Oft bekommen bei der Erforschung von Familiengeschichten auch Feldpost oder Kriegstagebücher eingereicht. Diese sind für die Nachkommen wichtige Dokumente ihrer Vorfahren. In manchen Fällen fassen wir die Feldpost und die Kriegstagebücher sogar zu einem eigenen Werk zusammen…
Auf unserer Website finden sich zahlreiche Informationen rund um die Themen Heraldik, Genealogie, Siegelringe, Firmenchroniken und vieles mehr. Bereits vor drei Jahren haben wir die ersten Videos für unseren Youtube-Kanal gedreht.
Die aktuelle Lage rund um die Coronakrise stellt uns alle vor Herausforderungen – sowohl im privaten wie auch beruflichen Alltag. Besonnenheit, Verantwortungsbewusstsein und Achtsamkeit haben vor allem in diesen bewegten Zeiten einen hohen Stellenwert.
Vor allem führt uns die Krise vor Augen was wirklich wichtig ist. Familienzusammenhalt, der sich aus einer gepflegten und lebendigen Familientradition nährt, gibt vielen in diesen Krisenzeiten ein solides Fundament und einen sicheren Rückhalt.
Wir sind für Sie da
Wir bei Pro Heraldica sind auch jetzt weiterhin zu unseren Geschäftszeiten für Sie erreichbar. Wir bemühen uns, unseren Geschäftsbetrieb trotz der aktuellen Herausforderungen möglichst reibungslos aufrecht zu erhalten. Abseits von Terminen bei Ihnen zu Hause haben wir die Möglichkeit, Ihnen einen Videokonferenz Termin oder Telefontermin mit unseren Mitarbeitern anzubieten. Die technischen Voraussetzungen dafür haben wir, jetzt müssen wir sie nur noch nutzen. Deshalb freuen wir uns, sie auch jetzt unterstützen zu können.

Online 24 Stunden am Tag erreichbar
Bereits seit einigen Monaten gibt es unseren Onlineshop. Dort können Sie Teile aus unserer Fine-Arts-Kollektion rund um die Uhr anschauen und bestellen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Sortiment im Onlineshop immer weiter auszubauen, damit Sie einen möglichst großen Teil unserer Kollektion präsentieren können. Es lohnt sich also in regelmäßigen Zeitabständen vorbeizuschauen und sich über neue Angebote zu informieren.
Wir wünsche Ihnen und Ihrer Familie für die kommende Zeit alles Gute. Bleiben Sie gesund.
Ich möchte mit einem Zitat von Max Frisch schließen: „ Krise ist ein produktiver Zustand, man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“.
Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart
I H R
Harald Heimbach
und das gesamte Pro Heraldica Team
Jedes Land der Welt hat eine eigene Flagge. Die meisten Flaggen haben dabei die gleiche Form: ein Rechteck mit unterschiedlich langen Seiten und Seitenverhältnissen. Häufig sind Landesflaggen in 3 Farben aufgeteilt, entweder längs- oder quergestreift. Manchmal enthalten verschiedene Flaggen zwar die gleichen Farben, diese sind aber anders angeordnet, so dass für eine Unterscheidung das Wissen um die Farbreihenfolge nötig ist.
Die russische Flagge zum Beispiel zeigt die Farben weiß, blau und rot in Querstreifen. Auch die Niederländische Flagge hat diese Farben, allerdings sind diese dort als rot, weiß, blau angeordnet. Die französische Flagge enthält ebenfalls die Farben blau, weiß, rot, allerdings in Längsstreifen.
Was aber die allermeisten Flaggen gemeinsam haben, ist ihre Form, nämlich ein Rechteck mit unterschiedlich langen Seiten.
Allerdings gibt es auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Wir wollen heute die Flaggen vorstellen, die sich vom Großteil der anderen abheben.
Quadratische Flagge: Die Schweiz und der Vatikanstaat
Die Schweizer Flagge ist im Gegensatz zu den meisten anderen Flaggen nämlich quadratisch, d.h. sie besteht aus 4 gleich langen Seiten. Außer der Schweiz hat nur der Vatikanstaat eine quadratische Flagge. Beim Vatikanstaat gibt es allerdings auch rechteckige Flaggen mit ungleichen Kantenlängen, die offiziell verwendet werden.

