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Schlagwortarchiv für: Wappen

Familienwappen

Wappen berühmter Deutscher – Bach

Das dem berühmten Thomaskantor Johann Sebastian Bach zugeschriebene Wappen tritt sonst in der publizierten heraldischen Literatur nicht auf. Benutzt hat Bach zu seinen Lebzeiten ein anderes „Wappen“, nämlich sein Monogramm,das sehr bekannt ist, von ihm möglicherweise auch als Wappen empfunden wurde. Er hat dieses Monogramm, welches er mehrfach variierte, zum Siegeln benutzt. Das hier dargestellte Wappen ist, hinsichtlich der Schildgestaltung, offensichtlich als „redendes“ Wappen gedacht. Im grünen Schildfuß sehen wir einen silbernen Wellenbalken (in der älteren Heraldik auch Querfluss genannt), dereinen stilisierten Bachlauf darstellt. In diesen Sinnzusammenhang passen die beiden Pflanzen, die ein geübter Botaniker als Vergissmeinnicht identifizieren w?rde, ein Gew?chs, das feuchte Bachufer als Standort bevorzugt. Der Helm ist ein bürgerlicher Stechhelm; die beiden Büffelhörner der Zier nehmen farblich die Tingierung der rot-silbernen Helmdecken auf. Sollte es sich hierbei um ein Wappen handeln, das, wie man es aus der Geschichte der Heraldik kennt, gleichsam post mortem zugewiesenwurde, so hat sich der Gestalter – was immerhin erstaunlich ist – aller Anspielungen auf das musikalische Genie der Bachfamilie enthalten.

 

Johann Sebastian Bach

* 31. März 1685 in Eisenach
† 28. Juli 1750 in Leipzig

Eltern:
Johann Ambrosius Bach
Maria Elisabeth Bach, geb. Lämmerhirt

Johann Sebastian Bach gilt als bedeutendster deutscher Barockkomponist. Seine Werke inspirieren
die Menschen bis heute und galten vielen Komponisten als Vorbilder.

    • 1685 Johann Sebastian Bach wird in Eisenach in eine weitverzweigte Familie von Musikern
      hineingeboren.
    • 1695 Nach dem Tod beider Eltern nimmt ihn sein älterer Bruder Johann Christoph zu sich.
    • 1700 Stipendium an der Michaelis-Klosterschule in Lüneburg
    • 1703 Anstellung als Lakai und Violinist am Hofe von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar. Nach wenigen Monaten übernimmt er in Arnstadt das Organistenamt an der Neuen Kirche. Er schreibt seine ersten bedeutenden Orgelkompositionen.
    • 1705 Reise nach Lübeck, bei der er von Dietrich Buxtehude unterrichtet wird
    • 1707 Er verlässt Arnstadt und wird Organist der St.-Blasius-Kirche in Mühlhausen.
      Im gleichen Jahr Heirat mit seiner Cousine Maria Barbara.

  • 1708 Anstellung in Weimar bei Herzog Wilhelm Ernst als Hoforganist
    und Kammermusiker
  • 1714 steigt er zum Konzertmeister auf – sein Ruf als Orgelvirtuose verbreitet sich rasch
  • 1717 Bach wird von Fürst Leopold zum Hofkapellmeister am Hofe in Anhalt-Köthen
    ernannt. Hier entstehen vor allem Instrumentalwerke wie Violinkonzerte,
    Orchestersuiten und zahlreiche Klavierstücke.
  • 1720 Bachs Ehefrau stirbt. Ein Jahr später heiratet Bach zum zweiten Mal:
    die Musikertochter Anna Magdalene Wilcke.
  • 1723 Bach wird in die Position des Thomaskantors in Leipzig gewählt. Hier entstehen
    seine großen Vokalwerke (Johannes- und Matthäuspassion) sowie zahlreiche
    Kantaten und Motetten.
  • 1750 stirbt Johann Sebastian Bach 65jährig in Leipzig

Literatur: Johann Sebastian Bach, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2007.
Johann Sebastian Bach im Jahre 1746, Ölgemälde von Elias Gottlob Haußmann
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbáty. Berlin 1932/1934]

31. März 2022/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/07/wappen-Bach-229x300.jpg 300 229 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2022-03-31 09:59:232022-03-31 17:43:57Wappen berühmter Deutscher – Bach
Familienwappen

Wappen berühmter Deutscher – Immanuel Kant

Am 22.04.2014 ist der 290. Geburtstag von Immanuel Kant. Dieser zählt zu den bedeutendsten Denkern der abendländischen Philosophie. Mit seinem Werk schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst.

Kategorischer Imperativ

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde“, ist einer der philosophischen Grundsätze Immanuel Kants und bekannt unter der Bezeichnung „kategorischer Imperativ„.

Es gibt die unbewiesene Vermutung, dass die Familie des Philosophen aus Schottland zugewandert ist; urkundlich nachweisbar wird sie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Russ in Ostpreußen.

Das Licht der Aufklärung

Die Entstehung des Wappens datiert, wie dem Deutschen Geschlechterbuch, Band 61, zu entnehmen ist, auf das Jahr 1766 zurück und dürfte daher unter Mitwirkung des Philosophen entstanden sein. Dafür sprechen auch die Elemente. Die Sonne ist ohne allzu gewagte Spekulationen als das Licht der „Aufklärung“ zu verstehen, deren Gedankengut Kant in vielen seiner Schriften verarbeitet. Ob das Schach in der unteren Partie als Hinweis auf das Schachspiel und damit als Sinnbild für logisches und analytisches Denken steht, und ob die Flügel der Helmzier die Befreiung des Geistes aus seinen Fesseln suggerieren sollen, muss dahingestellt bleiben – in das Ideengefüge würden sich dieseDeutungen indessen wohl einfügen.

Vita Immanuel Kant

* 22. April 1724 in Königsberg
gest. 12. Februar 1804 in Königsberg

Eltern:
Johann Georg Kant
Anna Regina Kant, geb. Reuter

  • 1732 Gymnasium Fridericianum in Königsberg
  • 1740 Studium der Physik, Mathematik und klassischen Naturwissenschaften, aber auch der
    Philosophie an der Königsberger Universität
  • 1746 Unterbrechung des Studiums und Arbeit als Hauslehrer (Hofmeister)
  • 1754 R?ckkehr nach Königsberg und Beendigung des Studiums
  • 1755 Magister der Philosophie in Königsberg. Privatdozent. „Allgemeine Naturgeschichte
    und der Himmel“.
  • 1770 Professur für Metaphysik und Logik an der Universität in Königsberg. In der zweiten
    Hälfte des 18. Jahrhunderts entstehen die Hauptwerke seiner Philosophie: die Erkenntnistheorie
    und die Ethik der Aufklärung. Kants Maxime „Sapere aude“ (Wage
    es, dich deines Verstandes zu bedienen) und die Entwicklung des „kategorischen
    Imperativs“ haben die Philosophie revolutioniert.
  • 1781 „Kritik der reinen Vernunft“ entsteht
  • 1787 Aufnahme in die Berliner Akademie der Wissenschaften
  • 1788 „Kritik der praktischen Vernunft“
  • 1790 „Kritik der Urteilskraft“
  • 1793 „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“
  • 1797 Rückzug aus der akademischen Lehrtätigkeit
  • 1804 Tod; letzte Ruhe am Königsberger Dom.

