Sie haben ein Familienwappen und dieses auch in der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle veröffentlicht? Damit genießt das Wappen nationalen Rechtsschutz für Deutschland. Aber wie sieht es mit einem Rechtsschutz über die Landesgrenzen hinaus aus?
Warum eine internationale Registrierung?
Da die Internationalisierung aber in den letzten Jahren immer weiter vorangeschritten ist, sollten Sie jetzt die Chance nutzen, Ihr Wappen auf eherold.org zu registrieren und internationalen Rechtsschutz zu erhalten. Vielleicht ist es ja bei ihnen auch so: Ihre Kinder gehen im Ausland zur Schule, studieren dort und arbeiten oder leben später gar im Ausland. Oder Sie haben vielleicht Familie und Verwandtschaft im Ausland. Wir leben schließlich in einer globalisierten Welt. Wenn Sie also dafür sorgen wollen, dass Ihr Familienwappen, das für die Werte und die Identität Ihrer Familie steht, international genauso geschützt ist wie national, setzen Sie sich uns in Verbindung. Wir führen die internationale Registrierung gerne für Sie durch.
Die neue eherold-Website
Seit dieser Woche ist die neue Website des eherold unter http://eherold.org/ online. Wir haben der alten Seite ein komplett neues Gesicht verpasst. Inhaltlich haben wir auch hier der fortschreitenden Globalisierung Rechnung getragen. eherold.org ist ab sofort internationaler. Das heißt, es werden zukünftig nicht nur deutsche Wappen abgebildet, sondern auch Wappen aus anderen Ländern. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
International anerkannte Heraldiker
Wir arbeiten auf dieser Website ausschließlich mit international renommierten Heraldikern. Diese prüfen jedes eingereichte Wappen vor der Veröffentlichung auf seine Registrierungsfähigkeit. Erst wenn es nach den heraldischen Regeln des jeweiligen Landes korrekt ist, wird es auf eherold veröffentlicht und international geschützt.
Alles aus einer Hand
Sie haben noch kein Familienwappen? Auch hier unterstützen wir Sie gerne. Denn bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand: Von der Beratung über die Gestaltung Ihres individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Wappens bis hin zur nationalen und schließlich auch internationalen Registrierung. Bei uns sind Sie in besten Händen.
Nehmen Sie am besten gleich heute noch Kontakt mit uns auf!
Vom 10. August bis 13. August 2016 wird der XXXII. Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Glasgow, Schottland, stattfinden. Der Kongress, der alle 2 Jahre an wechselnden Orten ausgetragen wird, wurde im Jahr 2010 von Pro Heraldica in Stuttgart ausgerichtet. Der Kongress 2016 findet in der Trades Hall statt. Der Veranstaltungsort wurde 1791 von Robert Adam ein Jahr vor seinem Tod entworfen und 1794 fertiggestellt.
Der Kongress in Schottland beginnt am Mittwoch, den 10. August 2016, morgens mit einer feierlichen Eröffnungsrede, danach folgen 2 1/2 Tage Vorträge in 3 verschiedenen Räumen. Im Anschluss daran folgt am Samstag eine Sightseeing Tour, bei der heraldische Sehenswürdigkeiten im Westen und Zentralschottland besichtigt werden können. Hier geht´s zum Kongressprogramm
Außerdem überschneidet sich der Kongress mit dem Edinburgh Festival. Ein Besuch des Festivals lässt sich optimal mit einem Besuch des Kongresses kombinieren.
Über Glasgow
Glasgow ist mit über 1,2 Millionen Einwohnern im Umkreis die größte Stadt in Schottland. Im Gegensatz zu Edinburgh ist die Geschichte von Glasgow kirchlich und kaufmännisch geprägt und nicht königlich. Glasgow wuchs in der Mitte des 18. Jahrhunderts schnell heran durch den Transatlantik Handel von Tabak, Baumwolle, Zucker und vielen anderen Gütern. Die Blütezeit von Glasgow war im 19. Jahrhundert, als viele der historischen Gebäude errichtet wurden.
St. Mungo’s Cathedral
Die Stadt hat sich um die St. Mungo’s Cathedral gebildet, die manchmal auch St. Kentigern genannt wird. St. Mungo’s Cathedral stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit der eindrucksvollste Ausdruck gotischer Architektur in Schottland.
Glasgow University
Die Glasgow University gehört zu den führenden Universitäten der Welt. Sie wurde 1451 gegründet und ist damit die zweitälteste Universität Schottlands nach St. Andrews.
