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Ein Beitrag von „W wie Wissen“ vom Sonntag, 08.03.2009
Hilfe bei der Ahnenforschung
Harald Heimbach, Ahnenforscher aus Leidenschaft, hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Anstoß gab die Suche nach den eigenen familiären Wurzeln, die er bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen konnte. Es gibt zwar Hinweise auf noch frühere Vorfahren, aber mangels hieb- und stichfester Dokumente verlieren sich die Spuren im Dunkel der Geschichte.
Erste Vorstöße in die Vergangenheit
Harald Heimbach hat sich bei seinen Verwandten umgehört, geschaut, was es an alten Bildern, Dokumenten und mündlichen Überlieferungen gibt. Dabei stieß er auf bis dato völlig unbekannte Fakten. Ein Onkel hatte noch seinen Ariernachweis aufgehoben. Dieses Dokument stammt aus der Hitlerzeit – vor dem zweiten Weltkrieg. Damals stand die Ahnenforschung überwiegend im Zeichen der Rassenideologie, jüdische Vorfahren galten als Makel. Wenn auch aus einem der dunkelsten Kapitel Deutschlands stammend, enthält der Ariernachweis dennoch wertvolle Informationen über die Familiengeschichte. Mit Hilfe der Daten kann sich Harald Heimbach von Generation zu Generation in die Vergangenheit vortasten. Dabei findet er unter anderem heraus, dass die meisten seiner Ahnen im schwäbischen Ehingen ansässig waren…
Nach langen aufwendigen Stammbaum-Recherchen ohne viel Ergebnis in Richtung Hugenotten-Abstammung (dies hatte die Familie vermutet) sollte ein Familienforschungsfall schon abgeschlossen werden. Durch andauernde Ermittlungen wurden dann doch noch Urkunden beschafft, aus denen der Herkunftsort des damals ?ltesten bekannten Vorfahren hervorging. In diesem Ort konnten fr?here Daten gefunden und tiefergehende Recherchen angestellt werden. Schlie?lich erbrachten die ?u?erst umfangreichen Forschungen in zahlreichen Archiven, da? im 18. Jahrhundert ein Vorfahre k?niglich preu?ischer Oberf?rster und J?ger war. Dies war eine sehr hohe Stellung und wie sich unschwer vorstellen l?sst, wurde nicht jeder k?niglich preu?ischer Oberf?rster!
Des weiteren hatte es 1816 unter den Vorfahren einen Namenswechsel gegeben und zwar von M… zu Z…. Dies lie? sich anhand des entsprechenden Eintrags aus der Milit?r-Stammrolle nachvollziehen, denn hier stand schwarz auf wei? der urspr?ngliche Name mit dem Zusatz des neuen Namens. Der Grund f?r den Namenswechsel ist heute allerdings leider nicht mehr nachvollziehbar.
Im Verlauf der weiterhin extrem aufwendigen und komplizierten Forschung ? es wurden sehr, sehr viele Meter Akten gew?lzt, die zun?chst ?berhaupt nirgends bekannt waren ? ergab sich, da? der dreifache und der vierfache Urgro?vater des Probanden Leibj?ger seiner K?niglichen Hoheit Prinz Friedrich Wilhelm von Preu?en waren (sp?terer K?nig Friedrich Wilhelm II. von Preu?en). Der Leibj?ger geh?rte zum Hofstaat und kannte somit die Prinzen, K?nige und den Adel aus n?chster N?he. Er begleitete den Prinzen und dessen G?ste auf der Jagd und versorgte dessen K?che mit Wild, Hasen, V?geln etc. Als Hofj?ger organisierte er u.a. die Hofjagden des Prinzen. Der vierfache Urgro?vater war au?erdem erster B?chsenspanner (rangh?chster J?ger des Preu?ischen Prinzenhofes) seiner K?niglichen Hoheit des Prinz von Preu?en. Das hei?t, er reichte dem Prinzen die geladene Waffe, pr?fte das Nachladen oder lud selbst, damit keine Unf?lle passierten. Es handelte sich daher um eine absolute Vertrauensstellung am Preu?ischen Prinzenhof! Er war verantwortlich f?r die richtige Dosierung des Schie?pulvers und f?r die saubere Waffe, damit dem Sch?tzen (hier dem Prinzen) ?nichts ins Auge ging? bzw. Verletzungen ausgeschlossen wurden.
Dieser besagte Leibj?ger (der dreifache Urgro?vater des Probanden) wurde 1790 vom K?nig bef?rdert, bekam ein au?ergew?hnlich hohes Gehalt, das zeitweise direkt aus der Kasse (?Chatoulle?) des K?nigs bezahlt wurde, und er erhielt ganz besondere Positionen, z.B. im Lieblingssommersitz von K?nig Friedrich Wilhelm I. (?Soldatenk?nig?). Dieses Revier als J?ger zu erhalten bedeutete eine besondere Auszeichnung und Ehre. F?r keinen anderen J?ger hat sich der K?nig selbst so engagiert!
Taufpaten bei der Tochter des Leibj?gers waren der Prinz und die Prinzessin von Preu?en. Das Kind erhielt den Namen der Prinzessin: Elisabeth Christina Ulrica. Dies l??t die sehr enge Beziehung zum Hof des Prinzen erkennen. Die Familie des Leibj?gers verkehrte somit in den h?chsten Kreisen des Adels und am Hof des Prinzen.
Der Vorfahre des Probanden wurde somit Augenzeuge der Lebensgeschichte K?nig Friedrich Wilhelms II. von Preu?en. Dieser hatte drei Ehefrauen nacheinander, drei Ehen ?zur linken Hand? (d.h. ?nebenher?), und jeweils noch etliche M?tressen.
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