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Sie sind hier: Startseite1 / Ahnenforschung (Genealogie) und Heraldik Blog – Pro Heraldica2 / Familienforschung
Familienforschung

Familiengeschichte im Zweiten Weltkrieg: Auch unbequeme Wahrheiten ans Licht bringen

Die Erforschung der eigenen Familiengeschichte während des Zweiten Weltkriegs ist eine Reise in die Vergangenheit, die oft bewegende und stolze Momente bereithält. Doch manchmal führt diese Spurensuche auch zu unbequemen Wahrheiten und Fragen, die wir uns stellen müssen. Was, wenn ein Familienmitglied in dieser dunklen Zeit selbst Täter oder Mitläufer war? Die Auseinandersetzung mit solchen Möglichkeiten ist ein wichtiger, wenn auch schwieriger Teil einer ehrlichen genealogischen Forschung.

Warum sollten wir uns auch mit schwierigen Wahrheiten auseinandersetzen?

Der Zweite Weltkrieg war eine Zeit, in der Menschen vor extreme Entscheidungen gestellt wurden und in der die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwammen. Die Geschichte unserer Familienmitglieder in dieser Zeit ist ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft und ihrer Herausforderungen. Das Wissen um die gesamte Bandbreite der Erfahrungen – von Widerstand und Leid bis hin zu möglicher Beteiligung an Unrecht – ist entscheidend für ein vollständiges Verständnis unserer Herkunft und der historischen Kontexte, die unsere Familien geprägt haben. Das Ignorieren oder Beschönigen von unliebsamen Fakten hilft uns nicht, die Vergangenheit zu verstehen, sondern schafft Lücken in unserem Wissen und kann die Aufarbeitung erschweren.

Wo fängt man an, wenn man mit solchen Fragen konfrontiert ist?

  1. Offenheit und Bereitschaft zur Annahme: Seien Sie innerlich bereit, auch mit Ergebnissen konfrontiert zu werden, die Ihren Erwartungen oder Ihrem Familienbild widersprechen. Eine vorurteilsfreie Herangehensweise ist hier besonders wichtig.
  2. Gründliche Dokumentenanalyse: Suchen Sie gezielt nach Dokumenten, die Aufschluss über die politische oder militärische Aktivität Ihrer Vorfahren geben könnten. Mitgliedschaften in Organisationen, politische Äußerungen in Briefen oder Tagebüchern, militärische Laufbahnen – all dies kann Hinweise liefern. Archive und spezielle Datenbanken, die sich mit der NS-Zeit beschäftigen, können hier wertvolle Quellen sein.
  3. Historischer Kontext: Versuchen Sie immer, die Handlungen Ihrer Vorfahren im historischen Kontext der damaligen Zeit zu verstehen. Dies bedeutet nicht, Taten zu entschuldigen, sondern die Umstände zu beleuchten, unter denen Entscheidungen getroffen wurden.
  4. Professionelle Unterstützung: Wenn Sie auf komplexe oder potenziell belastende Informationen stoßen, kann die Konsultation von Historikern oder erfahrenen Genealogen hilfreich sein. Sie können Ihnen helfen, Dokumente richtig zu interpretieren und die Ergebnisse in einen größeren historischen Rahmen einzuordnen.

Was können Sie finden?

  • Mitgliedschaften: War Ihr Familienmitglied Mitglied der NSDAP oder anderer nationalsozialistischer Organisationen?
  • Positionen und Funktionen: Hatte Ihr Vorfahre eine Funktion innerhalb des NS-Apparates inne?
  • Beteiligung an Verbrechen: Gibt es Hinweise auf eine direkte oder indirekte Beteiligung an Kriegsverbrechen oder Verfolgung?
  • Propaganda und Ideologie: Gibt es Dokumente, die auf eine aktive Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda oder Ideologie hindeuten?

Wie können wir Ihnen bei dieser anspruchsvollen Forschung helfen?

Bei Pro Heraldica sind wir uns bewusst, dass die Familiengeschichte im Zweiten Weltkrieg vielschichtig ist und auch dunkle Kapitel enthalten kann. Unsere erfahrenen Genealogen sind darauf vorbereitet, Sie auch bei der Erforschung potenziell schwieriger Aspekte Ihrer Familiengeschichte zu unterstützen. Mit Zugang zu Archiven, die auch Dokumente aus der NS-Zeit umfassen, und der nötigen Expertise helfen wir Ihnen, die Fakten ans Licht zu bringen und ein möglichst vollständiges Bild der Vergangenheit zu zeichnen – immer mit dem nötigen Respekt vor den historischen Tatsachen und den damit verbundenen Emotionen.