Literatur: Höffe, Otfried: Immanuel Kant, 7. Auflage, München 2007.
Immanuel Kant, Radierung von Johann Leonhard Raab nach einem Original von G. Döbler (1791)
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbàty. Berlin 1932/1934]

22. April 2014/2 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/07/Wappen-Kant1-228x300.jpg 300 228 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2014-04-22 10:00:282018-11-07 16:42:35Wappen berühmter Deutscher – Immanuel Kant
Familienwappen

Neue Wappenrarität erschienen

Schon gehört?

Eine neue Wappenrarität ist erschienen. In der Münchener Staatsbiliothek wurde ein koloriertes Prachtexemplar des 1545 von Cyriacus Jacob herausgegebenen Flaggen-Wappenbuchs:

WAPEN DES HEYLIGEN ROEMISCHEN REICHES TEUETSCHER NATION

unter der Signatur Rar.2155 entdeckt.

Das Kuriosum bei der im Schwarzweiß-Druck erschienenen historischen Ausgabe von 1545 ist, da? es offenbar aus „Ausmalbuch“ gedacht war, denn im Untertitel lesen wir:

mit einer erclerung / zue ende dises buechs wie ein jedes wapen gefaerbt oder gemalt werden sol.

Es ist unbekannt, wer die jetzt zum ersten Mal edierte Prachtausgabe farblich gestaltet hat, nur, daß dies bereits kurze Zeit nach der Edition der Erstausgabe 1545 gewesen sein mu?, läßt sich durch Maltechnik und Stil belegen.

Wer sich einen Augenschmaus gönnen möchte, sollte sich ein Exemplar dieses sorgfältig gestalteten Faksimiles sichern. Zu bestellen ist es bei:

Haus der Volkskunst
Folkstanzgruppe Frommern
Schwäbischer Albverein
Ebingerstra?e 52-56
72336 Balingen
T.: 07433 4353
mail: info@schwaben-kultur.de

29. Juli 2011/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/07/Flaggen0211.jpg 448 292 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-07-29 08:00:282022-02-23 13:36:25Neue Wappenrarität erschienen
Familienwappen

Nichts ist so beständig wie der Wandel – Neue Wappen und Embleme

Nichts ist so beständig wie der Wandel – ein Wort von Heraklit von Ephesus (540-480 v. Chr.), das heute schon zu einem Gemeinplatz geworden ist; und dies vielleicht gerade deshalb, weil die Erkenntnis, die es ausspricht, nach zweieinhalb Jahrtausenden aktueller scheint als je zuvor. Gehen nicht Veränderungen – sei es in der Wissenschaft, in der Technik, in den politischen oder geschichtlichen Verhältnissen – in einer Fülle und mit einer Geschwindigkeit vor sich, die es uns schwer machen, ihnen überhaupt noch zu folgen?

Einen Großteil dieses Wandels nehmen wir nur am Rande, aber kaum noch in all ihren Konsequenzen war. Freilich haben wir als aufmerksame Zeitzeugen zum Beispiel die staatlichen Veränderungen zur Kenntnis genommen, die sich in den 80er und 90er Jahren durch den Zusammenbruch des kommunistischen Machtblocks ergaben. Kaum einer wird jedoch beobachtet haben, um wie viele neue Wappen und Embleme die Staatsheraldik der Welt dadurch reicher geworden ist. Dabei gehören die Bemühungen um die Zeichen nationalstaatlicher Identität stets unter die ersten Aktivitäten neu entstehender Nationen, denn:

Wer sich nicht präsentieren kann, wird nicht wahrgenommen!

Schauen wir zurück auf die vergangenen 30 Jahre, so stellen wir erstaunt fest, dass es fast 50 staatliche Neu- oder Wiedergründungen gegeben hat, in deren Verlauf nicht nur die Kartographen kaum mit den rasanten Neuentwicklungen Schritt halten konnten, sondern auch der „Markt“ der Nationalflaggen und -symbole Hochkonjunktur hatte. Es mag also der Erinnerung an weltpolitische Ereignisse ebenso dienlich sein wie der Freude an Neuentdeckungen oder bisher kaum Wahrgenommenem, wenn wir diese Neugründungen mit ihren Zeichen und Symbolen hier einmal in toto Revue passieren lassen.

In kommenden Artikeln möchten wir Ihnen gerne zahlreiche neue Staaten und deren neue Wappen und Embleme präsentieren.

5. Juli 2011/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/07/neue-Wappen-klein1.jpg 200 200 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-07-05 10:26:142014-12-03 09:52:15Nichts ist so beständig wie der Wandel – Neue Wappen und Embleme
Städte-/Länderwappen, Familienwappen

Das Wappen von Hamburg

Hamburg entstand 1215 aus der Zusammenlegung des ursprünglichen Erzbischofsitzes Hammaburg mit der von den Schauenburger Grafen 1188 gegründeten Neustadt. Nach ansehnlichen Machtzuwachs war Hamburg praktisch, jedoch nicht faktisch seit dem 14. Jahrhundert unabhängig und behauptete seit 1510 den Reichsstadtstatus, der aber erst 1618 vom Reichskammergericht bestätigt wurde.

Blasonierung des Wappen von Hamburg

Das Wappen von Hamburg zeigt in Rot eine hervorkommende silberne Burg mit geschlossenem Rundbogentor, auf dem Zinnenkranz mit sieben Zinnen drei Türme, die beiden Äußeren vierfach gezinnt und von je einem sechszackigen silbernen Stern überhöht, der mittlere großer mit Kuppel, darauf ein Knauf und ein Kreuz. Auf dem rot-silbern bewulsteten Bügelhelm mit rot-silbernen Decken fächerweise sechs seitlich abflatternde rote Lanzenfähnchen, darauf die silberne Burg, zwischen der ersten und zweiten, der dritten und vierten und der fünften und sechsten Lanzenstange je eine natürliche Pfauenfeder. Schildhalter: rechts und links ein widersehender goldener Löwe.