Kürzlich haben wir Ihnen unsere Bademäntel mit aufgesticktem Ton-in-Ton Familienwappen vorgestellt.
Jetzt möchten wir Ihnen ein Exemplar zeigen, dass eine farbige Wappenstickerei enthält. Diesen Bademantel hat unser Kunde für seine Tochter Lara und seinen Sohn Eric anfertigen lassen.
Ganz besonders freut es uns natürlich, wenn unsere Kunden ebenso begeistert vom Ergebnis sind wie wir. Nachdem die Bademäntel ausgeliefert wurden, erhielten wir folgende Dankemail:

Liebes Pro Heraldica Team,
heute sind die Bademäntel angekommen.
Wunderschön, ich freue mich sehr über die wunderbare Qualität.
Und zuckersüss die Kinderbademäntel – die werden Augen machen.
So was hübsches zum Kuscheln und Anfassen und entspannt zusammensitzen. Vielen Dank, eine wunderbare Sache für die ganze Familie!
Wir können nur immer wieder betonen, wie stolz es uns macht, wenn unsere wappenführenden Familien schon bei ihren jüngsten Familienmitgliedern das Wappen im Alltag integrieren und so die Familientradition hochhalten.
Auch die Kinderbademäntel werden wie alle unsere Produkten ausschließlich aus hochwertigen Materialen gefertigt. Die Bademäntel sind von Vossen, die Stickerei wird individuell angebracht.
Wenn auch Sie Lust auf solch einen Bademantel bekommen haben, dann nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf und bestellen Sie sich gleich Ihr eigenes Exemplar.
Ende 2008 war in einer Stuttgarter Zeitung ein Bericht über Pro Heraldica. Heraldik und Genealogie wurden von einem Herrn Heimbach sehr gut, kompetent und anschaulich dargestellt. Meine Schwiegertochter kannte natürlich meine Vorlieben und meine Vorgeschichte genau und veranlasste mich, dort einmal anzurufen und mich zu erkundigen, ob man nicht einen alten Ahnen- und Wappenliebhaber in der Firma gebrauchen könne. Herr Heimbach vereinbarte einen Termin mit mir und ich stellte mich dort vor. Bei einer sehr angenehmen Gesprächsatmosphäre erzählte ich Dr. Sutter und anschließend Herrn Heimbach meine berufliche Entwicklung als früherer Banker und meine Affinität zu Wappen- und Ahnenforschung. Schon sehr früh hatte ich mit meinem Vater Philipp geforscht. Zuerst die väterliche Stammreihe, später die weiteren Vorfahren und bei der Heirat meiner zwei Kinder die Ahnen der Eheleute. Bei der väterlichen Stammreihe kamen wir nicht wieter. Ein sogenanntes “Schwarzes Loch” machte uns alle Träume, weit zu kommen, zunichte. In unserer Not wandten wir uns 1965 an einen erfahrenen Genealogen aus Öhringen. Herr Egon Oertel fand etliche Generationen von Vorfahren bis zu unserem Stammvater Veit, der um 1500 in Michelbach am Wald geboren war. Daraus ergaben sich dann ein Stammbaum mit 16 Generationen und ca. 200 Ahnen und eine Ahnentafel mit mindestens 2000 Probanden.
Herr Heimbach, Geschäftsführender Gesellschafter und Herr Dr. Sutter, der wissenschaftliche Leiter von Pro Heraldica stellten mich sofort ein. Herr Dr. Sutter war so freundlich, einen Rundgang durch die Stockwerke der Forschungsgesellschaft anzuschließen. Der absolute Höhepunkt dieser “Führung” war für mich “unser” Archiv. Durch die spontane Anstellung war es jetzt auch mein Archiv. Zehntausende von Siegeln, Akten, Geschichtstafeln und Büchern. Spaßhalber schaute er die Registerkarten der Dochtermann Akten durch. Ich war total fasziniert. Tatsächlich fanden wir eine alte Gütler Akte von 1943 mit den Original Urkunden, dem damaligen Schriftverkehr und den Entwürfen.
Eintragung des Wappen Gütler in die Wappenrolle Dochtermann Stuttgart 1943
Schon etwa 1940 entwarf mein Vater ein Wappen. In einem Heimaturlaub von der Front wandte er sich an die Firma Dochtermann. Herr Alfred Dochtermann, eine Koryphäe auf diesem Gebiet, überarbeitete den Entwurf meines Vaters und es wurde im Jahre 1943 unter der Nr. 4969/43 in die Wappenrolle Dochtermann eingetragen. 2001 übernahm Pro Heraldica das sehr umfangreiche Archiv des sehr bekannten Heraldikers und Genealogen.