Beginnen Sie Ihre ehrliche Spurensuche mit uns. Kontaktieren Sie uns noch heute.

Fazit

Die Familiengeschichte im Zweiten Weltkrieg zu erforschen bedeutet, sich der gesamten Wahrheit zu stellen – auch wenn sie schmerzhaft ist. Eine offene und gründliche genealogische Forschung, die auch die Möglichkeit der Beteiligung an Unrecht nicht scheut, ist essenziell für ein tiefes Verständnis unserer Herkunft und der komplexen Geschichte dieser Zeit.

6. Juni 2025/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2020/11/Dokumente.jpg 1066 1600 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2025-06-06 11:59:542025-06-06 17:05:53Familiengeschichte im Zweiten Weltkrieg: Auch unbequeme Wahrheiten ans Licht bringen
Familienforschung

Ein „geborener Seemann“

Weiterlesen
4. September 2024/von Leo Boenisch
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2024/08/ms-bastogne-2.jpg 736 1072 Leo Boenisch https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Leo Boenisch2024-09-04 15:12:212024-09-04 15:12:21Ein „geborener Seemann“
Familienforschung

Genealogie zwischen Bürgerkrieg, Sklaverei und Freiheit

18. April 1865. Seit wenigen Tagen ist der amerikanische Bürgerkrieg beendet, die Südstaaten sind besiegt. Doch nicht überall strecken die Konföderierten die Waffen. Bei einer kleinen Mühle, „Boykin Mill“, kommt es zum letzten Gefecht im Bundesstaat South Carolina. Südstaatentruppen haben sich hier verschanzt, um Widerstand gegen Unionssoldaten zu leisten.

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29. Februar 2024/von Niccolò Riedel
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2024/02/Boykin_Mill_Complex.jpg 594 512 Niccolò Riedel https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Niccolò Riedel2024-02-29 10:37:402024-02-29 14:35:10Genealogie zwischen Bürgerkrieg, Sklaverei und Freiheit
Familienforschung

Ritter und Retter im 21. Jahrhundert: Johanniter und Malteser

Die Malteser, eigentlich „Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes von Jerusalem von Rhodos und von Malta“ sind seit dem Jahr 1113 vom Heiligen Stuhl anerkannt.

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25. Januar 2024/von Leo Boenisch
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2024/01/Roundel_of_SMOM.svg.png 1024 1024 Leo Boenisch https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Leo Boenisch2024-01-25 13:03:502024-01-25 13:03:50Ritter und Retter im 21. Jahrhundert: Johanniter und Malteser
Familienforschung

Burggraf von Leiden und Teilnehmer am Kabeljaukrieg

Nicht selten finden sich in der Genealogie Vorfahren, die „Geschichte machten“, indem sie an großen historischen Ereignissen teilhatten. Eine solche Situation fand sich in einer Familienforschung…

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17. Januar 2024/von Leo Boenisch
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2024/01/436px-Blason_Thierry_III_Wassenaer_selon_Gelre.svg.png 480 436 Leo Boenisch https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Leo Boenisch2024-01-17 13:37:392024-01-17 13:40:38Burggraf von Leiden und Teilnehmer am Kabeljaukrieg
Familienforschung

7 Fehler in der Ahnenforschung

Ahnenforschung - Stammbaum

Meist haben unsere Kunden, bevor sie sich an uns wenden, bereits selbst ihre ersten Schritte als Hobby-Ahnenforscher gemacht.

Oft passieren aber gerade zu Beginn typische Anfängerfehler, die zu falschen Ergebnissen führen.

Zum Teil sind das Forschungsfehler. Oft sind es aber auch Interpretationsfehler, die verhindern, das in den Unterlagen zu finden, was man tatsächlich sucht. Oder aber auch schlicht und einfach, dass Sie nicht wissen, wo sie nach etwas suchen sollen.

Damit Sie von Anfang an die besten Ergebnisse in Ihrer Familienforschung erzielen, haben wir Ihnen heute 7 der häufigsten Fehler zusammengestellt, die sie vermeiden sollten!

1. Fehlende Dokumentation der Quellen

Wenn Sie nicht festhalten, woher Sie eine bestimmte Information haben, können Sie die Daten später nicht belegen. Ein Grundsatz in der seriösen Ahnenforschung ist es allerdings, dass jede Information auch belegt werden muss. Wichtig ist, dass keine Mutmaßungen angestellt werden. Gibt es widersprüchliche Quellen, so sollten Sie nach einer weiteren unabhängigen Quelle suchen.