Schweizerfahne

Flagge des Vatikanstaat
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Mehr als 4 Ecken: Die Flagge von Nepal

Flagge von Nepal
By Drawn by User:Pumbaa80, User:Achim1999 [Public domain], via Wikimedia Commons
Die Flagge von Nepal ist die einzige Nationalflagge, die mehr als 4 Ecken besitzt. Die Nepalesische Flagge besteht aus zwei übereinander liegenden Dreiecken.
Die Innenfläche ist Rot mit einer blauen Umrandung. Im oberen etwas kleineren Dreieck ist ein weißer stilisierter Mond und ein Stern. Im unteren Dreieck befindet sich eine zwölfstrahlige Sonne.
Schrift in der Flagge: Brasilien und Saudi-Arabien
Ebenfalls eine Besonderheit bildet geschriebener Text in einer Flagge. So findet sich in der Brasilianischen Flagge der Text „Ordem e Progresso“. Übersetzt bedeutet das „Ordnung und Fortschritt“ und ist der Leitspruch des Landes. Die Schrift in der Flagge von Saudi Arabien gibt das Glaubensbekenntnis des Islam wieder.

Flagge von Brasilien

Flagge von Saudi-Arabien
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Am 3. Dezember 2019 wäre Hans-Paul Kaysser, Gründer der H.P. Kaysser GmbH + Co. KG aus dem württembergischen Leutenbach-Nellmersbach, 100 Jahre alt geworden. Grund genug für die Familie Kaysser, das Leben des Handwerksmeisters, das eng verbunden ist mit der Geschichte des von ihm gegründeten Unternehmens, in einer Familien- und Firmenchronik noch einmal Revue passieren zu lassen.
Spannender und interessanter Rückblick auf das Unternehmen
Der Fokus sollte sich nicht auf eine bloße chronologische Aneinanderreihung von Daten und Fakten rund um den Traditionsbetrieb beschränken. Vielmehr sollte insbesondere das Leben des Firmengründers Hans-Paul Kaysser beleuchtet und sein (Lebens-)Werk gewürdigt werden. Entsprechend kamen neben der Familie auch zahlreiche Wegbegleiter des „Blechle-Kaysser“ zu Wort. Herausgekommen ist am Ende schließlich ein ebenso kurzweiliges wie bisweilen launiges „Lesebuch“, ein gleichwohl interessanter wie spannender Rückblick – nicht nur auf ein Familienunternehmen, sondern auch auf ein Stück baden-württembergische und deutsche Handwerks- und Industriegeschichte.
Firmenchronik zum 100. Geburtstag
Anlässlich des 100. Geburtstags Hans-Paul Kayssers ließen die Familie zusammen mit langjährigen Weggefährten sowie Gesellschaftern und Führungskräften am 3. Dezember 2019 den Firmengründer im kleinen Kreis noch einmal hochleben und präsentierten die druckfrische Firmen- und Familienchronik. „Eine Feier zu seinem Gedenken mit viel Pomp und in großem Rahmen hätte meinem Vater sicher nicht gefallen“, versichert Thomas Kaysser, geschäftsführender Gesellschafter der H.P. Kaysser GmbH + Co. KG. Alle, die an der Realisierung des Projekts beteiligt waren, zeigten sich begeistert von dem Ergebnis. – Mehr als eine Firmen- und Familienchronik. Ein Lesebuch, in dem man gerne schmökert und blättert.
Michael Kraft
(Autor des Manuskripts)
Es ist nun nicht einmal mehr eine Woche, dann ist schon wieder Weihnachten. Unglaublich, wie schnell das Jahr 2019 vorbeigegangen ist. Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen spannenden Forschungen. Tagtäglich durften wir mit Ihnen gemeinsam ihre Familientraditionen erschaffen und neue Familien kennenlernen. Wir sind dankbar für die vielen interessanten Geschichten, an denen Sie uns im zurückliegenden Jahr haben teilhaben ließen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, dieses ist unser Ansporn in unserer täglichen Arbeit.
Alle Mitarbeiter von Pro Heraldica wünschen Ihnen ruhige und besinnliche Festtage und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2020. Verbunden mit dem Wunsch, dass auch in 2020 Zeit bleibt innezuhalten, schöne Ereignisse bewusst zu erleben und vor allem: Zeit für Menschen, die Ihnen wichtig sind.
Wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr an eine wohltätige Organisation gespendet. Unsere Spende ging an die Organisation Schlupfwinkel für Kinder und Jugendliche in Stuttgart, die auf der Straße leben.
Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen im alten Jahr und freue mich auf ein Wiedersehen.
