Seit gestern Abend um 20 Uhr ist Papst Benedikt XVI. nicht mehr das Oberhaupt der katholischen Kirche. Nachdem er am 11. Februar völlig überraschend seinen Rücktritt verkündet hatte, ging seine fast achtjährige Amtszeit gestern Abend offiziell zu Ende. Diese dauerte damit vom 19.04.2005 bis zum 28.02.2013.
Der Rücktritt des Papstes ist ein historisches Ereignis. Denn neben Papst Benedikt XVI. gab es erst einen anderen Papst, Coelestin V., der freiwillig von seinem Amt zurückgetreten ist. Dieser Rücktritt von Papst Coelestin V. liegt schon über 700 Jahre zurück.
Papst Benedikt XVI. wurde am 16. April 1927 in Markl in Oberbayern als Joseph Aloisius Ratzinger geboren. Seit Hadrian VI. (1523) war er der erste deutsche Papst.
Nach der Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst im April 2005 titelte die Bild-Zeitung mit dem inzwischen legendären Satz: Wir sind Papst! Dieser Satz hat inzwischen Kultstatus erreicht und wurde oft kopiert.
Papst Benedikt XVI. war übrigens auch der erste Papst, der getwittert hat. Seit dem 15. Dezember 2012 twitterte er unter dem Namen @pontifex und erreichte zum Schluss mit verschiedenen Länderaccounts weit über 2 Millionen Follower.
Hier eine Abbildung des Kardinalswappens von Joseph Ratzinger:
Nach seiner Wahl zum Papst entwarf Andrea Cordero Lanza die Montezemolo ein neues Wappen für den Papst.
Es enthält Symbole aus dem Wappen, das er als Erzbischhof führte: Den Korbiniansbären des Diözesanpatrons Korbinians aus dem Stadtwappen Freisings und den gekrönten Mohren aus dem Wappen der Erzbischöfe von München Freising.
Die sich über den gekreuzten Schlüsseln über dem Wappenschild erhebende päpstliche Tiara ließ Benedikt XVI. durch eine einfache bischöfliche Mitra ersetzen. Damit brach er mit einer jahrhundertenlangen Tradition, wo jeweils die Mitra als Symbol gewählt wurde.
Auch wurde im Papstwappen von Bendedikt XVI. erstmals das Pallium in einem Papstwappen dargestellt.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/03/220px-CoA_Benedictus_XVI.svg_1.png297220Alexandra Scheiderbauerhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngAlexandra Scheiderbauer2013-03-01 15:29:242022-08-08 15:23:03Wir waren Papst! Papst Benedikt XVI. ist zurückgetreten.
211 Jahre ist es her, dass am 26. Februar 1802 der französische Dichter Victor Hugo in Besançon in Frankreich geboren wurde. Er starb am 22. Mai 1885 in Paris und wurde im Panthéon beigesetzt.
Erst jüngst ist einer seiner Romane verfilmt worden: Die Elenden – Les misérables.
Dieser Film hat am Sonntag bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles in 3 Kategorien einen Oscar gewonnen. Anne Hatheway als beste Nebendarstellerin, Andy Nelson, Mark Paterson und Simon Hayes für den besten Ton und Lisa Westcoll und Juli Dartnell für das beste Make-up und Hair-Styling.
Noch bekannter in Deutschland ist sein Roman: Der Glöckner von Notre Dame.
Sein Wappen zeigt zwei in der deutschen Heraldik seltene Figuren: die Merletten, denen Schnäbel und Füße fehlen.
Merletten sind schon in der frühen Heraldik im französischen Sprachgebiet bekannt gewesen. Ihre Zugehörigkeit ist übrigens unklar; die einen verstehen sie als Enten, die anderen als Amseln. Der Überlieferung nach geht diese Figur wegen ihres frühen Auftretens auf Kreuzzugsteilnehmer zurück.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/02/545px-Blason_Victor_Marie_Hugo_1802-1885_svg1.png600545Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2013-02-26 14:26:442014-01-17 15:24:31211. Geburtstag von Victor Hugo
Heute jährt sich der Todestag von Friedrich I., dem ersten preußischen König, zum 300. Mal.
Friedrich I., als Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg, wurde am 11. Juli 1657 in Königsberg geboren, und starb am 25. Februar 1713 in Berlin als der erste König „in“ Preußen.
