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Unkategorisiert, Städte-/Länderwappen

Die Flagge und das Wappen von Portugal

Flagge-von-PortugalDie Portugiesische Flagge

Die heutige Flagge Portugals wurde per Gesetz am 19.06.1911 eingeführt, und am 30.06.1911 erstmals gehisst. Sie zeigt zwei senkrechte Bahnen in Grün und Rot, im Verhältnis 2:3, an der Schnittlinie das Staatswappen.
Grün ist nicht nur die Farbe der alten Flaggen Portugals sondern auch Farbe des Hauses Bragança, und steht für die Hoffnung und das Meer. Rot steht für die Revolution.

Das portugiesische Staatswappen, Blasonierung:

Auf goldener Armillarsphäre, umgeben von zwei mit grünem und rotem Band gebundenen goldenen Olivenzweigen der Schild, rotbordiert darin sieben goldene Kastelle, im silbernen Feld fünf kleine blaue Schildchen(Quinas) je belegt mit fünf (2,1,2) silbernen Kugeln

Die Bedeutung der einzelnen Bestandteile:

Die Armillarsphäre, heute hinter dem Wappenschild im Wappen von Portugal angeordnet, ist ein Gerät zur Darstellung der Himmelsbewegungen und repräsentiert das Kopernikanische Weltbild. Dieses Emblem wurde zusammen mit den Farben Grün und Weiß ab der Regierungszeit von König Heinrich dem Seefahrer (1394–1460) benutzt. Es war das persönliche Emblem von König Emanuel I. (1495–1521) und Symbol des Entdeckungszeitalters. Die Armillarsphäre galt früher als Kolonialsymbol und ab dem 17. Jahrhundert als Symbol Brasiliens.

Die Armillarsphäre besteht aus fünf schmalen goldenen Bändern, welche die Ekliptik, den Äquator, die Wendekreise des Krebses und des Steinbocks und einen Meridian bezeichnen, sowie mit einem doppelt so breiten Band von links oben nach rechts unten, das den jährlichen Sonnenumlauf bezeichnet. Die Schifffahrt war für Portugal im 16. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Olivenzweige (Friedenssymbol); Bänder grün (Hoffnung) und rot (Mut, und das Blut der gefallenen Soldaten).

Wappen-Portugal-KastelleDie sieben goldenen Kastelle auf rotem Grund im Staatswappen gehen auf die Heirat von König Alfons III. mit Beatrix von Kastilien im Jahre 1252 zurück. Nach anderen Quellen sollen sie die Errichtung des Königreichs durch Alfons I. Heinrich (1139–1185) symbolisieren. https://www.flaggenlexikon.de/fport.htm
Nach anderer Überlieferung symbolisieren sie die sieben Schlachten um die Eroberung der Algarve und die Vertreibung der Mauren durch König Alfons III.

 

Wappen-Portugal-SchildDer weiße Schild symbolisiert die Rüstung von Dom Afonso Henriques de Guimarães. Die fünf blauen Schilde (quina) stehen für die fünf maurischen Könige, die Dom Afonso Henriques in der Schlacht von Ourique vernichtend schlug. In jeder Quina befinden sich fünf Silbermünzen. Heute stehen die fünf Münzen die fünf Wundmale Christi. Zählt man kreuzweise die Münzen in den Schilden und zählt die in dem mittleren Schild doppelt, ergeben sich 30 Münzen. Diese stehen für die 30 Silberstücke, die Judas erhielt, als er Jesus Christus verriet.