2. Unsortierte Dokumente und Fotos

Jeder Ahnenforscher braucht ein System, nach dem er arbeitet und seine Dokumente und Fotos organisiert. Dies kann sowohl auf Papier als auch digital sein. Je umfangreicher die Sammlung an Dokumenten und Fotos ist, desto wichtiger wird dieser Punkt. Wenn Sie ihre Arbeit nicht organisieren, dann werden Sie Schwierigkeiten bekommen, die Dinge wiederzufinden, wenn Sie sie brauchen.

3. Unbeschriftete Fotos

Alte Fotos, Fotoalbum und DiamagazineKennen Sie das auch? Sie halten ein altes Foto in den Händen, auf denen z.B. Ihr Großvater mit anderen Personen zu sehen ist. Sie haben aber keine Ahnung, wann dieses Foto aufgenommen wurde oder wer die anderen Personen sind. Machen Sie es Ihren Nachfahren leichter: Beschriften Sie jedes Foto, das sie aufnehmen. Fügen Sie Namen, Datum und Ort oder evtl. andere wichtige Informationen hinzu. Wenn Sie dies nicht tun, vergessen Sie vielleicht die Details und zukünftige Generationen werden diese niemals erfahren. Was bereits bestehende Familienfotos betrifft: Fragen Sie noch lebende Angehörige, wer auf den Fotos abgebildet ist und notieren Sie dies (siehe Punkt 6!).

4. Informationen aus Online Portalen kopieren und übernehmen

Es gibt heute zahlreiche Online-Portale, bei denen registrierte Benutzer ihre Vorfahren erfassen können. Aber Vorsicht: Oft findet keinerlei Kontrolle statt, ob diese Daten auch richtig sind. Nur weil jemand auf einer Seite seine Daten einstellt, bedeutet dies längst nicht, dass diese stimmen. Übernehmen Sie deshalb nur Daten in Ihre Forschung, die auch durch entsprechende Urkunden belegt sind und überprüfen Sie unbelegte Daten.

5. Sich auf erzählte Familiengeschichten verlassen

Die meisten mündlich übermittelten Familiengeschichten sind zumindest teilweise richtig (obwohl es auch hier sicherlich Ausnahmen gibt). Aber eine von Generation zu Generation mündlich übermittelte Anekdote ist wie eine Flüsterpost: Es werden Details verändert, manchmal absichtlich und manchmal unabsichtlich. Deshalb sollten Sie wichtige Informationen nur dann in Ihre familiengeschichtliche Forschung aufnehmen, wenn Sie diese auch durch Fakten untermauern können.

6. Die älteren Verwandten nicht befragen

Diese Menschen haben genau die Informationen, die sie brauchen. Und zwar aus 1. Hand. Wenn Sie die Geschichten dieser Personen nicht aufschreiben, nehmen ihre Verwandten diese Geschichten mit ins Grab (so wie auch die Namen und Beziehungen der Menschen in den Geschichten oder auf Fotos). Es ist ein unschätzbarer Wert, die Erzählungen von Zeitzeugen in die Forschung aufnehmen zu können. Sie können nach dem Tod dieser Verwandten vielleicht noch Tatsachen recherchieren, aber nicht die persönlichen Informationen der Menschen, die sie miterlebt haben.

7. Nicht alle möglichen Quellen sichern

Ahnenforschung bedeutet nicht das Niederschreiben von reinen Zahlen und Daten. Um ein ganzheitliches Bild zu erhalten, sollten Sie alle verfügbaren Quellen nutzen, so wie alte Briefe, Familienbücher, Ahnenpässe, Zeitungsartikel, Testamente, Gerichtsdokumente, Militärdokumente, Geburten- oder Sterberegister.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erforschen Ihrer Familiengeschichte. Und falls Sie professionelle Unterstützung benötigen, dürfen Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

20. Februar 2023/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_77473658_XS.jpg 282 425 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2023-02-20 14:18:172023-02-21 14:02:147 Fehler in der Ahnenforschung
Familienforschung

Personen auf alten Fotos identifizieren

Wer kennt das nicht: Beim Stöbern in alten Unterlagen stößt man auf ein Foto. Die Personen darauf erkennt man jedoch nicht. Doch wenn die Personen auf dem Foto unbekannt sind, werden diese Bilder für die Familienforschung bzw. für die zu erstellende Familienchronik unbrauchbar. Die Frage: Was macht man nun mit den alten Fotos? Im folgenden haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie die Personen auf den Fotos vielleicht doch noch identifiziert werden können.