Betreuung der Dochtermann Probanden
Meine jetzige Aufgabe bei Pro Heraldica ist überwiegend die Betreuung dieser Dochtermann Probanden. Insgesamt befinden sich über 30.000 Akten in unserem Archiv, die je nach Band 1 bis 28 von 1940 bis 1991 verschiedenen Alters sind. Die entsprechenden legitimen Nachfolger ausfindig zu machen, ist dann auch unterschiedlich schwierig. Die Recherche, erste Telefonate, Zusendung von Unterlagen mit Gesprächsangeboten und die Vereinbarung von Terminen ist eine Aufgabe, die mich ziemlich beansprucht und sehr spannend ist.
So wollen wir die alten Kundenverbindungen wieder aufleben lassen und die Familienwappen und die Familiengeschichten zu neuem Leben erwecken. Die Ideen, die wir dabei entwickeln, sind sehr vielfältig und reichen beispielsweise von der Ergänzung der fehlenden Generationen in der väterlichen Stammreihe, über Stammbaum und Familienchronik, bis hin zu Biographien und Firmenchroniken.
Bei mir persönlich hat Pro Heraldica fast wundersames bewirkt: Erst als Mitarbeiter habe ich Familienchroniken kennengelernt und bin jetzt stolzer Besitzer von zwei Bänden in je drei Auflagen für meine Familie. Auch erst später, als Mitarbeiter, stellte ich fest, dass der damalige Experte Herr Egon Oertel aus Öhrigen, der Vater unseres jetzigen wissenschaftlichen Beirats Prof. Dr. Burkhart Oertel, Genealoge und Professor an der Bundeswehruniversität München ist.
Das Familienwappen Gütler-Ungerer
Unser Familienwappen führt meine Familie jetzt unter dem Namen Gütler Ungerer. Mein Vater wurde ganz normal mit dem Namen Ungerer geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters wurde er dann am 21. Oktober 1928 vom 2. Mann der Mutter adoptiert. Bis zur Annahme des Namens Gütler-Ungerer am 17. Juli 1964 war unser Familienname Gütler.
Heute würde Henri de Toulouse-Lautrec 150 Jahre alt. Er entstammt dem alten Adelsgeschlecht Toulouse, das sich bis zur Zeit von Karl dem Großen zurückverfolgen lässt. Henri de Toulouse-Lautrec (vollständig: Henri Marie Raymond de Toulouse-Lautrec-Monfa) wurde als post-impressionistischer Maler insbesondere durch seine Plakate berühmt, die er für das Moulin-Rouge anfertigte.
Er wurde am 24. November 1864 in Albi geboren und starb am 9. September 1901 auf Schloss Malromé, Gironde
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Toulouse-Lautrec)
Sogar Google hat dem Maler heute ein Doodle gewidmet:
Wappen von Henri de Toulouse-Lautrec
Das Adelsgeschlecht, dem Henri de Toulouse-Lautrec entstammt, führt auch ein Wappen. In den Abbildungen sehen Sie das Wappen des Geschlechts Toulouse und das Wappen Toulouse-Lautrec. Das Wappen der Grafschaft Toulouse Das Wappen der Grafen von Toulouse ist Das Wappen der Grafen von Toulouse ist heute das Wappen der französischen Region Midi-Pyrénées und ist im Wappen der Region Languedoc-Roussillon sowie mehrerer Städte Südfrankreichs enthalten. Es zeigt In Rot ein goldenes Tolosanerkreuz. Tolosa war der okzitanische Name für Toulouse.
siehe auch: http://wappenwiki.org/index.php/House_of_Toulouse
Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Ihnen zeigen dürfen, wie unsere Kunden ein Familienwappen in Szene setzen und somit die Traditon in ihren Alltag integrieren.
Wenn in einer wappenführenden Familie ein Baby geboren wird und es sich wie in diesem Fall um eine Familie handelt, für die Tradition und Familie einen sehr hohen Stellenwert hat, dann macht man sich natürlich Gedanken darüber, wie man auch den jüngsten Spross bereits in diese Tradition einbinden kann.