Wir haben noch weitere Beiträge zu Staatswappen und Emblemen veröffentlicht. Diese können Sie hier nachlesen:
Algerien
Antigua Barbuda
Argentinien
Aserbaidschan
Belize
Brasilien
Deutschland
Frankreich
Ghana
Kamerun
Namibia
Südsudan

20. Juni 2018/1 Kommentar/von Dr. Rolf E. Sutter
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2014/06/Flagge-von-Portugal.jpg 200 300 Dr. Rolf E. Sutter https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Rolf E. Sutter2018-06-20 15:07:382021-09-14 11:34:44Die Flagge und das Wappen von Portugal
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Serienmörder über Website für DNA-Verwandtschaftsforschung gefasst

In den USA hat kürzlich der Fall des Serienmörders Joseph DeAngelo große Wellen geschlagen. Dieser steht im Verdacht, zwischen 1976 und 1986 in den USA mehr als 10 Menschen getötet und mehr als 50 Frauen vergewaltigt zu haben.

Jetzt sind ihm Ermittler über eine Website für Familienforschung auf die Spur gekommen und haben ihn festgenommen.

Entfernte Verwandte hatten ihn ohne ihr eigenes Wissen entlarvt. Der Hintergrund: Amerikanische Ermittler hatten mit dem Erbgut des Verdächtigen Serienmörders auf der Online-Plattform Gedmatch.com ein Profil erstellt. Auf dieser Website haben bereits über eine Halbe Million Nutzer ihre Genomdaten hochgeladen, um entfernte Verwandte zu finden. Der verantwortliche Ermittler hatte erklärt, die Verwandtschaftsline des Verdächtigen bis Anfang des 19. Jahrhunderts zurückverfolgt zu haben.

Genmaterial in den 80ern noch nicht auswertbar

Als die Morde begangen wurden, wurde zwar Beweismaterial sichergestellt, aber damals war es noch nicht möglich, diese entsprechend auszuwerten. Jetzt konnte sie jedoch dafür verwendet werden, um Verwandte des Golden State Mörders, so der Name den er damals erhalten hatte, mit Hilfe der Verwandtschaftssuchmaschine zu identifizieren.

Auch wenn in diesem Fall ein Serienmörder mit Hilfe dieser Datenbank gefasst wurde, so wird relativ schnell klar, dass man mit dem Hochladen von Erbgutinformationen vielleicht mehr Informationen preisgibt, als es einem lieb ist. Immer wieder wird über die Daten diskutiert, die über Facebook & Co. preisgegeben werden. Bei der DNA gibt es noch viel mehr Gründe, vorsichtig mit den enthaltenen Informationen umzugehen.

Risiken bei der Genpoolanalyse

Aber auch wenn man mit Hilfe von solchen Genpools eigentlich nur Verwandte finden möchte, sollte man sich im Klaren sein, welche Informationen man hier über sich und auch seine Verwandten preisgibt. Denn das Genmaterial gibt nicht nur Hinweise darauf, mit welchen personen ein genetisches Verwandtschaftsverhältnis vorliegt. Vielmehr können daraus noch viel weitreichendere Informationen wie Krankheitsrisiken oder psychische Dispositionen entnommen werden. Und natürlich besteht hier auch immer die Gefahr, dass sich Hacker in solche Datenbanken zu schaffen machen, um den Verdacht auf andere  Personen zu lenken.

Drei der größten amerikanischen Genanalysebetreiber haben sich allerdings von dem Fall distanziert. Dabei handelt es sich um 23andMe, Family Tree DNA und Ancestry.

(Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Spektakulaerer-GenTreffer-fuehrt-zum-Golden-State-Killer/story/27797705)

14. Juni 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2014/10/DNA-Helix.jpg 273 440 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-06-14 10:39:062019-06-18 09:44:22Serienmörder über Website für DNA-Verwandtschaftsforschung gefasst
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Besuch in der Uhrenmanufaktur Jochen Benzinger

Pro Heraldica Mitarbeiterinnen zu Besuch in der Uhrenmanufaktur Jochen Benzinger in Pforzheim