Ältere Verwandte fragen

Der beste und zugleich einfachste Weg, Menschen auf alten Fotos zu identifizieren, ist jemanden zu fragen, der zu der Zeit schon gelebt hat. Oder jemanden, der die Bilder aus seiner Kindheit kennt und sich noch erinnert, welche Verwandten darauf zu sehen sind. Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass Sie Ihre älteren Verwandten unbedingt dazu animieren sollten, alle Fotos zu beschriften und die Personen darauf zu benennen. Denn wenn diese Informationsquelle einmal nicht mehr zur Verfügung steht, ist es nur noch mit großem Aufwand möglich, ein Gesicht dem richtigen Namen zuzuordnen.

Zeitpunkt der Aufnahme eingrenzen

Sie wissen nicht, von wann das Foto sein könnte? Schauen Sie sich einmal genau die Kleidung der Menschen auf dem Foto an und auch die Frisuren. Jede Zeit hat ihre ganz bestimmte Mode und so können Sie das Alter des Fotos auf einen bestimmten Zeitraum eingrenzen. Vielleicht enthält das Foto ja auch eine Angabe über den Fotografen, der es aufgenommen hat. All das können wichtige Hinweise zum Aufnahmezeitpunkt sein.

Merkmale der Vorfahren kennen

Sammeln Sie Fakten über Ihre Vorfahren. Schreiben Sie die Namen der Vorfahren auf, befragen Sie ältere Verwandte nach Merkmalen dieser Personen. Waren diese groß oder klein, welche Haarfarbe hatten sie, gab es besondere Merkmale, war die Person z.B. schlanker als andere in der Familie? Lassen Sie sich die Personen im Verhältnis zu anderen Personen, die31 evtl. zusammen auf Fotos sind, erklären. Z.B. Opa Richard war viel größer und schlanker als sein Bruder Franz. All diese Antworten können Ihnen später vielleicht einmal von Nutzen sein.

Vorhandene Informationen nutzen

Vergleichen Sie beschriftete Bilder mit unbeschrifteten Bildern. Vielleicht haben Sie Glück und finden ein beschriftetes Exemplar und können die darauf benannten Personen einem nicht beschrifteten Foto zuordnen. Sie wissen bereits, wie viele Familienmitglieder eine Generation hatte? Und wann diese geboren waren? Wenn Sie also zum Beispiel die Information haben, dass ein Vorfahre fünf Kinder hatte und ein Foto finden mit zwei Erwachsenen und fünf Kindern, bei denen die Altersunterschiede in etwa zu den ihnen vorliegenden Angaben passen, können Sie in diese Richtung weiterrecherchieren.

Aufnahmeort bestimmen

Finden Sie den Ort heraus, an dem das Foto aufgenommen wurde. Auf vielen Fotos sind nicht nur Personen zu sehen, sondern auch Gebäude. Vielleicht ein Wahrzeichen einer Stadt oder zumindest ein Haus oder noch besser ein Haus mit Hausnummer. Ist ein Berg im Hintergrund zu sehen? Oder ein Straßenschild? Alles auf dem Foto kann nützlich sein. Wenn Sie den Ort etwas eingrenzen können, an dem das Bild aufgenommen wurde, dann finden Sie dort vielleicht auch jemanden, der Ihnen ganz genau sagen kann, wo das Bild aufgenommen wurde.

1. Dezember 2022/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_17324925_S.jpg 600 800 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2022-12-01 11:06:242023-01-19 10:42:27Personen auf alten Fotos identifizieren
Mitarbeiter, Familienforschung

Deutscher Genealogentag in Tapfheim

Einmal jährlich treffen sich genealogische Vereine, Familienforschende, Archiv-Beauftragte, weitere relevante Institutionen und an Familienforschung Interessierte in einem der drei deutschsprachigen Länder (Deutschland, Schweiz, Österreich), um an Fachvorträgen und Workshops teilzunehmen.

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8. September 2022/von Konstanze Wandersleb
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/09/DGT-2022_Tapfheim_Rosan_Alte-Tafel.jpg 525 700 Konstanze Wandersleb https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Konstanze Wandersleb2022-09-08 09:56:052022-09-09 11:15:56Deutscher Genealogentag in Tapfheim
Mitarbeiter, Familienforschung, Familienwappen

So war der Weltkongress in Cambridge

In der letzten Woche fand in Cambridge der 35. Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Cambridge statt. Vom 15. August bis 19. August 2022 trafen sich dort die weltweit renommiertesten Heraldiker und Genealogen.