Herzlichst
Ihr
Harald Heimbach
Und schon wieder gibt es einen TV-Beitrag mit unserem Forschungsleiter Clemens Kech über die Arbeit bei Pro Heraldica. Ein Reporter von Regio TV lässt sich in dem Beitrag ein Familienwappen erstellen und dokumentiert die verschiedenen Schritte.
Der Beitrag gibt einen Einblick in unser Archiv und die Arbeit der Wappenmalerin Anja Bittermann.
Hier gibt es den Beitrag zum Anschauen: Beitrag Regio TV
Zum Nachlesen gibt es den Beitrag für Abonnenten der Schwäbischen hier: Die Schwäbische – Wie entsteht ein Wappen
In der Fernsehsendung „Du ahnst es nicht!“ nehmen Moderator Thomas Anders und sein Team ihre Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit – zu den Wurzeln ihrer Stammbäume. Unser Forschungsleiter Clemens Kech ist im Studio vor Ort und hilft den Gästen bei Ihrer Suche nach Antworten. Bereits in den Folgen vom 6. Oktober und 13. Oktober war Clemens Kech zu sehen. Noch bis zum 10. November wird jeden Sonntag eine neue Sendung der Serie ausgestrahlt.
Am 27. Oktober wird um 14:20 Uhr im ZDF wird unser Forschungsleiter wieder zu sehen sein und ein Wappen begutachten. Falls Sie also noch nichts vorhaben, freuen wir uns, wenn Sie die Sendung anschauen.
Vergangene Sendungen
Bereits in zwei der vergangenen Sendungen war Clemens Kech vertreten. Diese Sendungen können in der ZDF Mediathek angesehen werden:
Du Ahnst es nicht – Sendung vom 6. Oktober
Ab 13:25 Frau Ostijen zeigt Wappenbrief von Johann, Bernhard und Conrad Rex
Du Ahnst es nicht – Sendung vom 13. Oktober
Ab 24:52 Minuten Frau Goebel zeigt Wappenschild von Langemack. Wappen gehört den Brüdern Johann, Otto oder Valentin von Langemack
Letzte Woche fand in Atwerpen ein Heraldik Kolloquium zum Thema Heraldische Hierarchien statt. Unser Forschungsleiter Clemens Kech besuchte das Kolloquium.
„Von Gotha aus in die Zukunft der Genealogie“ lautete das Motto des 71. Genealogentages in Gotha, zu dem vom 13. bis 15. September 500 Gäste aus aller Welt kamen.
Der Genealogentag 2019 in Gotha wurde wieder mit einem Vortrag des Oberbürgermeisters, Knut Kreuch, eröffnet. Er stellte uns Persönlichkeiten der Stadt Gotha vor. Diese sind entweder dort geboren, gestorben oder hatten eine zeitlang dort dort gelebt. Unter anderem Barbara Brengbier. Sie war die

Tochter des Bürgermeisters von Gotha, Jobst Brengbier. Um 1512/13 heiratete sie Lucas Cranach den Älteren. Ausserdem war sie zusammen mit ihrem Mann Trauzeugin bei der Hochzeit von Martin Luther und Katharina von Bora. Sie war die einzige Frau unter den Gästen.
Ausserdem wurden noch unter anderem erwähnt: Paul Emil Jacobs (letzter Gothaer Hofmaler), Hannah Höch (Collage-Künstlerin des Dadaismus), Cyriacus Lindemann (Pädagoge), Ludwig Andreas Gotter (Kirchenlieddichter und Jurist), Friederike Bethmann-Unzelmann (Schauspielerin und Sängerin), Wilhelm von Rotberg (Gründer der ersten Porzellanmanufaktur Thüri Gens in Gotha – 1757), Joseph Meyer (Gründer des Bibliographischen Instituts, Herausgeber von Meyers Konversationslexikon), Karl August Friedrich Samwer (Generaldirektor der Gothaer Versicherungen).
Danach sprach noch Dirk Weissleder, Vorsitzender der DAGV, der 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüngen e. V., Christian Kirchner, sowie Vertreter ausländischer Vereine.

Am Samstag Vormittag fand ein Besuch im Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha statt. Dort wurde uns etwas über die Geschichte des Hauses, des Landes und der Archivalien erzählt. Ausserdem wurden wir durch das Archiv geführt und konnten uns einige Archivalien ansehen.