Familie Kaßing ist so ein Beispiel. Seit der Vater vor einigen Jahren verstorben ist, hat die Fortführung der Familientradition für die Mutter und die 4 Kinder noch mehr an Bedeutung gewonnen und wird aktiv weitergeführt.
Bei den älteren Familienmitgliedern ist dies leicht. Sie tragen z.B. einen Siegelring oder erhalten wertvolles Porzellan mit dem Familienwappen zur Hochzeit. Sucht man allerdings nach einem passenden Accessoire für ein Neugeborenes, ist dies schon schwerer zu finden.
Im Juli kam die kleine Johanna Milena zur Welt. Bereits vor der Geburt hatte ihre Mama ihr einen süßen Strampler samt Mützchen versehen mit dem Familienwappen anfertigen lassen. Jetzt haben wir ein paar Bilder erhalten, die Johanna Milena in diesem Strampler zeigen.
Für uns ist dies wohl eine der niedlichsten Möglichkeiten, wie man bereits im Babyalter die Familientradition hochhalten kann. Wir möchten der Familie Kaßing an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich zum Familienzuwachs gratulieren!
Der 4. Tag des Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Oslo hielt Dr. Rolf Sutter von Pro Heraldica am Vormittag einen Vortrag mit dem Thema: „In den letzten 50 Jahren gegründete Staaten und deren Heraldik und Emblematik„. Dies war ein sehr interessanter Vortrag, bei dem wir gelernt haben, dass in den letzten 50 Jahren 117 neue Staaten gegründet wurden. Exemplarisch wurden einige besonders interessante Staatswappen und Embleme in dem Vortrag betrachtet.
Davor hatten wir bereits den Vortrag von David E. Rencher gesehen, wo er über die Arbeit von Family Search referierte. Hier konnte man schön beobachten, wie viel in den letzten zwei Jahren seit seinem letzten Referat in Maastricht passiert ist.
Am Abend fand das Highlight des Kongresses statt. Das feierliche Bankett im Freimaurerhaus von Oslo.
Nachdem unsere schottischen Freunde im letzten Jahr alle im Kilt zu dieser Veranstaltung erschienen waren, haben wir beschlossen, dass wir in diesem Jahr auch traditionell deutsch im Dirndl dort hingehen werden.
Im Freimaurerhaus angekommen gab es einen kleinen Umtrunk und anschließend eine Führung durch das Haus. Beim Dinner kamen dann auch endlich unserere neuen Tischwimpel zum Einsatz, die wir extra für diesen Anlass haben herstellen lassen. Es wurde viel gelacht und die Kontakte in der entspannter Atmosphäre weiter ausgebaut. Die Dirndl sorgten zusätzlich für Gesprächsstoff und kamen bei unseren internationalen Freunden außerordentlich gut an.
Am Sonntag hieß es dann abreisen. Und ich muss sagen: Es war ein rundum gelungenes Ereignis. Ich habe viele Menschen wiedergetroffen, die ich bereits im letzten Jahr kennengelernt hatte, aber auch ganz viele neue Kontakte geknüpft. Und ich freue mich schon darauf, alle wiederzusehen.
Lesen Sie hier weitere Beiträge zum XXXI. Weltkongress für Heraldik und Genealogie:
Blogbeitrag 1. Tag Kongress Oslo
Blogbeitrag 3. Tag Kongress Oslo
Nachdem wir gestern den ganzen Tag damit verbracht haben, viele interessante Vorträge in den Bereichen Genealogie und Heraldik zu hören, stand heute eine Stadtrundfahrt auf dem Programm.
Pünktlich um 9 Uhr ging es mit dem Bus los in Richtung Wickingerschiff-Museum. Dort konnten wir einige Wickingerschiffe aus dem 9. Jhd. bewundern. Danach ging es weiter zum Kon-Tiki-Museum, wo wir viel über die Expedition von Thor Heyerdahl erfahren und sehen konnten.
Danach stand ein Besuch des Frammuseum auf dem Programm, wo wir etwas über die norwegischen Polarforschungsreisen, insbesondere die der drei großen norwegischen Polarforschern Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup und Roald Amundsen lernten.
Anschließend gab es ein Mittagessen in einem wunderschönen Restaurant oberhalb der Holmenkollen-Schanze. Und wieder einmal waren wir restlos begeistert vom Essen hier in Norwegen. Es gab Lachs in allen Variationen in einer fantastischen Qualität. Vom Restaurant aus hatte man eine herrliche Aussicht auf Oslo und den Oslofjord.