Der Sohn von Kurfürst Friedrich Wilhelm und Louise Henriette von Oranien war der Friedrich I. war der Vater von Friedrich dem Großen, den wir auch als der „Alte Fritz“ kennen.
Um die Königswürde zu erlangen, hatte er einen hohen Preis an den deutschen Kaiser, nämlich 2 Millionen und an die deutsche Geistlichkeit 600000 Goldtalern für die Genehmigung zu leisten. Außerdem durfte er sich nur König „in Preußen“ nennen, da ein Großteil Preußens noch im Besitz Polens war.
Der Adler im Wappen bekam bei dieser Gelegenheit eine goldene Königkrone, das Szepten und den Reichsapfel, seine Brust zierten die Initialen F + R für „Friedericus Rex“.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/02/Flag_of_Prussia_1892-1918_svg1.png296303Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2013-02-25 13:37:002014-12-03 11:34:05300. Todestag von Friedrich I. – Szepter, Reichsapfel und Königskrone… teuer erkauft
Aserbaidschan ist ein Binnenstaat in Vorderasien zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus.
Das heutige Staatsgebiet von Aserbaidschan entspricht dem nördlichen Teil der historischen Region Aserbaidschan, deren südlicher Abschnitt eine iranische Provinz bildet.
Aserbaidschan grenzt im Norden an Rußland (Dagestan), im Nordwesten an Georgien, im Süden an Iran und im Westen an Armenien sowie über die Exklave und autonome Republik Nachitschewan an die Türkei. Am 28. Mai 1918 war die Aserbaidschanische Demokratische Republik (AXC) ausgerufen worden. Den dreiundzwanzig Monaten der Freiheit folgte die Eroberung durch Bolschewiki am 27. April 1920. Am 30. Dezember 1922 wurde Aserbaidschan als Aserbaidschanische SSR und Teil der Transkaukasischen SFSR (ein Verbund der Aserbaidschanischen SSR, der Armenischen SSR und der Georgischen SSR) insgesamt
Teil der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR).
Infolge des Zerfalls der ehemaligen UdSSR 1989/1991 erlangte Aserbaidschan eigenstaatlichen Charakter.
Aktueller Status:
Staatsform: Republik
Amtssprache: Aserbaidschanisch
Hauptstadt: Baku
Fläche: 86.600 km²
Einwohnerzahl: 9.111.000
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/07/Azerbaijan-Wappen-klein1.jpg200200Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-11-16 09:18:512018-11-07 16:39:55Das Wappen von Aserbaidschan
Man glaubt im allgemeinen bei den Wappen und Emblemen der Staaten der Welt gäbe es keine großen Veränderungen. Falsch! Allein in den letzten 30 Jahren sind fast 50 neue Staatswappen und Nationalembleme infolge von politischen Veränderungen entstanden.
Wer diese kennenlernen möchte nehme folgendes Werk zur Hand:
Nun ist kurz nach dem Erscheinen dieses Werkes eine neue Staatengründung erfolgt; und das Erste was ein junger Staat tut, ist, sich ein Identitätszeichen zuschaffen, mit dem er sich im Kreise der Staaten der Welt präsentieren und profilieren kann.
Am 9. Juli 2011 wurde in der Hauptstadt Juba des SÜDSUDAN die Gründung des 194. Staates der Welt begangen.
Das Staatswappen des jungen Staates sieht so aus:
Es zeigt einen Schreiseeadler (Haliaeetusvocifer) der vier Bänder mit Inschriften hält: Republic of South Sudan(Republik Südsudan), Justice (Gerechtigkeit), Liberty (Freiheit) und Prosperity (Wohlstand). Über der Brust des Adlers sind hinter einem Schild zwei gekreuzte Waffen dargestellt.
Das Staatssiegel ist rund und blau bordiert. Die weiße Umschrift nennt ebenfalls den Namen des Staates und den Wahlspruch.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/11/Emblem-Suedsudan1.jpg584584Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-11-07 08:59:212018-11-07 16:39:55Nichts Neues unter der Sonne?? Oh doch!
Gründung: 21. September 1981
Unabhängigkeit von Großbritannien
Wahlspruch: Sub Umbra Floreo (Ich blühe im Schatten)
Nationalhymne: Land of the Free
Staat in Zentralamerika. Früher als Britisch-Honduras bekannt, grenzt er im Norden an Mexiko und im Westen an Guatemala. Im Osten von Belize liegt die Karibik. Britisch-Honduras war der Name der ehemaligen britischen Kolonie. Seit 1981, dem Jahr der Unabhängigkeit, ist Belize Mitglied des Commonwealth of Nations. Es ist das einzige Land Zentralamerikas, das keinen Zugang zum Pazifik hat.