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25. August 2022/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/08/kongress-cambridge-letzter-Tag-1.jpeg 800 600 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2022-08-25 10:22:292022-09-01 15:06:44So war der Weltkongress in Cambridge
Familienforschung, Familienwappen

35. Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Cambridge

Vom 15. August bis 19. August 2022 wird der 35. Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Cambridge stattfinden. Der Kongress, der alle 2 Jahre an wechselnden Orten ausgetragen wird, wurde im Jahr 2010 von Pro Heraldica in Stuttgart ausgerichtet.

Clare College, Cambridge

Der Kongress 2022 findet im Clare College, Cambridge statt. Dies ist gelegen auf beiden Seiten des Flusses Cam. Die aktuellen Gebäude der Alten Gerichte stammen aus den Jahren 1638-1715. Sie sind durch wunderschöne Gärten und eine Brücke mit dem Memorial Court verbunden, einem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Memorial Court beherbergt den größten Hörsaal des Colleges, das Riley Auditorium, zusammen mit Ausstellungsräumen und Konferenzeinrichtungen. Die Vorlesungen finden sowohl in den Old Courts als auch im Memorial Court statt.

Das College ist seit langem der Hauptsitz der Cambridge University Heraldic & Genealogical Society, deren Mitglieder eine aktive Rolle dabei spielen werden, Delegierte an ihrer Universität willkommen zu heißen.

Kongressprogramm

Hier geht´s zum Kongressprogramm

Wir sind dabei

Auch von Pro Heraldica wird natürlich wieder eine Delegation vor Ort sein, bestehend aus Dr. Harald Heimbach, Clemens Kech und Dr. Rolf Sutter.

11. August 2022/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/08/logo-congress-cambridge.webp 867 867 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2022-08-11 14:47:052022-08-25 09:50:3735. Weltkongress für Heraldik und Genealogie in Cambridge
Familienforschung, Kunden

Wenn der Stammvater einer der ganz Großen ist

Was haben die Politiker Armin Laschet, Norbert Röttgen und Friedrich Merz gemeinsam? Sie alle beanspruchen für sich, von Karl dem Großen abzustammen.

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4. Mai 2022/von Franziska Herzog
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/05/Karl-der-Grosse-Chronik.jpg 896 576 Franziska Herzog https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Franziska Herzog2022-05-04 11:59:062022-05-11 14:05:58Wenn der Stammvater einer der ganz Großen ist
Familienforschung

Namensgebung in den Niederlanden

Niederländische Nachnamen – eine Napoleonische Norm

Joostik, CC0, via Wikimedia Commons

Die meisten Bewohner der nördlichen Provinzen der Niederlande hatten bis 1810 keine Familiennamen im heutigen Sinne. Stattdessen wurde traditionell immer der Vorname des Vaters dem Vornamen seiner Söhne und Töchter als sogenanntes „Patronym“ angehängt: Der Name „Albert Pieters“ bedeutete also ganz einfach „Albert, Sohn von Pieter“ und der Name „Grietje Jans“ demnach „Grietje, Tochter von Jan“.

Niederlande ab 1795

Ab 1795 wurden die Niederlande von Frankreich beherrscht. Von 1806-1810 gab es kurze Zeit ein Königreich Holland mit Louis (niederl.: Lodewijk) Napoleon Bonaparte, dem Bruder Napoleons, als König. Die Niederlande wurden 1810 Frankreich ganz einverleibt, wodurch auch die französische Gesetzessammlung des Code Civil für die Niederlande gültig wurde.

Teil dessen war die Verpflichtung für jeden Bürger, einen Familiennamen anzunehmen. In Provinzen wie Südholland hatte bereits vor dieser Pflicht fast jeder einen festen Familiennamen angenommen. In nördlichen Provinzen wie Drenthe oder Friesland hingegen hielten sich vor allem in ländlichen Regionen auch nach Inkrafttreten des Gesetzes zunächst nur wenige Leute daran.

Nach 1815

Foto von Martin Péchy von Pexels

Nach der Schlacht von Waterloo 1815 wurden die Niederlande nun wieder zu einem selbständigen Staat, dem Königreich der Niederlande. Auch der Regierung des neuen Königreiches war es wichtig, dass die Bürger Familiennamen hatten. Darum wurde 1823 eine Kampagne organisiert, die dazu führen sollte, dass auch die letzten Bürger einen Familiennamen wählten.