Nach dem Mittagessen fuhren wir noch zur Holmenkollen-Schanze. Anschließend ging es zurück in die Stadt, wo das offizielle Programm endete und wir den Rest des Tages bei Sonnenschein in der Stadt verbrachten.
Morgen ist der zweitletzte Kongresstag, an dem unter anderem auch ein Vortrag unseres Kollegen Dr. Rolf Sutter mit dem Thema „New Originated States in the last 50 years and their Heraldry and Emblematic“ auf dem Programm steht. Morgen abend wird es dann noch ein feierliches Kongress Bankett in der Freemasons Hall geben.
Lesen Sie hier weitere Beiträge zum XXXI. Weltkongress für Heraldik und Genealogie:
Blogbeitrag 1. Tag Kongress Oslo
Blogbeitrag 4. Tag Kongress Oslo
Seit gestern ist eine 5-köpfige Delegation von Pro Heraldica bestehend aus Harald Heimbach, Petra Heimbach, Dr. Rolf Sutter, Greg Flores und mir in Oslo, um am XXXI. Weltkongress für Heraldik und Genealogie teilzunehmen.
Bereits bei der Anreise konnten wir feststellen, dass Norwegen ein recht teures Pflaster ist. Nichtsahnend stiegen wir am Flughafen in ein Taxi, das uns die ca. 35km zum Hotel bringen sollte. Beim Beobachten des Taxameters hatte man das Gefühl, jemand hätte den Speed-Button gedrückt. Als wir am Hotel ankamen, beliefen sich die Kosten auf knapp 300 Euro.
Bereits am Flughafen hatte ich eine SMS erhalten, dass unser Gepäck leider nicht angekommen war und erst am nächsten Tag zu unserem Hotel gebracht werden würde. Im nachhinein ein Glück, da wir sonst vermutlich mit 2 Taxen zum Hotel gefahren wären aufgrund der vielen Koffer.
Am Abend durften wir dann auch erste Erfahrungen mit den norwegischen Alkoholpreisen sammeln. Harald Heimbach bezahlte für 0,3l akoholfreies (!) Weißbier umgerechnet 16 Euro.
Nachdem das Gepäck heute morgen gegen 9h im Hotel eingetroffen ist und wir uns entsprechend fertig gemacht hatten, ging es dann los zum Kongress.
Dieser findet in der Festung Akershus am Ufer des Oslofjords statt.
Nach der Übergabe des Kongress-Stabs von Jan Anema (Generalsekretär des Kongresses in Maastricht vor 2 Jahren) an Jan Eide, dem Präsidenten des Exekutiv Kommittees des diesjährigens Kongresses, gab es eine kleine Vorführung verschiedener Traditioneller Musikinstrumente aus Norwegen. Im Anschluss daran fanden die ersten Vorträge statt.
Am Abend des ersten Kongresstages gab es einen Empfang im Osloer Rathaus, wo wir auch die Möglichkeit hatten, an einer Führung durch die Räumlichkeiten dort teilzunehmen. Besonders imposant war das Munch Zimmer mit einem sehr großen Original des Malers Edvard Munch.
Am Abend fand vor dem Rathaus noch ein kostenloses Konzert der Osloer Philharmoniker mit Werken von Tschaikowski und Beethoven statt.
Morgen früh um 9h beginnen die nächsten Vorträge und wir freuen uns schon darauf, auch dann wieder viele interessante Gespräche mit unseren internationalen Genealogie- und Heraldik-Freunden zu führen.
Lesen Sie hier weitere Beiträge zum XXXI. Weltkongress für Heraldik und Genealogie:
Blogbeitrag 3. Tag Kongress OsloBlogbeitrag 4. Tag Kongress Oslo
Immer wieder erwähnen wir, dass eine Tradition nur dann eine Überlebenschance hat, wenn sie auch gelebt wird. Bei unseren Mandanten erleben wir jeden Tag, wie ein Familienwappen in den Alltag integriert und die Tradition somit gelebt wird. Sei es ein Siegelring zur Volljährigkeit oder das Familienwappen als gusseisernes Bildnis am eigenen Haus. Die Möglichkeiten, die Tradition zu leben und das Familienwappen kunsthandwerklich umzusetzen sind nahezu grenzenlos.
Und in diesem Zusammenhang möchten wir auch heute wieder ein Beispiel vorstellen, wie eine solche Familientradition in ein einem Zweig der Familie von Bismarck gelebt wird. Die exklusive Art der Umsetzung zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, welchen Stellenwert die Familie, deren Symbol das Familienwappen ist, hat.