Schon öfter haben wir in unserem Blog über unsere Uhrenunikate aus der Uhrenmanufaktur Jochen Benzinger berichtet. Jetzt hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit, die Werkstatt von Jochen Benzinger live zu sehen.
Zusammen mit meinen Vertriebskolleginnen fuhren wir nach Pforzheim, wo uns Jochen Benzinger und sein Vater in der Werkstatt empfingen. Herr Benzinger führte uns durch den kleinen Showroom direkt in seine Werkstatt. Dort sah man gleich die vielen alten Maschinen. Herr Benzinger erklärte uns, dass er diese teilweise von seinem früheren Arbeitgeber und später auch von verschiedenen Firmen aus Pforzheim aufgekauft hatte. Diese alten Maschinen werden heute nicht mehr gebaut und auch der Beruf des Guillocheurs ist inzwischen kein Lehrberuf mehr. Jochen Benzinger ist deshalb einer der wenigen wenn nicht sogar der Einzige, der heutzutage noch von Hand guillochiert.

Das Guillochieren – Handwerkskunst vom Feinsten

Wir haben uns dann auch einmal vorführen lassen, wie das funktioniert. Mit einer Lupe vor den Augen spannt Benzinger das Metall in den Schraubstock ein und justiert es. Dann arbeitet er das Muster Reihe für Reihe in das Metall. Für die Erstellung einer der auf dem Bild gezeigten Arbeiten braucht er ca. 3-4 Stunden. Wenn man das fertige Werk sieht, ist einem oft gar nicht bewusst, wie viel Handarbeit in solch einem Ziffernblatt steckt. Nur ein kleiner Fehler während des Guillochierens würde bedeuten, dass Jochen Benzinger die gesamte Arbeit nicht verwenden kann und diese von vorne gemacht werden muss.

Die blauen Zeiger

Uhr 'Black T' in Weissgold

Ziffernblatt: Serling Silber handguillochiert & -skelettiert
Unterblatt: Beschichtet mit schwarzem PVD Oberblatt: Breguet-Frost, Faden- und Kornmusterguilloche
Zeiger: Min. / Sek.: Flammgebläute Breguet-Stahlzeiger

Neben dem Guillochieren haben wir auch noch interessante und für uns neue Dinge über die in den Uhren enthaltenen Farben erfahren. So erklärte uns Jochen Benzinger, dass die blaue Färbung der Zeiger über eine Erhitzung des Materials herbeigeführt wird und nicht wie von mir vermutet durch eine Lackschicht. Für das sogenannte Bläuen wird eine besondere Eigenschaft des Kohlenstoffstahls ausgenutzt. Nämlich, dass dieser bei bestimmten Temperaturen seine Farbe verändert. Während er bei Normaltemperatur Grau ist wird, er bei ungefähr 290 Grad Blau.

So entsteht weißes Silber

Ebenfalls hochinteressant ist die Erklärung, wie das weiße silberne Ziffernblatt entsteht. Dies ist ebenfalls ein aufwändiger Prozess: In 925er Silber sind von 1000 Teilen 925 Teile Silber und der Rest Legierungsbestandteile, hauptsächlich Kupfer, Zink und Zinn. Wenn man nun ein silbernes Schmuckstück hat, das „anläuft“, so ist dies nicht das Silber, das anläuft, sondern die Legierungsbestandteile, hauptsächlich Kupfer, das oxidiert und das Silber schwarz macht. Man kann aber zum Guillochieren oder ein mechanisches Teil zu machen kein Reinsilber nehmen, weil dieses zu weich ist, deshalb braucht man eine Legierung um eine gewisse Stabilität zu erzielen. Damit das Ziffernblatt weiß wird, hält Benzinger dieses über eine Flamme. Die unedlen Teile oxidieren und das Ziffernblatt ist nun schwarz. Dann wäscht er es mit mit verdünnter Schwefelsäure ab. Diesen Vorgang wiederholt Benzinger ca. 8-10 Mal. Dann sind aus der Oberfläche die ganzen unedlen Bestandteile raus und sie hat eine durchgängig weiße Färbung, das reine Feinsilber. Früher diente dies bei der Marke Breguet als Anlaufschutz, da reines Silber oder reines Gold nicht oxidiert. Deswegen ist das auch etwas ganz Besonderes, was in dieser Art sonst keiner mehr macht.