Zwei dieser Bürger, an die die Kampagne womöglich gerichtet war, sind Albert und Grietje aus Drenthe, welche in einer unserer Familienforschungen auftauchen: 1822 heirateten Albert Pieters und Grietje Jans noch unter ihren traditionellen Patronymen. 1825 liest man bei ersterem bereits den neuen Namen „Albert Pieters Schrijver“. Albert hat wohl innerhalb dieses Zeitraums einen Familiennamen wählen müssen und sich für „Schrijver“ entschieden. Seine Frau Grietje hieß ab 1835 mit Nachnamen neuerdings „Stuyvens“.

Der Ehemann von Grietje Stuyvens verstarb 1873 in Assen in der Provinz Drenthe. Welcher Name jedoch in der Urkunde auftaucht, sorgt ein weiteres Mal für eine Überraschung:
… Albert Pieters Luttinge …
Der Name „Schrijver“ taucht nirgends mehr auf. Albert hatte ihn in der Zwischenzeit offensichtlich durch den Nachnamen „Luttinge“ ausgetauscht. Später sehen wir, dass Jentien, Tochter von Albert und Grietje, auch vom Namen „Schrijver“ zu „Luttinge“ gewechselt hat. 1902, als ihr Mann Jacob Vosman starb, wird sie Jentien Luttinge genannt. Als sie 1915 starb, hieß sie ebenfalls Jentien Luttinge, Tochter von Albert Luttinge und Grietje Stuyvens.

Solche Namenwechsel waren zunächst selten, zwischen 1830 und 1870 häuften sie sich jedoch. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurden Namenswechsel dann erschwert – auch und vor allem dadurch, dass von nun an dazu ein Königliches Gutachten von Nöten war. Niederländische Familiennamen hatten sich nun im ganzen Land etabliert und wurden durch diese Maßnahme für die Zukunft stärker gefestigt.

17. Februar 2022/von Jesper Meck
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/02/512px-1815-VerenigdKoninkrijkNederlanden.png 719 512 Jesper Meck https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Jesper Meck2022-02-17 12:33:482024-11-28 09:31:31Namensgebung in den Niederlanden
Familienforschung

Eine Zeitreise durch die Geschichte

Pro Heraldica, Deutsche Forschungsgesellschaft für Genealogie und Heraldik, feiert 2022 ihr 50-jähriges Firmenjubiläum.
Seit der Gründung hat Pro Heraldica für über 80.000 Kunden Familien- oder Firmengeschichten erforscht,Wappen erstellt und deren kunsthandwerkliche Umsetzung begleitet.

Erfahrung ist Kapital

Pro Heraldica ist stolz, auf 50 Jahre Firmengeschichte und Erfahrung zurückblicken zu können, in denen das Unternehmen für seine Kunden Forschungen der Familiengeschichten, die Stiftung von neuen Wappen und die Verifizierung von bestehenden Wappen durchführen durfte. Die, für die Geschäftskunden, teils mehrsprachig erstellen Firmenchroniken, belegen die Entstehungsgeschichten sehr vieler, renommierter Firmen. Auch die entsprechende Archivierung und Digitalisierung wird von Pro Heraldica komplett übernommen und durchgeführt. Damit das Unternehmen seine nationalen und inter- nationalen Forschungen erfolgreich durchführen kann, verfügt Pro Heraldica über ein Netzwerk von über 300 Genealogen, die im In- und Ausland Forschungen betreiben und Daten recherchieren. Ein Glanzstück der Stuttgarter Niederlassung ist die weltweit größte heraldische und genealogische Bibliothek im Privatbesitz.

Umsetzung der Tradition

Die von Pro Heraldica recherchierten Familiengeschichten werden im Anschluss an die Forschung in hochwertige Stamm- baummalereien umgesetzt werden, die durch erfahrene Künstler von Hand gezeichnet werden. Selbstverständlich geht das Unternehmen mit der Zeit und lässt die Daten entsprechend digitalisieren, so dass auch eine moderne Variante als Digitaldruck erstellt werden kann und spätere Ergänzungen kein Problem darstellen. Ne- ben der Familienforschung ist Pro Heraldica auch in der Heraldik tätig. Renommierte Heraldiker recherchieren historische Führungsberechtigungen, machen Prüfungen, Überarbeitungen und auch Neustiftungen von Familienwappen und bringen diese zur Veröffentlichung und Registrierung in der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle und im internationalen Generalregister wappenführender Familien.