Mittelamerika war im 18. Jahrhundert im Einflußbereich der Spanier. Allerdings gestanden sie den britischen Siedlern nach und nach immer mehr Kontrolle zu. Am 10. September 1798 kam es in der Schlacht von St. George´s Caye schließlich zur entscheidenden militärischen Niederlage der Spanier, und das Land stand nun de
facto unter britischer Herrschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs der Widerstand der vor allem nichteuropäischen Bevölkerung (Maya und Nachkommen von Sklaven) gegen die britischen Kolonialherren. Bis 1962 waren politische Parteien entstanden und die Verwaltung des Landes bereits weitgehend selbständig. 1973 wurde der Name von „British Honduras“ in „Belize“ geändert.
Aktueller Status:
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt: Elisabeth II., vertreten durch Generalgouverneur
Amtssprache: Englisch
Hauptstadt: Belmopan
Fl?che: 22.966 km²
Einwohnerzahl: 307.899
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png00Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-09-15 09:04:022022-02-23 15:25:21Wappen von Belize
Loriot ist tot. Alles trauert um einen begnadeten Humoristen und Komiker. Hört man den Namen Loriot, dann purzeln die Erinnerungen nur so: Die Knollennasen, Herr Müller-Lüdenscheid, der sprechende Hund, das Probeschlafen, Ödipussy und Papa ante portas usw. usf.
Der Name Loriot hat sich mit dem Gesicht und den Produktionen des Künstlers, der übrigens auch ein begabter Opernregisseur war, so verbunden, daß man darüber oft vergißt, da er der Sproß einer mecklenburgischen Uradelsfamilie namens von Bülow war. Wie aber kam Vicco von Bülow dazu, sich den Künstlernamen „Loriot“ zuzulegen?
Das hängt mit seinem Wappen zusammen (s. ALLGEMEINE DEUTSCHE WAPPENROLLE S. 30-31). Auf dem Helm des Wappens sitzt zwischen zwei mit goldenen Kugeln bezeichneten blauen Büffelhörnern ein Pirol – hier in Deutschland auch unter den Namen Golddrossel, Kirschvogel und Pfingstvogel bekannt – im Französischen aber heißt der Vogel mit dem überaus melodischen Ruf: Loriot. Daher also der Name!
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/08/Bülow-Wappen.png776600Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-08-25 07:24:552022-02-23 15:18:28Loriot ist tot
Gründung: 1. November 1981
Unabhängigkeit von Großbritannien
Wahlspruch: Each Endeavouring, All Achieving (Jeder strengt sich an, alle haben Erfolg)
Nationalhymne: Fair Antigua, We Salute Thee
Im Jahr 1493 landete Christoph Kolumbus in Antigua. Nach 1500 versuchten Spanier, Franzosen und Briten abwechselnd, jeder jedoch erfolglos, die Inseln dauerhaft zu besiedeln und in ihren Besitz zu bringen. Piraten nutzten zu dieser Zeit die Inseln als Rückzugsort. Über hundert Jahre später gelangte Barbuda (1628) in britischen Besitz. Bemühungen der Regierung zur Besiedlung scheiterten jedoch.
Vier Jahre danach wurde Antigua von St. Kitts und Nevis aus durch britische Siedler kolonisiert. Der Antillenstaat Antigua und Barbuda befindet sich zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean, ca. 650 km südöstlich von Puerto Rico. Das Staatsgebiet umfaßt drei Inseln. Die größte ist die Insel Antigua, auf der sich auch die Hauptstadt Saint John´s befindet. Barbuda liegt 48 km nördlich von Antigua. 56 km südwestlich von Antigua befindet sich die nur 1,6 km? große unbewohnte Felseninsel Redonda. Die Küstenlinie des Inselstaates ist 153 km lang. Sie bilden zusammen einen unabhängigen Inselstaat innerhalb des Commonwealth.