Guillochieren und Gravieren eines Federhausdeckels

Des weiteren zeigte uns Jochen Benzinger noch gezeigt, wie er einen Federhausdeckel guillochiert und graviert. Der Federhausdeckel hat einen Durchmesser von gerade mal ca. 1 cm. Um ihn in die Guillochiermaschine einspannen zu können, braucht es aber eine größere Fläche. Deshalb erhitzt Jochen Benzinger eine Schellackplatte und drückt den Federhausdeckel hinein. Er erhitzt die Platte dabei mehrfach und drückt diese dann wieder platt, bis der Federhausdeckel und die Schellackplatte eine Ebene ergeben. Anschließend spannt er diese Platte in die Guillochiermaschine und guillochiert die äußere Umrandung. Anschließend zeichnet Benzinger mit einem Stift die zu gravierenden Muster ein und sticht diese dann mit einem feinen Messer diese in die Messingplatte. Auch dies sah für uns als Zuschauer routiniert aus, ist aber eine extrem komplizierte und filigrane Handarbeit.

6. Juni 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/05/Uhrenmanufaktur-Jochen-Benzinger-73.jpg 1440 1920 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-06-06 10:54:392018-09-27 15:59:32Besuch in der Uhrenmanufaktur Jochen Benzinger
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Das Wappen von HRH Meghan Herzogin von Sussex

In der letzten Woche haben wir darüber berichtet, dass es noch unklar ist, wann HRH Meghan Herzogin von Sussex ihr eigenes Wappen bekommen wird (Blogbeitrag zur Royal Wedding). Am Freitag hat der Kensington Palast dieses nun veröffentlicht.
Das Wappen wurde laut offizieller Verlautbarung von der Queen und Thomas Woodcock (Garter Principal King of Arms and Senior Herald in England) abgesegnet. In der offiziellen Mitteilung des Palastes hieß es weiter, dass HRH Meghan während der Erstellung des Wappens eng mit dem College of Arms zusammengearbeitet hat. Dieses sollte sowohl repräsentativ sein, aber auch die Persönlichkeit der Herzogin widerspiegeln.

Der Schild in Meghans Wappen

Das Wappen von HRH Meghan Herzogin von Sussex

Das Wappen einer verheirateten Frau in Großbritannien wird Seite an Seite mit dem ihres Ehemannes abgebildet. Während die linke Seite des Schildes (heraldisch ist dies die rechte Seite) das Wappenschild von Harry zeigt, sind auf der heraldisch linken Seite die persönlichen Symbole von Meghan zu sehen. Die blaue Schildfläche repräsentiert den Pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens, dem Heimatsstaat der Herzogin. Die beiden goldenen Leisten stehen für das Sonnenlicht Kaliforniens. Die drei Schreibfedern symbolisieren Kommunikation und die Macht der Worte.

Die Schildhalter

Unter dem Schild auf dem Gras finden sich goldene Mohnblumen, die Blume des Staates Kalifornien. Er verbindet sich mit der gelben Winterblüte, die im Garten des Kensington-Palastes, Meghans neuem Wohnsitz, wächst. Es ist üblich, dass Mitgliedern der königlichen Familie Schildhalter zugeteilt werden. Ehefrauen von Mitgliedern der königlichen Familie erhalten einen Schildhalter ihres Mannes und einen, der sich auf sie selbst bezieht. Der Schildhalter der Herzogin von Sussex ist ein Singvogel, der mit ausgebreiteten Flügeln dargestellt wird. Sein offener Schnabel zusammen mit den Schreibfedern aus dem Schild repräsentiert die Macht von Kommunikation.

Die Krone im Wappen

Ebenfalls im Wappen enthalten ist eine Krone. Sie macht die Zugehörigkeit zur königlichen Familie deutlich und geht auf einen „Royal Warrant“ (königlichen Erlass) aus dem Jahr 1917 zurück. Sie findet bei den Kindern des Thronfolgers Verwendung.