Ursprung und Entwicklung des Wappen von Hamburg

Wie bei vielen anderen Städten auch geht der Ursprung des Wappen von Hamburg auf alte städtische Siegel aus dem 12./13. Jahrhundert zurück. Schon die norddeutschen Hohlpfennige Ende des 12. Jahrhunderts zeigten ein Bauwerk mit drei Türmen, aber diese Münzen waren nicht städtisch, sondern solche des Erzbischofs von Bremen und der Grafen von Holstein. In eben dieser Zeit  1190  gab es die ersten Bestrebungen der Hamburger Bürger, sich von der Oberhoheit des Grafen freizumachen, ein sich selbst ergänzender Rat wurde gewählt. (…) Vom Vermittler zwischen Landesherrn und Bürgerschaft wurde er zur Obrigkeit, der gegenüber auch die Bürger eine Vertretung brauchten. Das Wappen wurde eine Hamburger Angelegenheit und somit landesherrlichen Einflüssen entzogen.

Das Siegel- und spätere Wappenbild zeigt die Stadt- bzw. Burgmauer mit drei Türmen, über diesen befinden sich rechts und links je ein Stern und in der Mitte ein Kreuz. (…) Das Tor in der Mitte wurdemal offen, mit und ohne Fallgitter, häufig aber auch geschlossen gezeigt, endgültig wurden die Flagge und das Wappen, letzteres mit geschlossenem Tor, durch Se-natsentscheid 1834 in der noch heute gültigen Form beschlossen. (…)

Im 16. und 17. Jahrhundert gab es Versuche, das Wappenbild christlich zu interpretieren. Eine Abbildung zeigt die Jungfrau Maria im geöffneten Tor (…). Auch die älteste erhaltene farbige Abbildung des Wappens (etwa 1460) stellt ein religi?ses Motiv dar: einen Diener des Senats, betend vor der Jungfrau Maria. Hierist das Wappenbild, das Tor, in tiefem Purpurrot coloriert – fast 500 Jahre wurde das Tor bzw. die Burg als naturfarbener Ziegelrohbau dargestellt. Damit reiht sich Hamburg selbst in die freien Reichsstädte ein, die die Farben rot und weiß als Wappenfarben führten. (…)

In allen Darstellungen bis hinein in das 18. Jahrhundert zeigt sich das gleiche Bild: rotes Tor (häufig Burg genannt) auf weißem (silbernen) Grund. Außer den kleinen Abwandlungen der Darstellung taucht in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts das erste Mal das sogenannte mittlere Wappen auf, geschmückt mit Helm, Pfauenfedern und weißen Fähnlein mit roter Burg. Die wappenhaltenden „widersehenden“ L wen des großen Landeswappens waren nach den Abbildungen zu urteilen spätestens im 16. Jahrhundert in Nachahmung fürstlicher Wappen dem Wappen beigefügt worden.

Rot war die vorherrschende Farbe des offiziellen Hamburg. (…) Erst 1835 wurde weiß die offizielle Farbe für das Tor, rot für den Schild. Man passteich damit der Farbzusammenstellung an, wie sie inden meisten benachbarten Landschaften und Stäten ülich war. (…)

Hamburg nach 1945

Hamburg blieb auch nach 1945 Stadt undStaat zugleich. (…) Bis heute aber gibt es Differenzen üer die Kompetenzen und das Maßder Eigenständigkeit der sieben Bezirke. Gerade in „gewachsenen“Bezirken wie Harburg und Altona, aber auch dem schon läger Hamburg zugehöigen Bergedorf gibt es Traditionen und Eigenstädigkeiten, die noch heute Bestand haben und damit zur liebenswerten Vielfalt der Hamburger Stadtteile beitragen.(…) Ein wesentlicher Teil dieser Kraft ist sicherlich aus der freiheitlichen Tradition der alten Stadtrepublik abgeleitet. Der üer dem Rathauseingang eingemeißlte Wahlspruch bezieht sich auch darauf: „Die Freiheit, die schwer die Alten“ errungen, trachte die Jugend würdig zuerhalten.

(Quelle: „Wappen und Flaggen der Bundesrepublik Deutschlandund ihrer Länder“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1994)

Hamburg unter napoleonischer Herrschaft

Wappen-Hamburg-unter-napoleonischer-HerrschaftDas Wappen von Hamburg unter napoleonischer Herrschaft zeigt unter rot ein mit drei goldenen Bienen belegten Schildhaupt in Silber auf grünem Fuß eine dreitürmige naturfarbene Burg.

29. Juni 2011/3 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/06/Hamburg-Wappen1.jpg 600 526 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-06-29 12:51:382022-02-23 13:37:27Das Wappen von Hamburg
Familienwappen

Das Adelswappen von Joseph von Eichendorff

Joseph von Eichendorff zählt zu den bekanntestenVertretern der deutschen Romantik. Er ist außerdem einer der meistvertonten deutschen Lyriker. Seine Werke sind bis heute lebendig und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Hierzu zählen besonders „Aus dem Leben eines Taugenichts“, „Das Marmorbild“ sowie seine zahlreichen Gedichte, wie zum Beispiel „Abschied“, „Mondnacht“ oder „Die zwei Gesellen“. Die Familie von Eichendorff gehört zum Uradel und ist ab 1250 im Raum Magdeburg und ab 1323 in der Mark Brandenburg urkundlich erwähnt. Durch Heirat mit einer schlesischen Adeligen kam die Familie Mitte des 17. Jahrhunderts in die Gegend von Ratibor. Das Eichendorff’sche Wappen mit den Adelskennzeichen Bügelhelm und Krone ist durch den goldenen Eichenast mühelos als ein redendes zu erkennen.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

* 10. M?rz 1788 Schloß Lubowitz bei Ratibor/Oberschlesien
† 26. November 1857 in Neiße/Oberschlesien
Eltern:
Adolf Theodor Rudolf von Eichendorff
Karoline von Eichendorff, geb. von Kloch
Joseph von Eichendorff