Aktueller Status:
Staatsform: Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt: Königin Elisabeth II.,vertreten durch einen Generalgouverneur
Amtssprache: Englisch
Hauptstadt: St. John´s
Fläche: Antigua: 281 km²
Barbuda: 161 km²
gesamt: 442 km²
Einwohnerzahl: 85.632
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/07/Antigua-barbuda-klein1.jpg200200Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-08-19 16:06:302018-11-07 16:39:55Wappen von Antigua und Barbuda
Der Maler Anselm Feuerbach gehört zu den berühmtesten und geschütztesten Malern des 19. Jahrhunderts. Sein Großvater Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach wird als Begründer der modernen deutschen Strafrechtslehre bezeichnet und ist der Schöpfer des bayerischen Strafgesetzbuches von 1813. Bekannt wurde dieser auch als Obervormund und Gönner von Kaspar Hauser, über den er 1832 das Buch „Kaspar Hauser. Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen“ veröffentlichte. Er wurde 1808 in Bayern mit dem Titel „Ritter von“ nobilitiert. Das Wappen spielt redend mit zwei Elementen auf den Namen an, nämlich mit dem brennenden Herzen (Feuer) und der silbern-blauen Wellenteilung (= Bach). Ein Oberwappen scheint, wie die heraldische Quellenliteratur vermuten läßt, nicht zu existieren.
Anselm Feuerbach
* 12. September 1829 in Speyer
† 4. Januar 1880 in Venedig
Eltern:
Joseph Anselm Feuerbach
Amalie Feuerbach, geb. Keerl
1843 Zeichenunterricht beim Anatomiezeichner der Universität Freiburg.
Sein Zeichenlehrer am Gymnasium spricht ihm jedes Talent ab.
1845 Reise nach Düsseldorf ohne Schulabschluß. Er wird Schüler Wilhelms von Schadow.
1846 Das erste größere Gemälde entsteht: „Flötender Silen“.
1849 Eintritt in das Atelier von Karl Rahl in München
1850 Besuch der Antwerpener Akademie
1851 Studium und Kopieren alter Meister im Louvre in Paris
1855 Flucht aus einer Liebesaffäre nach Heidelberg. Reise nach Venedig.
Die ersten bedeutenden Landschaftsstudien entstehen. Syphilitische Infektion.
Quecksilberschlammkur und langwierige Jodkuren.
1856 Reise nach Padua, Bologna, Florenz und Rom
1857 Mitgliedschaft im Deutschen Künstlerverein in Rom
1860 Anna Risi, genannt Nanna, wird sein Modell und seine Geliebte. Die Serie der
berühmten Nanna-Bildnisse beginnt.
1861 Beginn der Arbeiten an „Iphigenie“ und „Gastmahl“
1867 Bezug eines großen Ateliers in Rom
1870 Ausstellung der „Medea“ in Karlsruhe
1872 Reise von Rom nach Heidelberg und von dort nach Wien
1874 Ausstellung der „Amazonenschlacht“ und der zweiten Fassung des „Gastmahls“.
Ablehnende Haltung der Kunstkritik, insbesondere zur Amazonenschlacht.
1876 Lungenentz?ndung. Ein großer Teil seiner „Lebenserinnerungen“ entsteht als
Abrechnung mit seinen Zeitgenossen.
1880 Feuerbach erliegt vermutlich als Folge einer Syphilis-Infektion in Venedig
einem Herzschlag.
Literatur: Glaser, Hermann/Lindenmann, Rainer/Ackermann, Max (Hrsg.): Die Feuerbachs –
Eine deutsche Familie im 19. Jahrhundert, Gunzenhausen 2006.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/07/Familienwappen-Feuerbach-227x300.jpg300227Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-08-11 19:22:022022-06-02 12:13:34Das Familienwappen von Anselm Feuerbach
Eine neue Wappenrarität ist erschienen. In der Münchener Staatsbiliothek wurde ein koloriertes Prachtexemplar des 1545 von Cyriacus Jacob herausgegebenen Flaggen-Wappenbuchs:
WAPEN DES HEYLIGEN ROEMISCHEN REICHES TEUETSCHER NATION
unter der Signatur Rar.2155 entdeckt.
Das Kuriosum bei der im Schwarzweiß-Druck erschienenen historischen Ausgabe von 1545 ist, da? es offenbar aus „Ausmalbuch“ gedacht war, denn im Untertitel lesen wir:
mit einer erclerung / zue ende dises buechs wie ein jedes wapen gefaerbt oder gemalt werden sol.
Es ist unbekannt, wer die jetzt zum ersten Mal edierte Prachtausgabe farblich gestaltet hat, nur, daß dies bereits kurze Zeit nach der Edition der Erstausgabe 1545 gewesen sein mu?, läßt sich durch Maltechnik und Stil belegen.