Bei Familie von Bismarck ist es üblich, dass zu bestimmten Anlässen wie Geburten oder Hochzeiten z.B. silberne Serviettenringe oder silberne Schnapsbecher hergestellt werden. Die Familie von Bismarck war zur Herstellung der Serviettenringe lange auf der Suche nach dem idealen Partner. Man legte großen Wert darauf, diese Tradition auch in einer entsprechenden Qualität gelebt werden.
D.h. seit langer Zeit hat Familie von Bismarck vergeblich versucht. Massiv silberne Serviettenringe mit einem Gewicht von mindestens 100 Gramm zu finden.
Selbst bei unserem renommierten Silberlieferanten Robbe & Berking, bekannt für Produkte aus feinstem Sterlingsilber, liegen die massiv gearbeiteten Serviettenringe bei „nur“ ca. 40 Gramm.
Unsere eigenen Gold- und Silberschmiede haben in diesem Fall 9 einzelangefertigte Serviettenringe mit einem Gesamtgewicht von ca. 1 kg Silber erstellt. Diese wurden dann selbstverständlich nit Familienwappen (in diesem Fall nur das Schild) und mit persönlichen Daten graviert. Auf diesen exklusiven Stücken kommt die Pro Heraldica Spezialgravur ganz besonders gut zur Geltung.
Diese ganz besonderen und exklusiven Stücke wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:
Am 22.04.2014 ist der 290. Geburtstag von Immanuel Kant. Dieser zählt zu den bedeutendsten Denkern der abendländischen Philosophie. Mit seinem Werk schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst.
Kategorischer Imperativ
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“, ist einer der philosophischen Grundsätze Immanuel Kants und bekannt unter der Bezeichnung „kategorischer Imperativ„.
Es gibt die unbewiesene Vermutung, dass die Familie des Philosophen aus Schottland zugewandert ist; urkundlich nachweisbar wird sie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Russ in Ostpreußen.
Das Licht der Aufklärung
Die Entstehung des Wappens datiert, wie dem Deutschen Geschlechterbuch, Band 61, zu entnehmen ist, auf das Jahr 1766 zurück und dürfte daher unter Mitwirkung des Philosophen entstanden sein. Dafür sprechen auch die Elemente. Die Sonne ist ohne allzu gewagte Spekulationen als das Licht der „Aufklärung“ zu verstehen, deren Gedankengut Kant in vielen seiner Schriften verarbeitet. Ob das Schach in der unteren Partie als Hinweis auf das Schachspiel und damit als Sinnbild für logisches und analytisches Denken steht, und ob die Flügel der Helmzier die Befreiung des Geistes aus seinen Fesseln suggerieren sollen, muss dahingestellt bleiben – in das Ideengefüge würden sich dieseDeutungen indessen wohl einfügen.
Vita Immanuel Kant
* 22. April 1724 in Königsberg
gest. 12. Februar 1804 in Königsberg
Eltern:
Johann Georg Kant
Anna Regina Kant, geb. Reuter
- 1732 Gymnasium Fridericianum in Königsberg
- 1740 Studium der Physik, Mathematik und klassischen Naturwissenschaften, aber auch der
Philosophie an der Königsberger Universität - 1746 Unterbrechung des Studiums und Arbeit als Hauslehrer (Hofmeister)
- 1754 R?ckkehr nach Königsberg und Beendigung des Studiums
- 1755 Magister der Philosophie in Königsberg. Privatdozent. „Allgemeine Naturgeschichte
und der Himmel“. - 1770 Professur für Metaphysik und Logik an der Universität in Königsberg. In der zweiten
Hälfte des 18. Jahrhunderts entstehen die Hauptwerke seiner Philosophie: die Erkenntnistheorie
und die Ethik der Aufklärung. Kants Maxime „Sapere aude“ (Wage
es, dich deines Verstandes zu bedienen) und die Entwicklung des „kategorischen
Imperativs“ haben die Philosophie revolutioniert. - 1781 „Kritik der reinen Vernunft“ entsteht
- 1787 Aufnahme in die Berliner Akademie der Wissenschaften
- 1788 „Kritik der praktischen Vernunft“
- 1790 „Kritik der Urteilskraft“
- 1793 „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“
- 1797 Rückzug aus der akademischen Lehrtätigkeit
- 1804 Tod; letzte Ruhe am Königsberger Dom.