  • 1801-1804 katholisches Gymnasium Breslau
  • 18051806 Jurastudium an der Universität Halle
  • 1807-1808 Jurastudium an der Universität Heidelberg
  • 1808 Gedichte erscheinen unter dem Pseudonym „Florens“
  • 1808 Bildungsreisen nach Paris und Wien
  • 1809-1810 Studium an der Universität Berlin: Vorlesungen bei Johann Gottlieb Fichte. Zusammentreffen mit Arnim, Brentano und Kleist.
  • 1810-1812 Jurastudium an der Universität Wien
  • 1813-1815 Teilnahme an den Befreiungskriegen gegen Napoleon
  • 1816 Referendar in Breslau im preußischen Staatsdienst
  • 1819 „Das Marmorbild“
  • 1821 Ernennung zum Kirchen- und Schulrat in Danzig
  • 1824 Ernennung zum Oberpräsidialrat in Königsberg
  • 1826 „Aus dem Leben eines Taugenichts“
  • 1831 Tätigkeit in verschiedenen Ministerien in Berlin
  • 1841 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
  • 1844 Eintritt in den Ruhestand
  • 1848 Eichendorff flüchtet wegen politischer Unruhen nach Dresden. Zahlreiche Gedichte zur Revolution 1848 entstehen.
  • 1857 Tod in Neiße/Schlesien

Literatur: Gebhardt, Armin: Eichendorff. Der letzte Romantiker, Marburg 2003.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff in jungen Jahren, Maler unbekannt – Wappenabbildung: Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbáty. Berlin 1932/1934]

16. Juni 2011/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/06/Adelswappen-Eichendorff1.jpg 685 514 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-06-16 17:08:112022-02-23 13:38:50Das Adelswappen von Joseph von Eichendorff
Städte-/Länderwappen

Wappen von Berlin

Das älteste Berliner Siegel datiert von 1253 und zeigt den brandenburgischen Adler vor einer Stadtmauer. Im neuen großen Siegel von 1280 erscheint das ganze Wappen der Herzöge von Brandenburg. Beidseits von diesem ist je ein kleiner Schild angebracht, in welchem der Bär als redende Figur steht. Wenig später wurde der Bär dann zum alleinigen Stadtsymbol. Auf einem Siegelabdruck von 1388 ist dem Bären der brandenburgische Wappenschild an einem Seil um den Hals gelegt, und 1448 ist der brandenburgische Adler auf dem Rücken des schreitenden Bären dargestellt. Als alleiniges Symbol erscheint der Bär jedoch nicht vor 1618 in Siegelbildern, dagegen wohl auf Münzen und in Wappenrollen. Nach dem Zusammenschluß mit den Städten Cölln, Friedrichswerder und Dorotheenstadt im Jahr 1709, wurde der Bär zum Hauptsymbol. Er erscheint nach dieser Zeit zusammen mit dem preußischen und dem brandenburgischen Adler im unteren Drittel eines dreifeldrigen Schildes. 1839 wurde dieses untere Drittel durch ein eigenes Schildchen mit Mauerkrone ersetzt, in dem der Bär alleine stand. Das kleine Wappen der Stadt zeigte schon zu jener Zeit den Bären alleine. Nach der Ausrufung der Republik 1918 verschwanden die Adler ganz und der Bär nahm als einziges Symbol den Schild des Stadtwappens ein. Als nach 1945 Berlin zum Bundesland der Bundesrepublik Deutschland wurde, sind Stadt- und Landeswappen Berlin identisch geworden. Diese Regelung wurde auch nach der Wiedervereinigung der Stadt und der BRD beibehalten.

Stadtchronik Berlin

  • 1230 Auf dem Gebiet der Doppelsiedlung Berlin und Cölln gibt es zwei Romanische Basiliken aus Stein (St. Nicolai und St. Petri).
  • 1237 Cölln wird erstmals von Pater Simeon urkundlich erwähnt. Dieses Datum nimmt man als die Geburtszeit der Doppelstadt Berlin-Cölln.
  • 1244 Berlin wird erstmals in einer Urkunde erwähnt.
  • 1251 Berlin wird erstmals als Stadt von Probst Simeon erwähnt.
  • 1284 Ein großer Brand vernichtet viele Teile der Städte.
  • 1307 Markgraf Herrmann der Lange vereinigt Berlin und Cölln zu einer Stadt.
  • 1432 Ein neues Statut regelt die gemeinsame Verwaltung der Doppelstadt Berlin-Cölln.
  • 1484 In Berlin-Cölln vernichtet ein Brand das gemeinsame Rathaus.
  • 1486 Berlin-Cölln wird zur ständigen Residenz der Hohenzollern.
  • 1618 Mit dem Prager Fenstersturz beginnt der 30-jährige Krieg.
  • 1627 Der kaiserliche Generalissimus Albrecht von Wallenstein besucht erstmals Berlin-Cölln.
  • 1648 Während des 30-jährigen Kriegs sinkt die Bevölkerungszahl um fast die Hälfte.
  • 1701 König Friedrich I. trifft nach seiner Königskrönung in Berlin ein.
  • 1709 Berlin, Cölln, Friedrichswerder, die Dorotheenstadt und die Friedrichstadt werden zur königlichen Residenzstadt vereinigt.
  • 1760 Die Russen und Österreicher besetzen während des 7-jährigen Kriegs vorübergehend Berlin.
  • 1806 Die Franzosen besetzen Berlin.
  • 1848 Märzrevolution in Berlin.
  • 1905 Berlin hat die 2 Millionengrenze überschritten.
  • 1914 Durch allerhöchste Verordnung wird für Berlin und die Provinz Brandenburg der Kriegszustand erklärt.
  • 1918 Über Berlin wird der Ausnahme zustand verhängt.
  • 1918 Kaiser Wilhelm II. dankt ab. Phillipp Scheidemann ruft die Republik aus.
  • 1920 In Berlin wird gegen die Reichsregierung geputscht (Kapp-Putsch).
  • 1925 Paul von Hindenburg wird nach dem Tod von Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt.
  • 1926 Joseph Goebbels wird NSDAP-Gauleiter von Berlin-Brandenburg.
  • 1933 Reichstagsbrand. Adolf Hitler ergreift die Macht.
  • 1936 XI. Olympischen Spiele in Berlin.
  • 1938 Reichskristallnacht in Berlin.
  • 1939 Beginn des II. Weltkrieges.
  • 1943 Joseph Goebbels ruft im Sportpalast den Totalen Krieg aus.
  • 1944 Attentat auf Adolf Hitler.
  • 1945 Adolf Hitler begeht Selbstmord.
  • 1945 Großadmiral Karl von Dönitz unterzeichnet im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karls-horst die Gesamt-Kapitulation Deutschlands.
  • 1945 Berlin wird an die Besatzungsmächte aufgeteilt. Der Wiederaufbau beginnt in Berlin.
  • 1946 Gründung der SED, die durch den Zusammenschlu? von SPD und KPD erfolgt. Erste freie Wahlen in Berlin.
  • 1948 Die Sowjets veranlassen die Blockade Berlins. Die Versorgung Westberlins durch die Luftbrücke beginnt.
  • 1949 Die DDR wird gegründet, und damit die Teilung Deutschlands eingeleitet. Berlin erhält einen
    Sonderstatus.
  • 1953 Ostberliner Volksaufstand, niedergeschlagen von den sowjetischen Besatzungstruppen.
  • 1961 Bau der Berliner Mauer.
  • 1989 Die Mauer fällt.