Wer sich einen Augenschmaus gönnen möchte, sollte sich ein Exemplar dieses sorgfältig gestalteten Faksimiles sichern. Zu bestellen ist es bei:
Haus der Volkskunst
Folkstanzgruppe Frommern
Schwäbischer Albverein
Ebingerstra?e 52-56
72336 Balingen
T.: 07433 4353
mail: info@schwaben-kultur.de
Nichts ist so beständig wie der Wandel – ein Wort von Heraklit von Ephesus (540-480 v. Chr.), das heute schon zu einem Gemeinplatz geworden ist; und dies vielleicht gerade deshalb, weil die Erkenntnis, die es ausspricht, nach zweieinhalb Jahrtausenden aktueller scheint als je zuvor. Gehen nicht Veränderungen – sei es in der Wissenschaft, in der Technik, in den politischen oder geschichtlichen Verhältnissen – in einer Fülle und mit einer Geschwindigkeit vor sich, die es uns schwer machen, ihnen überhaupt noch zu folgen?
Einen Großteil dieses Wandels nehmen wir nur am Rande, aber kaum noch in all ihren Konsequenzen war. Freilich haben wir als aufmerksame Zeitzeugen zum Beispiel die staatlichen Veränderungen zur Kenntnis genommen, die sich in den 80er und 90er Jahren durch den Zusammenbruch des kommunistischen Machtblocks ergaben. Kaum einer wird jedoch beobachtet haben, um wie viele neue Wappen und Embleme die Staatsheraldik der Welt dadurch reicher geworden ist. Dabei gehören die Bemühungen um die Zeichen nationalstaatlicher Identität stets unter die ersten Aktivitäten neu entstehender Nationen, denn:
Wer sich nicht präsentieren kann, wird nicht wahrgenommen!
Schauen wir zurück auf die vergangenen 30 Jahre, so stellen wir erstaunt fest, dass es fast 50 staatliche Neu- oder Wiedergründungen gegeben hat, in deren Verlauf nicht nur die Kartographen kaum mit den rasanten Neuentwicklungen Schritt halten konnten, sondern auch der „Markt“ der Nationalflaggen und -symbole Hochkonjunktur hatte. Es mag also der Erinnerung an weltpolitische Ereignisse ebenso dienlich sein wie der Freude an Neuentdeckungen oder bisher kaum Wahrgenommenem, wenn wir diese Neugründungen mit ihren Zeichen und Symbolen hier einmal in toto Revue passieren lassen.
In kommenden Artikeln möchten wir Ihnen gerne zahlreiche neue Staaten und deren neue Wappen und Embleme präsentieren.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/07/neue-Wappen-klein1.jpg200200Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-07-05 10:26:142014-12-03 09:52:15Nichts ist so beständig wie der Wandel – Neue Wappen und Embleme
Hamburg entstand 1215 aus der Zusammenlegung des ursprünglichen Erzbischofsitzes Hammaburg mit der von den Schauenburger Grafen 1188 gegründeten Neustadt. Nach ansehnlichen Machtzuwachs war Hamburg praktisch, jedoch nicht faktisch seit dem 14. Jahrhundert unabhängig und behauptete seit 1510 den Reichsstadtstatus, der aber erst 1618 vom Reichskammergericht bestätigt wurde.
Blasonierung des Wappen von Hamburg
Das Wappen von Hamburg zeigt in Rot eine hervorkommende silberne Burg mit geschlossenem Rundbogentor, auf dem Zinnenkranz mit sieben Zinnen drei Türme, die beiden Äußeren vierfach gezinnt und von je einem sechszackigen silbernen Stern überhöht, der mittlere großer mit Kuppel, darauf ein Knauf und ein Kreuz. Auf dem rot-silbern bewulsteten Bügelhelm mit rot-silbernen Decken fächerweise sechs seitlich abflatternde rote Lanzenfähnchen, darauf die silberne Burg, zwischen der ersten und zweiten, der dritten und vierten und der fünften und sechsten Lanzenstange je eine natürliche Pfauenfeder. Schildhalter: rechts und links ein widersehender goldener Löwe.