29. Mai 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/05/Wappen-HRH-Meghan.jpg 1200 1200 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-05-29 11:44:162018-11-08 10:53:12Das Wappen von HRH Meghan Herzogin von Sussex
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Royal Wedding von Prinz Harry und Meghan Markle

Am Samstag gab fast kein ein anderes Thema als die royale Hochzeit von Prinz Harry (HRH Prince Henry Charles Albert David, Duke of Sussex) und seiner Braut Meghan Markle, jetzt HRH Meghan, Duchess of Sussex in London.

Bis zu seiner Hochzeit führte Harry nach britischer Nomenklatur den Höflichkeitstitel „Prinz Harry of Wales“. Der Titel seines Vaters“Prince of Wales“. Dieser Titel ist für den Thronfolger reserviert. Erst vor seiner Hochzeit verlieh ihm die Queen die Titel Duke of Sussex (Herzog von Sussex), Earl of Dumbarton und Baron Kilkeel. Damit erhielt Meghan mit der Hochzeit automatisch den Titel Duchess of Sussex (Herzogin von Sussex) (Quelle: Wikipedia).

Eine Frage, die wir uns natürlich auch gestellt haben, war: Hat Meghan eigentlich auch schon ein Wappen? Deshalb haben wir bei Alexander Maxwell Findlater, früherer Chairman der Heraldry Society of Scotland, nachgefragt.

Noch kein Wappen vorgestellt

Nach Findlaters Wissensstand ist bislang kein Wappen bekanntgegeben worden. Die genauen Gründe dafür kennt er nicht, aber die Entscheidung darüber unterliegt dem Palast. Findlater wisse aber, dass Garter Principal King of Arms (so der Amtsname des ranghöchsten der drei englischen Kings of Arms) Thomas Woodcock auf einen sogenannten „Royal Warrant“(einen königlichen Befehl) wartet, ein Wappen für Meghan zu stiften. Findlater kann sich aber vorstellen, dass Meghan eventuell dem Vorbild von Birgitte Eva Henrikson / van Deurs folgend wird. Diese hatte nach ihrer Hochzeit mit Prince Richard of Gloucester selbst den Antrag auf ein Wappen gestellt und einen „Royal Warrant“ erhalten. Dies könnte geschehen, wenn Meghan auch britische Staatsbürgerin geworden ist, denn dann fiele sie in den Zuständigkeitsbereich des Garter Principal King of Arms.

Wir werden dies auf alle Fälle weiterverfolgen und sobald es ein Wappen gibt, werden wir dieses hier auch zeigen.

Update: Am Freitag (25.05.) hat der Kensington Palast nun doch sehr bald nach der Hochzeit ein Wappen von HRH Meghan veröffentlicht. Wie Alexander Maxwell Findlater uns heute mitgeteilt hat, geht er davon aus, dass es bereits einen „Royal Warrant“ gab. Für Kate Middleton wurde das Wappen bereits vor der Hochzeit veröffentlicht. Offensichtlich waren sie nicht weit genug fortgeschritten, um dies auch für Meghan zu tun. Das könnte auch in der Tatsache begründet sein, dass Michael Middleton als Britischer Staatsbürger bereits lange vor der Hochzeit mit dem College of Arms bezüglich eines Wappens in Kontakt. Im Falle von Meghan gab es da wohl eine gewisse Unsicherheit, wie dies mit Meghans Wappen geschehen könnte. Hier gehts zum Twitter-Post des Kensington Palastes zur Veröffentlichung des Wappens: https://twitter.com/KensingtonRoyal/status/1000006917404680192

Wappen von HRH Meghan Duchess of Sussex, Quelle: Twitter – Kensington Palace

22. Mai 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/05/Wappen-HRH-Meghan.jpg 1200 1200 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-05-22 14:37:122022-02-24 11:59:20Royal Wedding von Prinz Harry und Meghan Markle
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Internationaler Tag der Familie