Quelle für Stadtchronik: www.chronik-berlin.de

30. Mai 2011/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Wappen-Berlin1.jpg 500 305 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-05-30 17:33:362022-05-25 12:06:06Wappen von Berlin
Städte-/Länderwappen

Das Wappen Stuttgart – Wappen deutscher Städte

Wappen Stuttgart - Stadtsiegel von 1433: ein (heraldisch) nach rechts galoppierendes Pferd im spätgotischen Rundschild.Die erste noch erhaltene Abbildung des Stuttgarter Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres 1312. Diese zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach rechts schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Im Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des Stadtwappens geändert. Der Wappenschild zeigt ein (heraldisch) nach rechts galoppierendes Pferd im spätgotischen Rundschild.
Diese Wappenform diente im wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins 19. Jahrhundert. Dabei wurde die Darstellung des Pferdes im Laufe der Jahre mehrfach geändert. Es wurde schreitend, laufend, galoppierend, springend, steigend und aufgerichtet dargestellt. 1938 setzte sich die heutige Form durch. Ursprünglich war seine Grundfarbe silbern, erstmals 1699 nach einem Wappenbuch golden. Diese Farbe setzte sich allmählich in Anlehnung an die württembergischen Hausfarben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch. Es handelt sich um ein sog. „redendes“ Wappen, d. h. das ursprüngliche Gestüt, auf das die Stadt zurückgehen soll, wird hier versinnbildlicht.

Stadtchronik von Stuttgart

  • 950 Herzog Luitolf von Schwaben legt einen „Stuotgarten“ (Pferdegestüt) im Nesenbachtal an und errichtet zu dessen Schutz eine Wasserburg, aus der das heutige Alte Schloß hervorgeht.
  • 1160 Erste urkundliche Erwähnung Stuttgarts.
  • 1219 Stuttgart wird Stadt.
  • 1312 Graf Eberhard I. (der Erlauchte) wird im Reichskrieg besiegt. Stuttgart wird von der Reichsstadt Esslingen verwaltet.
  • 1316 Stuttgart wird Stammsitz der Grafen von Württemberg.
  • 1321 Das Stift Beutelsbach/Remstal samt Erbbegräbnis wird nach Stuttgart verlegt.
  • 1482 Durch den Münsinger Vertrag wird Stuttgart erneut zur Haupt- und Residenzstadt erklärt.
  • 1492 Graf Eberhard im Bart erteilt Stadtordnung. Anfänge der Kehrwoche: „Damit die Stadt rein erhalten wird, soll jeder seinen Mist alle Woche hinausführen“. Die Stadt hat 6.000-7.000 Ein wohner.
  • 1502 Ausbruch der Pest. Rund 4.000 Menschen sterben.
  • 1520 Bis 1534 gehört Stuttgart zu Österreich, danach Reformation.
  • 1589 Stuttgart hat 9.000 Einwohner und 1.200 Privathäuser.
  • 1630 Die Bierbrauerei kommt auf und wird aus Rücksicht auf den Wein verboten, worauf drei Privatbrauereien entstehen.
  • 1712 Erstes Café (König v. England) wird eröffnet.
  • 1764 Herzog Carl Eugen verlegt die Residenz erneut von Stuttgart nach Ludwigsburg (erstmals 1724-1734).
  • 1775 Herzog Carl Eugen verlegt die Residenz von Ludwigsburg zurück nach Stuttgart.
  • 1775 Bis 1794 Militärakademie, ab 1781 Hohe Carlsschule in Stuttgart.
  • 1806 Stuttgart wird Königsstadt. Es regieren 112 Jahre lang vier Könige. Hofbank wird neu errichtet.
  • 1846 Anschluß an die Eisenbahn. Erster Bahnhof in der Bolzstraße.
  • 1885 Gottlieb Daimler stellt sein Automobil vor.
  • 1886 Robert Bosch mit Werkstatt in der Rotebühlstraße.
  • 1918 Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wird Stuttgart Landeshauptstadt von Württemberg.
  • 1926 Gottlieb Daimler fusioniert mit Carl Benz.
  • 1939 Zweiter Weltkrieg. Vier Luftangriffe. Fünf Mio. Kubikmeter Trümmerschutt. Einmarsch der Franzosen. Danach Einmarsch der Amerikaner.
  • 1952 Schaffung des Bundeslandes Baden-Württemberg.
  • 1953 Stuttgart wird Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.
  • 1958 Bau des Fernsehturms beendet.
  • 1961 Der neue Landtag von Baden-Württemberg wird eingeweiht.
  • 1977 Zum dritten Mal Bundesgartenschau in Stuttgart; Carl-Zeiss-Planetarium wird eröffnet.
  • 1984 Eröffnung der Neuen Staatsgalerie.
  • 1993 Internationale Gartenbauaus-stellung, das „Grüne U“ wird geschaffen. Leichtathletik Weltmeisterschaften finden statt.
  • 1999 Daimler-Benz fusioniert mit Chrysler Austin zu Daimler Chrysler.

(Quelle für Stadtchronik: https://www.stuttgart-tourist.de)

 

Wappen Stuttgart.svg

17. Mai 2011/3 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Stuttgart-Wappen1.jpg 500 438 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-05-17 18:47:422022-05-09 08:07:19Das Wappen Stuttgart – Wappen deutscher Städte
Städte-/Länderwappen

Wappen von München

Die ersten Siegel der Stadt aus dem Jahre 1239 beziehungsweise 1268 zeigen im Tor das Brustschild eines Mönchs, darüber einen halben Adler, der vermutlich auf den Bischof von Freising hinweist. Auf den Siegeln ab 1323 taucht der Wittelsbacher Löwe auf, der auch 1834 bei der damaligen Verleihung des Wappens durch König Ludwig I. festgelegt wurde. Zeitweise war im Wappen auch der Großbuchstabe M abgebildet.
Das heutige Wappen hat damit eine sehr alte Tradition. Es handelt sich um ein sogenanntes „redendes“ Wappen (Mönch, beziehungsweise „bei den Mönchen“), wobei die Darstellung des Mönchs im Laufe der Geschichte variiert. Aus dem Mönch wurde bereits im 16. Jahrhundert die umgangssprachliche Bezeichnung „Kindl“ beziehungsweise „Münchner Kindl“, was sich zu einer weltbekannten Bezeichnung entwickelte.