Ursprung und Entwicklung des Wappen von Hamburg
Wie bei vielen anderen Städten auch geht der Ursprung des Wappen von Hamburg auf alte städtische Siegel aus dem 12./13. Jahrhundert zurück. Schon die norddeutschen Hohlpfennige Ende des 12. Jahrhunderts zeigten ein Bauwerk mit drei Türmen, aber diese Münzen waren nicht städtisch, sondern solche des Erzbischofs von Bremen und der Grafen von Holstein. In eben dieser Zeit 1190 gab es die ersten Bestrebungen der Hamburger Bürger, sich von der Oberhoheit des Grafen freizumachen, ein sich selbst ergänzender Rat wurde gewählt. (…) Vom Vermittler zwischen Landesherrn und Bürgerschaft wurde er zur Obrigkeit, der gegenüber auch die Bürger eine Vertretung brauchten. Das Wappen wurde eine Hamburger Angelegenheit und somit landesherrlichen Einflüssen entzogen.
Das Siegel- und spätere Wappenbild zeigt die Stadt- bzw. Burgmauer mit drei Türmen, über diesen befinden sich rechts und links je ein Stern und in der Mitte ein Kreuz. (…) Das Tor in der Mitte wurdemal offen, mit und ohne Fallgitter, häufig aber auch geschlossen gezeigt, endgültig wurden die Flagge und das Wappen, letzteres mit geschlossenem Tor, durch Se-natsentscheid 1834 in der noch heute gültigen Form beschlossen. (…)
Im 16. und 17. Jahrhundert gab es Versuche, das Wappenbild christlich zu interpretieren. Eine Abbildung zeigt die Jungfrau Maria im geöffneten Tor (…). Auch die älteste erhaltene farbige Abbildung des Wappens (etwa 1460) stellt ein religi?ses Motiv dar: einen Diener des Senats, betend vor der Jungfrau Maria. Hierist das Wappenbild, das Tor, in tiefem Purpurrot coloriert – fast 500 Jahre wurde das Tor bzw. die Burg als naturfarbener Ziegelrohbau dargestellt. Damit reiht sich Hamburg selbst in die freien Reichsstädte ein, die die Farben rot und weiß als Wappenfarben führten. (…)
In allen Darstellungen bis hinein in das 18. Jahrhundert zeigt sich das gleiche Bild: rotes Tor (häufig Burg genannt) auf weißem (silbernen) Grund. Außer den kleinen Abwandlungen der Darstellung taucht in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts das erste Mal das sogenannte mittlere Wappen auf, geschmückt mit Helm, Pfauenfedern und weißen Fähnlein mit roter Burg. Die wappenhaltenden „widersehenden“ L wen des großen Landeswappens waren nach den Abbildungen zu urteilen spätestens im 16. Jahrhundert in Nachahmung fürstlicher Wappen dem Wappen beigefügt worden.
Rot war die vorherrschende Farbe des offiziellen Hamburg. (…) Erst 1835 wurde weiß die offizielle Farbe für das Tor, rot für den Schild. Man passteich damit der Farbzusammenstellung an, wie sie inden meisten benachbarten Landschaften und Stäten ülich war. (…)
Hamburg nach 1945
Hamburg blieb auch nach 1945 Stadt undStaat zugleich. (…) Bis heute aber gibt es Differenzen üer die Kompetenzen und das Maßder Eigenständigkeit der sieben Bezirke. Gerade in „gewachsenen“Bezirken wie Harburg und Altona, aber auch dem schon läger Hamburg zugehöigen Bergedorf gibt es Traditionen und Eigenstädigkeiten, die noch heute Bestand haben und damit zur liebenswerten Vielfalt der Hamburger Stadtteile beitragen.(…) Ein wesentlicher Teil dieser Kraft ist sicherlich aus der freiheitlichen Tradition der alten Stadtrepublik abgeleitet. Der üer dem Rathauseingang eingemeißlte Wahlspruch bezieht sich auch darauf: „Die Freiheit, die schwer die Alten“ errungen, trachte die Jugend würdig zuerhalten.