Die Vorträge
Ein Vortrag in der Stadthalle Gotha (Veranstaltungsort) befasste sich mit der Entstehung der Thüringer Auswanderer Datenbank. Der Referent hat uns über die Schwierigkeiten so eines Projektes berichtet. Der Konstrukteur der Brooklyn Bridge war ein Thüringer, genau gesagt, er wurde in Mühlhausen geboren. Allerdings gehörte Mühlhausen damals zu Preußen. Dieser Mann hieß J. A. Röbling. Daran sieht man, wie schwer es ist, so eine Datenbank nach bestimmten Kriterien aufzubauen.
Ein anderer Vortrag befasste sich mit der Genealogie in Frankreich. Hier wurden die Möglichkeiten der Forschung in den Archiven aufgezeigt.

Ein anderer Vortrag beschäftigte sich mit Luise Dorothea Paulina zu Sachsen. Sie war Herzogin von Sachsen, Gräfin von Pölzig und Beiersdorf, geschiedene Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld, geborene Prinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg. In diesem Vortrag wurde ihr Lebensweg geschildert, von der Hochzeit, ihrer Scheidung, ihrer zweiten Ehe und ihren Tod. Es wurde auch berichtet, dass ihre beiden Söhne, die sie nach ihrer Verbannung nach St. Wendel (Fürstentum Lichtenberg) und ihrer Scheidung nicht mehr sehen durfte, ihren Leichnam 1846 nach Coburg brachten. Ihre Söhne waren der spätere Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha und Prinz Albert, der Ehemann von Königin Victoria von Großbritannien und Irland.

Gemütliches Beisammensein am Abend
Am Abend fand im Hotel Lindenhof ein gemütliches Beisammensein statt. Hier wurden wieder viele Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft werden. Es gabauch einen kulturellen Teil. Durch diesen führte kein geringerer als der Oberbürgermeister von Gotha, Herr Kreuch. In seiner erfrischenden Art wurden die Beiträge zwischen den einzelnen Darbietungen der Wechmarer Mühlenpfeiffer von so manchem Lacher gekrönt. Und wie es bei Herrn Kreuch nicht anders zu erwarten war, ließ er uns so manches über Gothaer Bürger und Episoden von Ereignissen wissen, die in Gotha erfunden oder gebaut wurden.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Auswanderungen nach Amerika, Brasilien, Kanada und Australien. Mit dieser Problematik beschäftigten sich gleich 3 Vorträge. Einmal ging es um die Suche nach ausgewanderter Verwandtschaft, im anderen Vortrag um Heimatscheine und Endlassungsurkunden im sächsischen Raum, sowie im 3. Vortrag um Transatlantische Korrespondenzen, das heißt, es geht in diesem Projekt um Briefe, die von Auswandern nach Deutschland geschrieben wurden. Das Projekt arbeitet eng mit dem Deutschen Historischen Institut Washington zusammen, wo Briefe liegen, die aus Deutschland gekommen sind. Durch diese Kooperation kann man die Geschichte einiger Familien zusammen führen. Da dies alles in einer Datenbank zusammen gefasst wird, bekommt man auch genealogische Daten, die für manche Forschung interessant sind. Diese Auswandererbriefsammlung, die in Gotha im Staatsarchiv liegen, werden nach und nach öffentlich zugänglich gemacht.
Wer mit der Erforschung seiner Familienforschung beginnt, braucht vor allem eines: Informationen. Zum einen bekommt man diese natürlich von noch lebenden Verwandten. Zum anderen aus alten Unterlagen. Und die hat fast jeder von uns zu Hause irgendwo herumliegen. Das können eigene Unterlagen sein, die Sie später einmal wieder benötigen, oder Unterlagen, die Sie von vorangehenden Generationen erhalten haben. Vielleicht stoßen Sie auch zufällig beim Ausmisten von alten Kisten oder Schränken auf alte Familiendokumente.
Doch wie bewahrt man solche Dokumente, die früher oder später für eine Familienforschung nützlich sind, richtig auf?
Hier eine Checkliste, die Ihnen dabei hilft, Ihre Dokumente in einem möglichst guten Zustand zu erhalten.
Dokumente vor Schmutz schützen
Ganz wichtig ist es, die Dokumente von allem fernzuhalten, was ihren Zustand verschlechtern könnte. Bevor Sie sich also an die Arbeit machen, besorgen sie sich am besten ein paar Leinenhandschuhe, einen Staubpinsel und ein scharfes Messer, um die Dokumente bearbeiten zu können. Achten Sie darauf, dass kein Essen oder Flüssigkeiten, die die Dokumente verschmutzen könnten, während Ihrer Arbeit in der Nähe der Dokumente stehen. Das mag sich trivial anhören, hat aber ein Kaffeefleck auf alten Dokumenten kann sehr viel Schaden anrichten!