Stadtchronik von München

  • 1158 Geburtsjahr Münchens: Gründung durch Heinrich den Löwen.
  • 1175 München wird befestigt.
  • 1214 Zum ersten Mal wird München urkundlich als Stadt bezeichnet.
  • 1240 München geht aus dem Besitz des Freisinger Bischofs in den der Wittelsbacher ?ber.
  • 1255 München wird Residenz des Teilherzogtums Bayern-M?nchen, neben dem es drei weitere Teilherzogtümer gibt.
  • 1328 München wird vorübergehend Kaiserstadt und beherbergt bis 1350 die Reichskleinodien.
  • 1504 München hat bereits 13.500 Einwohner und wird alleinige Hauptstadt des Herzogtums Bayern.
  • 1623 München wird Kurfürstliche Residenzstadt.
  • 1705 München fällt bis 1714 unter habsburgische Administration.
  • 1759 Die Bayerische Akademie der Wissenschaften wird gegründet.
  • 1806 München wird Hauptstadt des Königreichs Bayern.
  • 1818 Bayern erhält eine Verfassung. München wird Sitz des Bayerischen Landtags und des neuen Erzbistums München-Freising.
  • 1825 Unter König Ludwig I. wird München zu einer Kunststadt mit Weltruf. Unter den Klassizisten Leo von Klenze und Friedrich Gärtner entstehen die Ludwigstraße, der Königsbau, der Festsaalbau der Residenz, der Königsplatz und die Alte Pinakothek. Klenze baut die Ruhmeshalle auf der Theresienwiese, Schwanthaler stellt die Bavaria auf.
  • 1826 Die Universität von Landshut wird nach München verlegt.
  • 1848 Unter König Maximilian II. wird der architektonische „Maximilianstil“ ausgeprägt.
  • 1864 Unter König Ludwig II.: Blüte des Musiklebens und des Kunsthandwerks. Aufenthalt Richard Wagners und Uraufführung mehrerer Wagner-Dramen.
  • 1882 In München wird die erste deutsche Elektrizitätsausstellung eröffnet. Das elektrische Licht erobert die Stadt.
  • 1901 München hat bereits 500.000 Einwohner.
  • 1907 Peter Ostermayr gründet seine Spielfilmproduktion (Filmstadt Geiselgasteig).
  • 1911 Der Tierpark Hellabrunn wird eröffnet.
  • 1930 Im Deutschen Museum wird der erste Fernsehapparat der Welt aufgestellt.
  • 1935 Bis 1945 führt München den Titel „Hauptstadt der Bewegung“.
  • 1939 Gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler im Bürgerbräukeller.
  • 1945 München wird von amerikanischen Soldaten besetzt.
  • 1957 Am 15. Dezember hat München eine Million Einwohner.
  • 1958 800. Geburtstag Münchens.
  • 1972 Olympische Sommerspiele in München.
  • 1974 Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, Finale in München.
  • 1983 Internationale Gartenbauausstellung IGA.
  • 1985 175 Jahre Oktoberfest.
  • 1986 „Königsjahr“: 100. Todestag Ludwig II.; 200. Geburtstag Ludwig I.
  • 1989 200 Jahre Englischer Garten. 400 Jahre Münchner Hofbräuhaus.
  • 1992 Eröffnung des neuen Flughafens „Franz-Josef-Strauß“.
  • 1994 Die Frauenkirche, das Wahrzei chen Münchens, feiert ihren 500. Geburtstag.
  • 1998 Eröffnung der Messe München International in München-Riem.
  • 2002 Eröffnung der Pinakothek der Moderne.
3. Mai 2011/3 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/07/wappen-muenchen-262x300.jpg 300 262 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-05-03 15:42:002022-02-23 13:41:39Wappen von München
Familienwappen

Wappen berühmter Deutscher – Achim von Arnim

Viermal rot-silbern geteilt. Auf dem gekr?nten B?gelhelm mit rot-silbernen Decken zwei wie der Schild geteilte offene B?ffelh?rner. Achim von Arnim gilt neben Brentano und Eichendorff als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik. Die Familie von Arnim gehört zum brandenburgischen Uradel und ist seit 1280 in Arnim in der Altmark verbürgt. Das Wappen erscheint für mehrere Familienzweige und in mehreren Variationen mehrfach in der heraldischen Quellenliteratur. Der Schild des Stammwappens ist sehr klassisch durch das Heroldsstück der vierfachen rot-silbernen Querteilung (auch zwei silberne Balken in Rot), die sich in den Büffelhörnern der Helmzier wiederholt. Als typisches Adelswappen tr?gt es den gekröntem Bügelhelm.

 

Achim von Arnim

(eigentlich Carl Joachim Friedrich Ludwig von Arnim)

* 26. Januar 1781 in Berlin
? 21. Januar 1831 in Wiepersdorf

Eltern:
Joachim Erdmann von Arnim
Amalie Caroline von Arnim, geb. von Labes

    • 1793 Gymnasium in Berlin
    • 1798 Jurastudium an der Universit?t Halle, daneben mathematische und physikalische
      Studien. Bis 1806 physikalische Beitr?ge in ?Annalen der Physik?.
    • 1800 Wechsel an die Universit?t G?ttingen, Mathematikstudium;
      literarische Neigungen treten in den Vordergrund.
    • 1801 Freundschaft mit Clemens Brentano. Entschlu?, sich ganz der Literatur zu widmen.
      Beginn einer fast dreij?hrigen Bildungsreise durch Europa.
    • 1802 erste Begegnung mit Bettina, der Schwester von Brentanos
    • 1804 Der Plan zu ?Des Knaben Wunderhorn? entsteht.
    • 1805 erster Band von ?Des Knaben Wunderhorn?

  • 1806 ungl?ckliche Liebe zu Auguste Schwinck
  • 1807 zweiter und dritter Teil von ?Des Knaben Wunderhorn?
  • 1810 Verlobung mit Bettina Brentano
  • 1811 heimliche Trauung mit Bettina in Berlin
  • 1813 Hauptmann eines Berliner Landsturmbataillons im Befreiungskrieg
  • 1814 Arnim widmet sich der Bewirtschaftung seines Grundbesitzes in Wiepersdorf,
    Kreis J?terbog, und seinen literarischen T?tigkeiten. Er f?hrt bis zum Tode ein
    zur?ckgezogenes Landleben.
  • 1816 schwere Erkrankung
  • 1817 Bettina zieht mit den Kindern wieder nach Berlin. Kur in Karlsbad.
  • 1820 Reise nach Schwaben
  • 1828 Reise nach Aachen, Belgien, Luxemburg und an den Rhein
  • 1829 Reise nach Bayern, Wien und Prag
  • 1831 Tod in Wiepersdorf durch Gehirnschlag

Literatur: Kastinger Riley, Helene M.: Achim von Arnim. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1994.
Ludwig Achim von Arnim, Gem?lde von Peter Eduard Str?hling (1805)
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Gro?en bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garb?ty. Berlin 1932/1934]

27. April 2011/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Arnim-klein1.jpg 200 200 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-04-27 13:54:412014-12-03 09:48:22Wappen berühmter Deutscher – Achim von Arnim
Familienwappen, Adelswappen

Das Wappen von Kate Middleton

Ein Wappen zur Hochzeit

Das Wappen der Familie Middleton wurde von Kates Vater Michael Francis Middleton anlässlich der Hochzeit von Kate Middleton mit Prince William in Auftrag gegeben. Kate hat an der Gestaltung ihres Wappens selbst mitgewirkt und es am 19. April 2011 stolz präsentiert.