(Quelle: „Wappen und Flaggen der Bundesrepublik Deutschlandund ihrer Länder“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1994)
Hamburg unter napoleonischer Herrschaft
Das Wappen von Hamburg unter napoleonischer Herrschaft zeigt unter rot ein mit drei goldenen Bienen belegten Schildhaupt in Silber auf grünem Fuß eine dreitürmige naturfarbene Burg.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/06/Hamburg-Wappen1.jpg600526Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-06-29 12:51:382022-02-23 13:37:27Das Wappen von Hamburg
Joseph von Eichendorff zählt zu den bekanntestenVertretern der deutschen Romantik. Er ist außerdem einer der meistvertonten deutschen Lyriker. Seine Werke sind bis heute lebendig und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Hierzu zählen besonders „Aus dem Leben eines Taugenichts“, „Das Marmorbild“ sowie seine zahlreichen Gedichte, wie zum Beispiel „Abschied“, „Mondnacht“ oder „Die zwei Gesellen“. Die Familie von Eichendorff gehört zum Uradel und ist ab 1250 im Raum Magdeburg und ab 1323 in der Mark Brandenburg urkundlich erwähnt. Durch Heirat mit einer schlesischen Adeligen kam die Familie Mitte des 17. Jahrhunderts in die Gegend von Ratibor. Das Eichendorff’sche Wappen mit den Adelskennzeichen Bügelhelm und Krone ist durch den goldenen Eichenast mühelos als ein redendes zu erkennen.
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
* 10. M?rz 1788 Schloß Lubowitz bei Ratibor/Oberschlesien
† 26. November 1857 in Neiße/Oberschlesien
Eltern:
Adolf Theodor Rudolf von Eichendorff
Karoline von Eichendorff, geb. von Kloch
1801-1804 katholisches Gymnasium Breslau
18051806 Jurastudium an der Universität Halle
1807-1808 Jurastudium an der Universität Heidelberg
1808 Gedichte erscheinen unter dem Pseudonym „Florens“
1808 Bildungsreisen nach Paris und Wien
1809-1810 Studium an der Universität Berlin: Vorlesungen bei Johann Gottlieb Fichte. Zusammentreffen mit Arnim, Brentano und Kleist.
1810-1812 Jurastudium an der Universität Wien
1813-1815 Teilnahme an den Befreiungskriegen gegen Napoleon
1816 Referendar in Breslau im preußischen Staatsdienst
1819 „Das Marmorbild“
1821 Ernennung zum Kirchen- und Schulrat in Danzig
1824 Ernennung zum Oberpräsidialrat in Königsberg
1826 „Aus dem Leben eines Taugenichts“
1831 Tätigkeit in verschiedenen Ministerien in Berlin
1841 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
1844 Eintritt in den Ruhestand
1848 Eichendorff flüchtet wegen politischer Unruhen nach Dresden. Zahlreiche Gedichte zur Revolution 1848 entstehen.
1857 Tod in Neiße/Schlesien
Literatur: Gebhardt, Armin: Eichendorff. Der letzte Romantiker, Marburg 2003.
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff in jungen Jahren, Maler unbekannt – Wappenabbildung: Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbáty. Berlin 1932/1934]
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/06/Adelswappen-Eichendorff1.jpg685514Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-06-16 17:08:112022-02-23 13:38:50Das Adelswappen von Joseph von Eichendorff
Er war ein Naturforscher mit weit über die Grenzen Europas hinausreichender Wirkung. Alexander von Humboldt schuf mit seinem aus seinen Weltreisen sich entwickelnden Gesamtwerk einen bis dahin nicht gekannten neuen Wissensstand von der Welt und wurde zum Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Seine Familie stammt aus der Mark Brandenburg, wo sie im 17. Jahrhundert erstmals fassbar und bereits dem Adel zugerechnet wird. Der Adel wurde ihr 1738 in Preußen bestätigt, was die Existenz eines Wappens voraussetzt. Wüsste man dies nicht, so wäre man versucht zu glauben, dass die Emblematik des Wappens – Laubbaum (Natur) und Sterne (Navigation/Seereisen) – in unmittelbarer Verbindung zum Naturforscher Alexander von Humboldt steht.
Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
* 14. September 1769 in Berlin
† 6. Mai 1859 in Berlin
Eltern: Alexander Georg von Humboldt
Marie
1787-1790 Studium in Frankfurt an der Oder, Berlin und Göttingen
1790 Reise nach Holland, England und Frankreich mit Georg Forster
1798 Aufenthalt in Paris. Bekanntschaft mit dem französischen Arzt und Botaniker Aimé
Bonpland.
1799 Humboldt und Bonpland stechen in La Coruña/Spanien in See. Ankunft im Hafen
Cumaná in Venezuela.