Fine Arts – persönliche und erlebbare Tradition

Wappen tragen dazu bei,Traditionen zu leben und ehren, egal wann diese den Anfang haben. Die Umsetzungsmöglichkeiten mit einem eigenen Wappen sind sehr vielfältig. Pro Heraldica bietet ein breites Spektrum an hochwertigen Produkten an, die durch ausgewählte Handwerker und Künstler aus Deutschland umgesetzt werden. Das beginnt beim klassischen Siegelring, über Uhren, hochwertige Textilien mit Stick bis hin zu Briefpapier und Arbeiten fürs Haus.

13. Januar 2022/von Dr. Harald Heimbach
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2022/01/feine-adressen-stuttgart-III-2021.jpg 841 595 Dr. Harald Heimbach https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Harald Heimbach2022-01-13 09:18:222024-11-28 09:31:59Eine Zeitreise durch die Geschichte
Familienforschung

Wie sie selbst mit der Ahnenforschung beginnen können

Das Wissen um die eigene Familiengeschichte schafft Identität, Verwurzelung und ein Gefühl für das, was im Leben wichtig ist, nämlich die eigene Familie.
Die Weihnachtszeit ist die ideale Zeit, sich Ihrer Familiengeschichte und Ihren Familientraditionen zu widmen. Wir haben Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie damit beginnen können:

Zeitzeugen befragen

Wir haben heute teilweise noch die Möglichkeit, Zeitzeugen zu interviewen, die den Krieg oder die Nachkriegszeit erlebt haben. Dieses biologische Fenster wird sich in den nächsten Jahren schließen. Unser Tipp: Hören Sie sich in Ihrer Familie um. Vielleicht gibt es noch alte Verwandte aus der Eltern- oder Großelterngeneration, die etwas über die Vergangenheit erzählen können. Setzen Sie sich zusammen – in der aktuellen Situation vielleicht auch per Videochat – und sprechen Sie über die Vergangenheit und notieren Sie das, was dabei herauskommt. Gerne unterstützen wir Sie hierbei auch mit Redakteuren aus unserem Netzwerk, die über jahrelange Erfahrungen im Bereich Familiengeschichte verfügen.

Fotoalben sichten

Ist es Ihnen auch schon mal passiert, dass Sie auf alte Fotos gestoßen sind, auf denen Sie die Personen nicht kannten? Doch wenn die Personen auf dem Foto unbekannt sind, werden diese Bilder für die Familienforschung bzw. für die zu erstellende Familienchronik unbrauchbar. Wir empfehlen Ihnen, die Fotos mit Hilfe von noch lebenden Verwandten zu beschriften. Vielleicht können Sie zumindest den Aufnahmezeitpunkt eingrenzen oder den Ort bestimmen, an dem das Foto entstanden ist. Manchmal gelingt es anhand anderer beschrifteter Fotos, die Personen darauf zu identifizieren. Vielleicht sind Ihnen besondere Merkmale Ihrer Ahnen bekannt, anhand derer sich eine Person bestimmen lässt? Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogbeitrag: Personen auf alten Fotos identifizieren

Unterlagen zusammentragen

Sammeln Sie alle Unterlagen, die Sie über Ihre Familie finden können. Hierzu gehören Familienbücher, Ahnenpässe, arische Nachweise, Familienbibeln und auch Korrespondenzen. Je mehr Unterlagen Sie im Vorfeld zu unserer Forschungsarbeit zusammentragen, desto mehr Anhaltspunkte haben wir für unsere genealogische Forschung.

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16. Dezember 2021/von Dr. Harald Heimbach
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_17324925_S.jpg 600 800 Dr. Harald Heimbach https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Harald Heimbach2021-12-16 13:04:042024-11-28 09:32:40Wie sie selbst mit der Ahnenforschung beginnen können
Familienforschung

Die Arbeit unserer Ahnenforscher

Immer wieder lesen Sie an dieser Stelle Beiträge über unsere Forschungen. Aber wer sind eigentlich die Menschen, die diese machen und wie läuft eine Familienforschung ab im Hause Pro Heraldica? Was treibt unsere Ahnenforscher an? Man könnte es vereinfacht so ausdrücken: Sie haben Spaß daran, herauszufinden, was ihre Familie zu dem gemacht hat was sie heute ist.

Genealogen-Alltag

Aber wie kann man sich die Arbeit eines Genealogen vorstellen? Vielleicht ein bisschen wie Puzzlen? Oder ist es eher Detektivarbeit? Oder eine Mischung aus beidem? Welche Fähigkeiten braucht eine Person, um den Beruf AhnenforscherIn ausüben zu können und wie sieht die Arbeit eines Genealogen aus? Ich habe mit den Kollegen in unserer genealogischen Abteilung darüber gesprochen.