Entworfen hat das Wappen von Kate Middleton der englische „Wappenkönig“ Garter King of Arms Thomas Woodcock

Die Stiftung dieses Familienwappens erscheint auf den ersten Blick wie die Sahnetupfer auf der Hochzeitstorte.

Was die meisten nicht wissen: Die bürgerliche Heraldik ist nur etwa 100 Jahre jünger als die adlige. In diesem Licht betrachtet ist das Middleton’sche Wappen für die Heraldik etwas ganz normales.

Bürgerliche Wappen in Deutschland und England

Allerdings gibt es in Deutschland und England unterschiedliche Handhabungen bei der Stiftung eines Familienwappens:

In Deutschland hat jeder Bürger hat das Recht, ein Wappen zu führen. Sollte also kein verbrieftes Familienwappen existieren, so geht man den Weg einer Wappenstiftung.

In England entscheidet das College of Arms im Einzelfall darüber, ob eine Person ein Wappen führen darf oder nicht. Dafür gibt es bestimmte Voraussetzungen, die wir in unserem Beitrag: Das Wappen von Sir Paul McCartney erklären.

Die wappenführenden Familien in aller Welt freuen sich auf alle Fälle, die Familie Middleton in ihren Reihen willkommen zu heißen.

Wappen von Kate Middleton

Der Eichenbaum ist Englands traditionelles Symbol, das Stärke symbolisiert. Weiterhin ist es ein besonderes Merkmal von West-Berkshire, wo die Familie über 30 Jahre lang gelebt hat.

Die 3 Eichelzweige stellen die Kinder Kate, Pippa und James der Eltern Michael und Carol Middleton dar.

Das geschlungene Band steht als Zeichen für eine unverheiratete Frau. Die Schildform, die achteckige Rautenform, ist zum Gebrauch für die Middleton Männer.

Das umgekehrte V, ein Sparren, symbolisiert Kates Mutter Carol im Zentrum der Familie. Die goldene Farbe bezeichnet den Namen „Goldsmith“, was Carols Mädchenname war.

Die dünnen, silbernen (weißen) Sparrenfäden oberhalb und unterhalb des goldenen Sparrens symbolisieren Berge und Gipfel, was die Vorliebe der Familie für Seen und Skifahren ist.

Der blau/rot gespaltene Schildgrund differenziert das Wappen von einem ähnlichen aus dem 16. Jahrhundert.

21. April 2011/6 Kommentare/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/09/Middleton-Coat-of-Arms.jpg 400 308 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2011-04-21 15:33:572022-02-23 13:42:12Das Wappen von Kate Middleton
Familienwappen

Die Wappen berühmter Deutscher – Teil 2

Das Sammelwerk mit dem Titel „Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg“, das als eines der wenigen kompletten Exemplare in der Bibliothek von PRO HERALDICA liegt, weist leider keinerlei bibliographische Hinweise auf. Nicht einmal sein Titel läßt auf den Inhalt schließen. Es darf indessen als sicher gelten, dass es 1932 oder 1934 in Berlin entstanden ist und mit Zigaretten der Marke Kurmark vertrieben wurde. Das Album besteht aus 55 kartonierten Seiten im Quartformat und ist mit 255 Wappenfarbdrucken ausgestattet. Insgesamt ist es mit einem Namenregister und je einer der Abbildungsseite gegenüberliegenden Textseite ausgestattet. Inhaltlich zeichnen die Texte einzelne Epochen deutscher Kriegs-, Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte nach, ohne auf die durch ihre Wappen dargestellten Personen oder auf die Wappen selbst einzugehen. Es fällt auf, dass die Wappenabbildungen alle in einem einheitlichen, jedoch nicht uniformisierenden  künstlerisch sehr ansprechenden Duktus wiedergegeben sind. Offenbar wurde für die Vorlagen zur damaligen Zeit ein Künstler mit der Gestaltung der gesamten Serie beauftragt. Alle Wappenbilder tragen ein Autograph der Person, welcher sie zugeschrieben werden, und sind mit einer Bildunterschrift versehen, die den Namen, Geburts- und Sterbejahr und eine nähere Bezeichnung (z.B.: „Der größte deutsche Dichter“ bei Johann Wolfgang von Goethe oder „Der größte deutsche Philosoph“ bei Immanuel Kant) angibt.

Durch das Fehlen jeglicher Angaben zu den Wappen ist es heute nicht mehr möglich zu sagen, aus welchen Quellen die Autoren sie entnommen haben. Dies ist bei den Wappen uradeliger Familien (z.B. „von Droste Hülshoff“) und denjenigen, deren Träger infolge von Verdiensten nobilitiert wurden (z. B.: „von Goethe“) zu verschmerzen. Schwieriger ist die Sachlage bei Wappen zu anderen berühmten Namen (wie beispielsweise „Bach“), die sonst in der heraldischen Literatur nicht zu finden sind. In einzelnen dieser Fälle wird man den Verdacht nicht ganz als abwegig bezeichnen können, dass das entsprechende Wappen möglicherweise eine nachträgliche Zuschreibung ist. Da dies jedoch heute kaum nachvollziehbar sein wird, muss es im Einzelfall bei diesem Hinweis bleiben. Aus den 255 Wappen des Sammelalbums möchten wir Ihnen einige Beispiele präsentieren. Ein Kriterium bei der Auswahl war der mutmaßliche Bekanntheitsgrad, der sich mit dem Namen verbindet. Es kann dabei durchaus vorkommen, dass sich Wappen mit Namensträgern verbinden, die zur Zeit der Edition noch nicht bekannt, vielleicht nicht einmal geboren waren (z.B. Loriot und das Wappen „von Bülow“). Die Wappenabbildungen sind jeweils mit der Blasonierung versehen und einer Biographieseite gegen?bergestellt, die einen kurzen Abri? mit den wichtigsten biographischen Daten der Persönlichkeit bietet, dem das Wappen zugeordnet ist.