Literatur: Höffe, Otfried: Immanuel Kant, 7. Auflage, München 2007.
Immanuel Kant, Radierung von Johann Leonhard Raab nach einem Original von G. Döbler (1791)
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbàty. Berlin 1932/1934]
Wer ein Wappen führt, befindet sich in bester Gesellschaft. In unserer Serie Wappen berühmter Deutscher zeigen wir in der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle, von der gerade der 20. Band erschienen ist, Wappen von namhaften Persönlichkeiten. Heute wollen wir Ihnen das Wappen von Siemens vorstellen:
von Siemens
In Blau eine silberne Rübe mit Kraut, beidseits begleitet von je einem sechszackigen goldenen
Stern.
Auf dem gekrönten Bügelhelm mit rechts blau-silbernen und links blau-goldenen Decken die Rübe
aus dem Schilde zwischen zwei offenen in den Schallöchern mit je einem Stern aus dem Schild
besteckten blauen Büffelhörnern
Ernst Werner von Siemens
* 13. Dezember 1816 in Lenthe
† 6. Dezember 1892 in Berlin
Eltern:
Christian Ferdinand Siemens
Eleonore Siemens, geb. Deichmann
Ernst Werner von Siemens war Erfinder, Begründer der Elektrotechnik und Industrieller. Er gründete zusammen mit Johann Georg Halske 1847 die „Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske“, die heutige Siemens AG. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der weltweit größten Elektrounternehmen.
1832 Gymnasium „Katharineum“ in Lübeck
1834 Offiziersanwärter bei der Magdeburger Artillerie
1835 Fachausbildung in Mathematik, Physik und Chemie an der Artillerie- und Ingenieurschule
in Berlin
1838 Artillerieoffizier in der preußischen Armee
1842 Erfindung eines neuen Verfahrens zur galvanischen Versilberung und Vergoldung
1846 Konstruktion eines Zeigertelegrafen
1847 Gründung der „Telegraphenbauanstalt Siemens & Halske“ in Berlin
1851 Londoner Weltausstellung. Würdigung mit „Council Medal“ für den Zeigertelegrafen.
1860 Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin
1862 Abgeordneter der liberalen Deutschen Fortschrittspartei
1866 Entdecker des dynamoelektronischen Prinzips zur Erzeugung elektrischer Energie
1867 Konzession zum Bau der „Indo-Europäischen Telegraphenlinie“
1870 Eröffnung der „Indo-Europäischen Telegraphenlinie“ mit einem Telegrammwechsel
zwischen London und Kalkutta
1873 Aufnahme in die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin
1874 Verlegung des ersten transatlantischen Kabels von Irland nach Kanada
1877 Berufung zum Mitglied des neu gegründeten kaiserlichen Patentamtes mit Sitz in
Berlin
1879 Präsentation der weltweit ersten elektrischen Straßenbeleuchtung und elektrischen
Eisenbahn. Mitbegründer und Vizepräsident des „Elektronischen Vereins“.
1881 Eröffnung der ersten elektrischen Straßenbahnstrecke der Welt in Berlin-Lichterfelde
1886 Ernennung zum Ritter des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste
1887 Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin
1888 Erhebung in den Adelsstand
1892 Tod in Berlin
Heute vor genau 50 Jahren, am 26.06.1963, sagte John F. Kennedy während seines Staatsbesuchs in Deutschland einen der berühmtesten Sätze, die je ein amerikanischer Staatsmann auf deutschem Boden gesagt hat. Bei seiner Rede anlässlich des 15. Jahrestags der Berliner Luftbrücke am Rathaus Schöneberg sagte er den Satz:
ICH BIN EIN BERLINER!
Hier eine Abbildung der Notiz zu seiner Rede. Das Original befindet sich im Kennedy-Museum in Berlin

Ottfried Neubecker gestaltete das Wappen von Berlin
Wussten Sie, dass das Wappen, das seit 1954 in West-Berlin verwendet wurde, nach einem Entwurf des Mitbegründers von Pro Heraldica und Papst der Heraldik Dr. Ottfried Neubecker gestaltet wurde?
Das Wappen von West-Berlin erhielt einen eigenen Bären und eine Laubkrone auf dem Wappen. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde dieses Wappen das Landeswappen für das wiedervereinigte Berlin und ist bis heute aktuell.