Auf die Frage nach den typischen Eigenschaften eines Genealogen habe ich folgende Antwort erhalten: Neugier, Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten, autodidaktische Fähigkeiten im Lesen von Schriften oder Sprachen sollte jemand mitbringen, der in diesem Bereich arbeiten möchte.

Alles muss belegbar sein

Und so läuft eine Familienforschung bei uns ab:

Nach Erhalt eines neuen Forschungsauftrags sichten unsere Genealogen im Haus zu allererst die vom Kunden gesammelten Materialien. Hierbei handelt es sich meist um Daten, Urkunden, handschriftliche Aufzeichnungen, Fotos und Ahnentafeln. Also alles, was der Kunde bisher selbst erforscht und zusammengetragen hat. Was unsere Genealogen immer wieder betonen, ist eine Sache: Alle vorhandenen Daten sollten belegbar sein. Denn nur dann ist gewährleistet, dass die Forschung nicht in die falsche Richtung geht. Denn es wäre doch sehr unerfreulich, wenn sich herausstellt, dass ein vermeintlicher Verwandter tatsächlich gar keiner ist. Deshalb legen wir, insbesondere wenn die Daten aus Onlinequellen stammen, größten Wert darauf, dass die dort aufgefundenen Daten auch nachvollziehbar sind.

Anschließend fassen unsere Forscher diese Daten nach dem Kekule-System zusammen. Ist diese Arbeit gemacht, markieren sie die Herkunftsorte der Vorfahren auf Landkarten. Diese Arbeit gestaltet sich insbesondere in Regionen wie Osteuropa oft sehr schwierig. Denn viele Ortsnamen haben sich dort im Laufe der Jahre verändert. In diesem Fall muss erst einmal recherchiert werden, wie der Ort heute heißt und wo er sich befindet. Und auch wenn wir denken, dass unsere Vorfahren bestimmt nicht so mobil waren, werden wir in unseren Forschungen sehr oft vom Gegenteil überzeugt und finden weit verstreute Wohnorte innerhalb einer Familie.

Genealogen mit Ortskenntnissen

Sind die Orte einmal bestimmt, machen sich unsere Ahnenforscher auf die Suche nach den passenden Genealogen aus unserem weitreichenden Netzwerk, der mit der jeweiligen Region vertraut ist. Dieser erhält alle notwendigen Informationen und Daten und kann jetzt mit der Archivforschung an den Originalquellen beginnen.

Die Zusammenarbeit mit Forschern, die in den entsprechenden Regionen ansässig sind, hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen kennen sich diese dort bestens aus und zum anderen haben sie meist auch viel Material bei sich zu Hause, das bei der Forschung hilfreich ist. Außerdem haben Sie bereits Kontakte zu den Archiven vor Ort und kennen Zusammenhänge und Ortsgeschichte, was die Forschung wesentlich erleichtert und zudem viel Zeit spart.

Wenn der Genealoge mit seiner Arbeit fertig ist, erhalten wir die Ergebnisse und bereiten diese bei uns im Haus auf. Unsere Kollegen aus der Genealogie erstellen einen Zwischenbericht, der dem Kunden vorgestellt wird. Anhand dieses Zwischenberichts entscheidet der Kunde, ob die Forschung noch weiter fortgeführt werden soll. Ebenfalls trifft er an dieser Stelle die Entscheidung darüber, welche der vorhandenen Linien für ihn besonders interessant erscheinen. Von unseren Forschern bekommt er Vorschläge für die weitere Erforschung. Welche Linien die vielversprechendsten sind, hängt einerseits von der Datenlage ab oder aber auch vom Kundenwunsch, wenn er einen bestimmten Zweig der Familiengeschichte näher beleuchtet haben möchte.

Besondere Forschungen

Als letztes wollte ich noch wissen, welche Forschung unsere Forscherin, die ich hierzu befragt habe, am meisten berührt hat. Es war die Forschung eines Kunden, bei der wir in der Familiengeschrichte eine Verurteilung wegen versuchtem Giftmord, zum anderen die Abstammung von Karl dem Großen nachweisen konnten. Und außerdem ist unser Auftraggeber seit einigen Jahren im Besitz einer Burg in der Eifel, die einst nach einer Ahnin benannt wurde (Hier gehts zum Blogbeitrag über diese Forschung: Genealogische Sensation bei Pro Heraldica – Familiengeschichte bis zu Karl dem Großen zurückverfolgt).

 

 

 

 

 

 

 

11. November 2021/von Alexandra Scheiderbauer
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