Wichtiges und Unwichtiges trennen
Wer kennt das nicht: Eigentlich will man kein altes Dokument einfach so wegwerfen. Da man aber nicht zuletzt aus Platzgründen nicht alle Dokumente für die Nachwelt konservieren bzw. für die Erforschung der eigenen Familiengeschichte aufheben kann, gilt es, zuerst einmal die wichtigeren von den unwichtigeren Dokumenten zu trennen. Vielleicht stoßen Sie auch gleich auf mehrere Exemplare (Kopien) des gleichen Dokuments. Zur Archivierung ist aber in der Regel ein Exemplar ausreichend. Und: lernen Sie wichtige Dokumente von unwichtigen zu unterscheiden. Nicht jeder Papierschnipsel ist für die Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte relevant.
Sobald Sie diese Auswahl erst einmal getroffen haben, kann die eigentliche Arbeit losgehen.
Dokumente untersuchen
Untersuchen Sie die Dokumente sorgfältig auf Lagerungsspuren wie Schimmel, Rostfraß (durch Büroklammern oder Ösen), Wasserflecken oder Papierverfall. Solche Spuren entstehen durch unsachgemäßes Falten oder dem Verwenden von Prospekthüllen. Sortieren Sie zu bearbeitenden Dokumente aus. Dies sind zum Beispiel alle Dokumente, die metallische Ösen oder Büro-und Heftklammern enthalten.
Dokumente bearbeiten
Stauben Sie das Dokument vorsichtig mit einem Staubpinsel ab. Anschließend entfernen Sie Ösen, Büroklammern oder Heftklammern. Sollten diese bereits Rost auf dem Dokument angesetzt haben, entfernen Sie diesen soweit möglich mit dem Rostpinsel. In manchen Fällen ist es notwendig, das Dokument zu „reparieren“. Kleinere Reparaturen machen wir mit einem speziellen – auf Fischleim basierenden – Kleber, der das Papier nicht angreift. Am besten ist es jedoch, solche Reparaturen wenn nötig direkt dem Profi zu überlassen. Erfahrene Archivare können selbst größere Beschädigungen wieder reparieren.
Archivieren
Sollten Sie die Dokumente anschließend in Klarsichtfolien aufbewahren wollen, wählen Sie hier bitte Jurismappen oder archivtaugliche Klarsichthüllen ohne Weichmacher, da diese das Papier ebenfalls angreifen. Achten Sie bei Klarsichtfolien auf den Zusatz „dokumentenecht“. Bei diesen Folien bleibt auch nach vielen Jahren keine Druckfarbe an der Folie kleben. Ansonsten legen wir Ihnen spezielle Archivboxen ans Herz, in denen Sie Ihre Dokumente sicher aufbewahren können.
Wenn Sie diese Schritte befolgt haben, sind sie bestens vorbereitet auf den Tag, an dem Sie mit der Familienforschung beginnen und können sicher sein, dass Sie dann keine bösen Überraschungen erwarten, was den Zustand der Dokumente angeht. Im Übrigen bieten wir auch eine professionelle Archivierung ihre Firmenunterlagen oder die Erstellung einer Firmenchronik an.

Dokumente vor und nach der Archivierung.
Heute ist der Geburtstag von Nelson Mandela (1918-2013). 1964 wurde er für seinen Widerstand gegen die Apartheid zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach 27 Jahren wurde er entlassen. Diese Freilassung markierte die politische Wende in Südafrika. Mandela wurde der erste schwarze Präsident und führte sein Land auf den Weg zu Demokratie und Versöhnung. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.
Seinen letzten Geburtstag im Jahr 2013 verbrachte Neslon Mandela im Mediclinic-Heart-Krankenhaus in Pretoria. Vor dem Krankenhaus unzählige Bilder, Blumen oder Luftballons mit Genesungswünschen und unzählige Glückwünschen zum Geburtstag für Nelson Mandela. Am 5. Dezember 2013 starb Nelson Mandela.