Dr. Ottfried Neubecker erhielt im Jahr 1982 in Ankerkennung der um Volk und Staat erworbenen Besonderen Verdienste das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Dieses hängt heute in den Büroräumen von Pro Heraldica.


Als gebürtiger ’s-Heerenberger und seit 18.12.2012 Ritter von Schloss Huis Bergh (eine Art Botschafter/Sponsor vom Schloss) bin ich natürlich sehr interessiert an der Geschichte vom schönen Schloss Huis Bergh und seiner Bewohner, deshalb schreibe ich gerne hin und wieder einen kleinen Beitrag darüber. Heute über einen der bekanntesten Grafen von Huis Bergh: Heinrich von dem Bergh, oder Hendrik van den Bergh auf Niederländisch.
Hendrik van den Bergh war der achte Sohn von Graf Willem IV. und Maria von Nassau. Er war zu jung, um sich aktiv an der Entscheidung seines Vaters, sich auf die Seite der Spanier zu schlagen, zu beteiligen. Aber er sollte als Feldherr im Dienste der Spanier eine beeindruckende Karriere machen. 1618 trat er in die Fußstapfen seines Bruders Frederik als Statthalter von Spanisch Geldern. Er befehligte die Truppen, die im Winter 1623/24 über die zugefrorene Ijssel in Geldern einfielen und dabei bis Ede vordrangen. 1628 wurde er Kommandant des in den Vereinten Provinzen kämpfenden spanischen Heeres, aber es gelang ihm nicht, 1629 die Belagerung von ’s-Hertogenbosch durch die Truppen Prinz Friedrich Heinrichs aufzubrechen. Hendrik marschierte bis in die Nähe von Amersfoort, aber als die Stadt Wesel – der Nachschubort der spanischen Truppen – durch die niederländische Armee eingenommen wurde, war er gezwungen, sich zurückzuziehen.
Das Scheitern dieses Feldzugs verursachte großen Unmut in den südlichen Niederlanden, und die Erzherzöge dachten darüber nach, welche Maßnahmen zu ergreifen wären. In dieser Zeit nahm Graf Hendrik mit seinem Cousin Friedrich Heinrich von Oranien Kontakt auf, weil er über einen Wechsel auf die Seite der Republik nachdachte, der 1632 in die Tat umgesetzt wurde. Graf Hendrik gewährte Friedrich Heinrich freien Durchmarsch entlang der Maas. Auf diesem Feldzug wurde in nur acht Tagen der größte Teil von Spanisch Geldern – darunter die Städte Venlo, Roermond und zudem Maastricht – erobert.
Graf Hendrik hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Geldern auf. Seine Besitztümer in Roermond hatten Sauvegarde erhalten (d.h. sie wurden vor Plünderungen geschützt). Direkt nach der Eroberung von Roermond gab Graf Hendrik öffentlich bekannt, dass er die spanische Seite verlassen hatte. Graf Hendrik van den Bergh heiratete zweimal, das erste Mal 1612 Margaretha van Witthem, eine Schwester der Ehefrau seines Bruders Herman. Nach Margarethas Tod im Jahre 1627 heiratete er erneut; diesmal die aus Tirol stammende Hieronyma Catharina von Spaur. Nach seinem Übertritt auf die Seite der Republik war er nicht mehr militärisch aktiv. In den letzten Jahren seines Lebens wohnte er abwechselnd in Bergh, Ulft und in Elburg, wo er ein befestigtes Haus besaß. Er starb in Zutphen nach einem Kutschenunfall und wurde als letzter Graf Van den Bergh in der gräflichen Gruft der alten St. Pancratiuskerk, heute die reformierte Kirche von ’s-Heerenberg, beigesetzt.
Hier finden Sie weitere Beiträge von Gerard Cornielje:
https://pro-heraldica.de/mein-geburtstag-bei-pro-heraldica/
https://pro-heraldica.de/gastbeitrag-ein-konig-fur-die-niederlande/
https://pro-heraldica.de/familienwappen-cornielje/
PRO HERALDICA
Deutsche Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie mbH
Julius-Hölder-Str. 45
D-70597 Stuttgart
DER DIREKTE DRAHT
Termine nach Vereinbarung
Für alle Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Tel: +49 711 72061-0
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Sie erreichen uns telefonisch
Montag – Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr













































