1800 Erforschung des Laufes des Orinoko in Südamerika und erster Aufenthalt in Kuba
1801 Reise durch Kolumbien, Ecuador und Peru
1802 Besteigungsversuch des Chimborazo in Ecuador
1803-1804 Reise durch Mexiko, Aufenthalte in Kuba und den Vereinigten Staaten von Nordamerika
1804 Humboldt und Bonpland kehren nach Bordeaux zurück
1805-1834 Herausgabe der Reisebeschreibungen „Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau
Continent“
1805-1807Reise nach Italien, anschließend Aufenthalt in Berlin
1808-1827 Aufenthalt in Paris. Arbeit am Reisewerk. Versuche mit dem Physiker Gay-Lussac.
1827-1828 Kosmos-Vorlesungen in Berlin
1829 Rußlandreise
1830-1848 mehrere Aufenthalte in Paris in diplomatischer Mission
1845-1858 erste vier Bände von „Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung“
1859 Tod in Berlin
Literatur: Geier, Manfred: Die Brüder Humboldt. Eine Biographie, Reinbek 2009.
Alexander von Humboldt, Gemälde von Joseph Stieler (1843)
Wappenabbildung:Von Friedrich dem Großen bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garbáty. Berlin 1932/1934]
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Humbold-Wappen-klein1.jpg200200Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-06-07 07:02:012014-12-03 09:50:59Wappen berühmter Deutscher – Alexander von Humboldt
Achim von Arnim gilt neben Brentano und Eichendorff als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik. Die Familie von Arnim gehört zum brandenburgischen Uradel und ist seit 1280 in Arnim in der Altmark verbürgt. Das Wappen erscheint für mehrere Familienzweige und in mehreren Variationen mehrfach in der heraldischen Quellenliteratur. Der Schild des Stammwappens ist sehr klassisch durch das Heroldsstück der vierfachen rot-silbernen Querteilung (auch zwei silberne Balken in Rot), die sich in den Büffelhörnern der Helmzier wiederholt. Als typisches Adelswappen tr?gt es den gekröntem Bügelhelm.
Achim von Arnim
(eigentlich Carl Joachim Friedrich Ludwig von Arnim)
* 26. Januar 1781 in Berlin
? 21. Januar 1831 in Wiepersdorf
Eltern:
Joachim Erdmann von Arnim
Amalie Caroline von Arnim, geb. von Labes
1793 Gymnasium in Berlin
1798 Jurastudium an der Universit?t Halle, daneben mathematische und physikalische
Studien. Bis 1806 physikalische Beitr?ge in ?Annalen der Physik?.
1800 Wechsel an die Universit?t G?ttingen, Mathematikstudium;
literarische Neigungen treten in den Vordergrund.
1801 Freundschaft mit Clemens Brentano. Entschlu?, sich ganz der Literatur zu widmen.
Beginn einer fast dreij?hrigen Bildungsreise durch Europa.
1802 erste Begegnung mit Bettina, der Schwester von Brentanos
1804 Der Plan zu ?Des Knaben Wunderhorn? entsteht.
1805 erster Band von ?Des Knaben Wunderhorn?
1806 ungl?ckliche Liebe zu Auguste Schwinck
1807 zweiter und dritter Teil von ?Des Knaben Wunderhorn?
1810 Verlobung mit Bettina Brentano
1811 heimliche Trauung mit Bettina in Berlin
1813 Hauptmann eines Berliner Landsturmbataillons im Befreiungskrieg
1814 Arnim widmet sich der Bewirtschaftung seines Grundbesitzes in Wiepersdorf,
Kreis J?terbog, und seinen literarischen T?tigkeiten. Er f?hrt bis zum Tode ein
zur?ckgezogenes Landleben.
1816 schwere Erkrankung
1817 Bettina zieht mit den Kindern wieder nach Berlin. Kur in Karlsbad.
1820 Reise nach Schwaben
1828 Reise nach Aachen, Belgien, Luxemburg und an den Rhein
1829 Reise nach Bayern, Wien und Prag
1831 Tod in Wiepersdorf durch Gehirnschlag
Literatur: Kastinger Riley, Helene M.: Achim von Arnim. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1994.
Ludwig Achim von Arnim, Gem?lde von Peter Eduard Str?hling (1805)
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Gro?en bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garb?ty. Berlin 1932/1934]
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2011/04/Arnim-klein1.jpg200200Dr. Rolf E. Sutterhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Rolf E. Sutter2011-04-27 13:54:412014-12-03 09:48:22Wappen berühmter Deutscher – Achim von Arnim
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