Am 18. Juli ist Mandela Day
Im Jahr 2009 Jahren hat die UNO den Mandela Day ins Leben gerufen. Am 10. November 2009 wurde der 18. Juli zum Nelson-Mandela-Tag deklariert. Der Tag soll die Menschen zu humanitärem Verhalten anregen. Dieses Jahr wird der Mandela Day bereits zum 10. Mal begangen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Nelson-Mandela-Tag)
Die Zahl 67 spielt bei dem Tag eine wichtige Rolle. Nelson Mandela hat nämlich genau diese Anzahl von Jahren den Zielen einer humanen, gerechten und freien Gesellschaft in Südafrika gewidmet.
67 Minuten Gutes tun am Mandela Day
Am Mandela Tag sind alle Menschen aufgerufen, 67 Minuten lang anderen zu helfen.
Haben Sie auch schon mal überlegt, was man in 67 Minuten alles gutes Tun kann? Ein wenig mehr als eine Stunde. Einmal im Jahr. Oder auch öfter. Jeder kann etwas tun. Als Ideen, was man tun kann, werden unter anderem genannt:
sich als Organspender zu registrieren, Bücher an eine lokale Bibliothek zu spenden, ein Haustier aus einem Tierheim zu adoptieren oder eine Party für die Bewohner eines Altersheims zu veranstalten.
Auf http://www.mandeladay.com/ kann man seinen Beitrag zum Mandela Tag registieren und sie damit öffentlich machen.
Alles Gute zum Geburtstag, Nelson Mandela.
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Wappen von Nelson Mandela
Das Wappen wurde Nelson Mandela von König Carl Gustav XVI von Schweden als Ritter des „Royal Order of the Seraphim“ verliehen. Es zeigt die Staatsflagge von Südafrika.
Am morgen des 6. Mai 2019 brachte HRH Meghan Herzogin von Sussex, die Frau von Prinz Harry, in London ihr erstes Kind zur Welt. Der Namen des Jungen, der bei der Geburt 3,2 Kilogramm wog, ist bislang noch nicht bekannt. Was wir aber wissen, ist, dass er an Platz sieben der britischen Thronfolge steht. Den Titel „Prinz“ bekommt der Sohn von Prinz Harry und Meghan aber nicht. Den Titel Prinz oder Prinzessin bekommen bei Ihrer Geburt nur die Kinder des Monarchen und die Kinder der männlichen Nachkommen des Monarchen. Königin Elizabeth II. erweiterte diesen Kreis in einem Erlass aus dem Jahr 2012 auf alle Kinder des ältesten Sohnes des Prince of Wales.
Vermutlich wird der kleine Mann irgendwann auch ein Wappen erhalten. Das Wappenrecht in Großbritannien ist allerdings anders als bei uns in Deutschland. In Deutschland sind automatisch alle Nachkommen des Wappenstifters zur Führung seines Wappens berechtigt. In Großbritannien jedoch ist ein Wappen immer personenbezogen.
Wann der jüngste Spross ein Wappen erhalten wird, liegt im Ermessen der Queen. Die Wappen von Prinz Andrew, Prinzessin Anne und ihrer royalen Cousinen und Cousins wurden zum Beispiel alle zum gleichen Zeitpunkt vergeben, obwohl alle unterschiedlich alt waren.
Prinz Andrew war zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung, aber Prinzessin Alexandra bereits über 20 Jahre alt.
Selbstverständlich hat der noch namenlose Spross der Königsfamilie aber das Recht, sozusagen aus Gefälligkeit, das Wappen seines Vaters Harry zu führen, bis ihm die Queen (oder ihr Nachfolger) ein eigenes Wappen verleiht.

Von SodacanDiese W3C-unbestimmte Vektorgrafik wurde mit Inkscape erstellt. – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11084950
Meghan Herzogin von Sussex bekam übrigens nach ihrer Hochzeit mit Harry ebenfalls ein Wappen. Den Beitrag dazu gibt es hier: Das Wappen von HRH Meghan Herzogin von Sussex
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Heute möchte ich Ihnen grundsätzlich etwas zum Thema Genealogie, zum Thema Familienforschung erzählen.
Wir werden immer wieder gefragt: Was sind die Beweggründe für Menschen, uns zu beauftragen, warum möchte jemand seine Vorfahren, die vor 300 oder 400 Jahren gelebt haben, in Erfahrung bringen?