In kommenden Artikeln wird jeweils das Wappen eines berühmten Deutschen vorgestellt.

20. April 2011/2 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Hindenbrug-Wappen11.jpg 200 200 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-04-20 07:47:192014-12-03 11:19:01Die Wappen berühmter Deutscher – Teil 2
Familienwappen

Eine Erfolgsgeschichte: Heraldik und die Sammelleidenschaft

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts – etwa um 1890 – wurden die sogenannten Sammelalben populär. Darunter versteht man ohne Bilder auf den Markt gebrachte Hefte, Broschüren oder Bücher, die dazu bestimmt sind, mit Sammelbildern oder anderen Sammelobjekten gefällt zu werden. Diese Sammelobjekte waren bzw. sind nur als Beigaben zu Verkaufsartikeln erhältlich. Der Gedanke – heute würde man von einer „Marketing-Idee“ sprechen -, der hinter dieser Maßnahme stand, war einfach. Man konnte die Sammelleidenschaft des Menschen (und hier besonders der Kinder und der Jugend) aktivieren und damit den Absatz des gewünschten Produkts intensivieren oder ein neues Produkt in den Markt einführen.

Dass die Idee überaus erfolgversprechend war, zeigt eine interessante Hochrechnung, die darüber Auskunft gibt, wie viele Bilder (und damit Exemplare des jeweiligen Produkts) benötigt werden, um ein Sammelalbum komplett zu füllen.

n ist die Anzahl der unterschiedlichen Sammelbilder. Es wird angenommen, da? die Sammelbilder unabhängig erscheinen und jedes dieselbe Wahrscheinlichkeit hat. Weiterhin wird angenommen, dass keine Tauschpartner zur Verfügung stehen. Dann werden durchschnittlich n ? H(n), H(n) = 1/1 + 1/2 + … + 1/n ? In n Sammelbilder benötigt, bis das Sammelalbum komplett gefüllt ist. Bei einem Sammelalbum mit 50 Bildern bedeutet dies durchschnittlich 224,96, als nahezu fünfmal so viele Bilder, wie im Album vorgesehen sind.

Zahlreiche Firmen der produzierenden Industrie in der ganzen Welt begannen damit, Serien von Bildern, Kärtchen oder anderen Objekten für die unterschiedlichsten Produkte herauszugeben. In den Folgejahren wurden neben anderen Themen auch zahlreiche Serien mit heraldischen Inhalten kreiert. Eine Auflistung finden Sie am Ende des Beitrages.

An erster Stelle der Produkte, die mit diesen Sammelalben gefördert wurden, standen der Kaffee (durch die riesige Sammlung Kaffee HAG) und die Zigaretten. Thematisch sind die Wappenbilder-Sammlungen vorwiegend – man kann sagen fast ausschließlich – auf die Bereiche Städte- und Staatsheraldik ausgerichtet. Inhaltlich, was die Qualität der Abbildungen anbelangt, sind sie höchst unterschiedlich; Texte und Erläuterungen sind teilweise gar nicht vorhanden. Trotzdem haben viele von ihnen der wissenschaftlichen Heraldik große Dienste geleistet.

Soweit erkennbar, ist die einzige Serie, die sich mit deutscher Familienheraldik beschäftigt, in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden und wurde von der Firma Garbáty-Zigaretten in Berlin ediert. 1881 hatte Josef Garbáty-Rosenthal, ein Deutscher jüdischen Glaubens, sein Zigarettenunternehmen gegründet.
Berlin wurde um 1900 zunehmend Zentrum der deutschen Zigarettenindustrie. 1906 verlegte Garbáty-Rosenthal seine Firma nach Pankow. In vielen Staaten Europas gab es bereits vor dem Ersten Weltkrieg Garbáty-Niederlassungen, und Garbáty-Zigaretten wurden auch in den damaligen deutschen Kolonien, in
Asien und in Amerika geraucht.

Abadie:
Flaggen und Wappen der Welt (I und II)
Abdulla:
Deutsche Städtewappen
Die Staatswappen aller Wappenführenden Staaten der Erde (I und II)
Wappen der Bekanntesten und Bedeutendsten Ausländischen Hauptstädte
Aurelia:
Staats-Wappen und Flaggen (Unter dem Olympia-Banner)
Deutsche Zunftwappen
Brioschi, Achille:
Stemmi delle citté d’Italia
Brooke Bond:
Flags and Emblems of the World
Danziger Tabakmonopol:
Länderwappen der Ganzen Welt
EFFKA Margarinewerk:
Länder/Flaggen und Wappen Serie I und II
Garbáty (Kurmark):
Wappenschau
Länderwappen und Nationalfarben
Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg
Hacienda Pùblica C.A.F.:
Escudos provinciales de Espana
HAG (Kaffee HAG, Koffie HAG, Kawa HAG, Kaffe HAG, Coffee HAG, Café HAG, Café
Sanka):
Die Wappen der Republik Oesterreich
Znaky Republiky Československá, Wappen der Tschechoslowakischen Republik
Nederlandsche Gemeentewapens, Nederlandsche Heraldiek
Grbovi Jugoslavije
Die Wappen der Schweiz, Armorial de la Suisse
Deutsche Ortswappen
Kongeriket Danmarks Byvaabener
Danziger Wappenwerk
Herbarz Polski
Norske by- og adels våben
Sveriges Riksvapen, Landskaps- och Stadsvapen
Coat of arms of Cities and towns of the British Isles
Wapens van het Koninkrijk Belgie en het Groothertogdom Luxemburg, Armorial du Royaume de Belgique en du Grand Duché de Luxembourg
La France héraldique (25 Alben mit mehr als 12.500 Bildern)
Kosmos:
Städte, Fahnen und Wappen
Deutsche Stadtwappen aus West und Ost
Newa:
Dutch municipal arms
Oldenkott:
Wapen-Albums
Wappen-Album Städte der Schweiz
Orion:
Album A and B
Quick-Lait, Regilait:
Les plus beaux écussons de France
Redua:
Sbrka znaku mest Republiky Ceskoslovenská
Roger:
Heraldik
Union:
Autogramm- und Ansichtskarten
Unbekannte Herausgeber:
Auslanddeutsche Städte und ihre Wappen
Escudos y Banderas
Wapens y Vlaggen
14. April 2011/2 Kommentare/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Kurmark1.jpg 200 200 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2011-04-14 10:37:502022-06-02 12:14:26Eine Erfolgsgeschichte: Heraldik und die Sammelleidenschaft

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