Identität, Verwurzelung und ein Gefühl für Traditionen
Das Interessante ist, dass das Thema Familienforschung, also die Frage nach der eigenen Herkunft, ein Thema ist, das fast alle Menschen beschäftigt. Wenn Sie heute im Internet recherchieren, ist das Thema, das am meisten gegoogelt wird, das Thema Erotik, gefolgt von Familiengeschichte. Es besteht ein primäres Bedürfnis bei uns Menschen, ein Urbedürnis, zu erfahren, wo wir herkommen. Das ist bei den einen ausgeprägter, bei den anderen nicht so ausgeprägt. Aber ein Stück Weit schafft das Wissen um die Familiengeschichte schon Identität, es schafft Verwurzelung, es schafft ein Gefühl für Traditionen. Und gerade auch wir hier in Deutschland leben jetzt in einer Zeit, in der wir auf der einen Seite noch die Möglichkeit haben, Zeitzeugen zu interviewen, die den Krieg oder die Nachkriegszeit erlebt haben.
Recherche bei lebenden Verwandten
Dieses biologische Fenster wird sich in den nächsten Jahren schließen. Und wir haben natürlich das Problem, dass die Generation unserer Eltern und Großeltern verständlicherweise nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg 1945 natürlich nicht viel über die Vergangenheit erzählt haben. So ging es mir mit meiner persönlichen Familienforschung auch. Das war ein maßgeblicher Punkt, mich mit meiner Familiengeschichte zu beschäftigen, weil mir kaum jemand etwas erzählt. hat.
Aber wie geht man so ein Thema an? Das ist einfach eine ganz einfache Frage. Zunächst einmal würde ich mich grundsätzlich immer mal in der Familie umhören. Gibt es ne alte Tante, gibt es noch jemand aus der Eltern- oder Großelterngeneration, der etwas über die Vergangenheit erzählen kann?
Familiengeschichte lebendig und greifbar machen
Wir können bei Pro Heraldica sehr viel recherchieren, aber wir können nur das recherchieren, was jemand aufgeschrieben hat und was dann noch in einem Archiv erhalten geblieben ist. Diese mündlichen Überlieferungen, diese Geschichten machen aber dann eine Familienchronik aber erst lebendig und greifbar. Deshalb unterhalten Sie sich mit den älteren Familienmitgliedern, schauen Sie gemeinsam Fotoalben an und beschriften Sie die alten Bilder. Wir haben schon so oft tolle Fotoalben eingereicht bekommen wo heute niemand mehr sagen kann wer auf den Bildern zu sehen ist, insofern sind diese Bilder für uns dann nicht mehr verwertbar, sie sind wertlos. Die haben noch einen gewissen emotionalen Wert, aber das war es dann auch. Beschriften Sie Bilder. Dann schauen Sie, was gibt es an alten Unterlagen und Dokumenten.
Suchen Sie Familienpässe oder Stammbücher
Wir hatten gestern Kunden im Haus, die uns alte Familienpässe und Stammbücher mitgebracht haben, Auswertungen und Aufzeichnungen und das ganze teilweise heute schon in digitaler Form auf USB Stick. Sowas ist in den meisten Familien noch vorhanden, man muss nur nachfragen und ein wenig graben. Dann hat man zumindest einmal Informationen über Eltern, Großeltern, vielleicht sogar Urgroßeltern und schafft damit den Sprung ins 19. Jahrhundert.
Wir beginnen wo ihr Wissen endet
Wir beginnen mit unseren Forschungen immer dort, wo das wissen der jeweiligen Familie aufhört. Wenn eben die letzten Daten um 1890 sind, setzen wir dort an. Wenn sie weiter zurückreichen bis 1830, setzen wir mit unseren Nachforschungen beim letzten gesicherten Datum an. Aber wie geht es weiter, wenn Sie das Umfeld einmal sondiert haben, die Daten festgehalten haben? Dann gilt es immer grundsätzlich darum zu klären, mit welcher Zielsetzung Sie an das Thema rangehen möchten. Wir erleben es bei Pro Heraldica so häufig: Da wird mal hier und mal dort ein bisschen etwas gemacht, aber nichts Zielgerichtetes. Es wird sehr viel Zeit und teilweise auch viel Geld investiert und es kommt nichts Vernünftiges dabei raus. Deshalb klären wir mit unseren Kunden am Anfang unserer Zusammenarbeit immer ab, was die Zielsetzung der Arbeit sein soll.
Ahnentafel oder Stammbaum
Und hier unterscheiden wir in der Genealogie zwischen Stammbaum und Ahnentafel. Im Video sehen Sie den Stammbaum der Familie Heimbach. Und der Aufbau eines Stammbaumes ist ganz klar: Oben in der Krone des Baumes sind die jüngsten Mitglieder der Familie, da stehe ich, da stehen meine Geschwister und deren Nachkommen. Im Stamm sind Stammvater und Stammmutter, also meine direkten Vorfahren, links und rechts daneben die jeweiligen Geschwister. Das heißt, so ein Stammbaum ist selbsterklärend. Die älteste Generation hatte elf Kinder, mein Stammvater das fünftgeborene Kind. Seine älteren Geschwister stehen links vom Stamm, die jüngeren Geschwister stehen rechts vom Stamm. Deshalb kann es verständlicherweise auch keine Vordrucke für Stammbäume geben.
Beim Stammbaum bleibt der Name gleich
Alle Personen auf dem Stammbaum haben eines gemeinsam: den Namen. Es handelt sich um geborene und eingeheiratete Heimbachs. In vielen Fällen ist dies der Einstieg in eine Ahnenforschung, weil das natürlich der Name ist mit dem man sich beschäftigt und mit dem man sich identifiziert und mit dem man unter Umständen hundert Mal am Tag etwas signiert. Das ist natürlich eine sehr patriarchale Art der Betrachtung einer Familiengeschichte.
Ahnentafel breiteste Form der Familienforschung
Im Gegensatz dazu gibt es die Ahnentafel. Der Aufbau ist hier genau anders herum. Die noch lebenden Generationen stehen unten, das sind die Kinder des Auftraggebers, er, seine Frau, sein Vater, seine Mutter, und ihre Eltern. Jeder hat zwei biologische Erzeuger, deshalb verdoppelt sich bei einer Ahnentafel die Anzahl der Personen in jeder Generationsebene. Man hat zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern, 16, 32, 64, 128 und so weiter. Die Namenslinie ist nur eine einzige Linie die in unserem Beispiel im Video außen links hochgeht. Alles andere sind unsere genetischen Vorfahren. Das ist natürlich die breiteste Form, in der man Familienforschung betreiben kann, wir sprechen hier auch von der Königin der Genealogie.
Familienmitglieder oft weit gestreut
Nicht selten kommt es vor, dass sich ein Teil der Familiengeschichte in Württemberg abspielt, ein anderer Teil in Baden, ein dritter Teil in die Schweiz geht und ein vierter Teil ins Elsass und ein fünfter nach Schlesien oder wo auch immer. Bei solchen Familiengeschichten sind wir teilweise mit 4, 5 oder 6 Mitarbeitern parallel am recherchieren. Darum muss man sich am Anfang Gedanken darüber machen, mit welcher Zielsetzung man die eigene Familienforschung angehen möchte.
Erstellung einer Familienchronik
Wenn eine Familiengeschichte recherchiert ist, dann ist es auch wichtig und sinnvoll, die Ergebnisse in eine entsprechende Form zu bringen. Wir bei Pro Heraldica erstellen nach der Recherche eines Stammbaums auf Wunsch eine Chronik in zwei Bänden. Zum einen einen Chronikteil und zum anderen eine entsprechende Dokumentation. Im Chronikteil erklären und erzählen wir die Familiengeschichte chronologisch, so wie sie im regionalgeschichtlichen Kontext auch stattgefunden hat. Damit wird Familiengeschichte erlebbar, sie wird nachvollziehbar und sie bleibt spannend. Man lernt auch dabei. Die Dokumentation ist auch insofern wichtig, dass jede wissenschaftliche Arbeit natürlich auch von der Wiedergabe der Quellen lebt. Für uns ist es wichtig, dass wir die Originaldokumente wenn möglich ablichten, Übersetzungen dazu liefern, so dass unsere Kunden den Wortlaut der Originaldokumente nachvollziehen können, Detailinformationen erhalten und vor allem auch Belege für die Ergebnisse haben. Dann macht das ganze Sinn, dann kann man das weitergeben und irgendwann auch fortschreiben. Das kann man in ganz unterschiedlicher Art und Weise binden und dokumentieren, da sind die Wünsche unserer Kunden auch sehr vielseitig und wir können auf entsprechende Wünsche eingehen.
Das ist die Vorgehensweise, die Herangehensweise, bevor wir in die Archive gehen. Die Archivarbeit, die Unwegsamkeiten, die Besonderheiten, die erkläre ich Ihnen gerne in einem separaten Video.
PRO HERALDICA
Deutsche Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie mbH
Julius-Hölder-Str. 45
D-70597 Stuttgart
DER DIREKTE DRAHT
Termine nach Vereinbarung
Für alle Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Tel: +49 711 72061-0
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Montag – Donnerstag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