Jedes Jahr am 15. Mai wird der Internationale Tag der Familie gefeiert. Er wurde 1993 von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufen. Der Tag dient zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien. Der Internationale Tag der Familie steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das vom UN-Generalsekretär bestimmt wird. Stets hat es einen aktuellen Bezug und rückt eine andere Facette des Themas Familie in den Vordergrund. Das Motto im Jahr 2018 lautet: Families and inclusive societies. In Deutschland wurde das Motto 2018 mit „Zeit für Familie“ übersetzt. Eine Familie vermittelt den Nachkommen wichtige Grundbausteine des sozialen Miteinanders. Werte und Normen einer Gesellschaft werden an die neue Generation weitergegeben. Am „Internationalen Tag der Familie“ wird diese Bedeutung ins Bewusstsein gerückt.

Das Motto 2018 spielt vor allem auf den immer größeren Zeitmangel in einer immer schneller werdenden Welt an. Während es früher noch durchaus üblich war, dass ein Elternteil sich ganztags um die Kinder kümmerte, ist heute eine Vollbeschäftigung beider Elternteile keine Seltenheit. Bereits in jungen Jahren erleben viele Kinder, was das Wort Stress bedeutet. Am 15. Mai fanden in vielen Städten Deutschlands zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Tags der Familie statt.

Auch wir beschäftigen uns jeden Tag mit mit Familien. Und wir freuen uns, wenn wir durch ein Symbol in Form eines Familienwappens dazu beitragen können, dass sich Familien tagtäglich mit ihrer Tradition beschäftigen und sich ihrer bewusst werden. Nicht selten ist es das Familienwappen, das eine Familie dazu veranlasst, sich auch mehr mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Dies ist der Anfang der Erforschung der Familiengeschichte. Und die gemeinsame Geschichte fördert den Zusammenhalt innerhalb der Familie.

16. Mai 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/05/logo-familyday-8cm-jpg.jpg 495 850 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-05-16 17:30:242018-09-27 16:16:06Internationaler Tag der Familie
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Firmenlauf 2018

In den vergangenen drei Jahren sind wir mit unserem Laufteam von Pro Heraldica immer beim B2Run Firmenlauf am Daimlerstadion gestartet. In diesem Jahr haben wir beschlossen, etwas neues auszuprobieren. Nicht zuletzt wegen des kürzeren Anfahrtswegs haben wir uns für den DEE-AOK Firmenlauf entschieden. Start und Ziel waren in diesem Jahr unweit vom Stuttgarter Fernsehturm, der nur wenige Kilometer von unserem Büro entfernt ist. Unsere 4. Teilnahme an einem Firmenlauf war also perfekt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren hatten wir mit dem Wetter großes Glück. Während für den heutigen Donnerstag Regen angesagt war, lachte gestern noch die Sonne. Aufgrund des Termins Anfang Mai kann man da ja auch Pech haben. Im Vergleich zu den letzten Läufen, die im Juli bei immer über 30 Grad stattfanden, waren die Temperaturen mit um die 20 Grad zwar warm aber lange nicht so heiß wie die letzten drei Jahre.

In diesem Jahr gingen 9 Starter im Pro Heraldica – Dress an den Start. Außer uns waren noch ca. 7000 weitere Starter an die Waldau gekommen, um heute im Namen ihrer Firma sechs Kilometer zu laufen. Harald Heimbach, unser bester Läufer, startete aus der ersten Startreihe. Da er gerade durch seine Teilnahmen an anderen Wettkämpfen gut trainiert ist, sollte er ein freies Startfeld haben :).

Wir anderen mussten uns aufgrund der hohen Startnummer in den hinteren Startblöcken einordnen. Vor dem Start machte der Moderator noch ordentlich Stimmung und dann ging es auch schon los. Die sechs Kilometer führten in der Waldau teils auf Straßen und teilweise auf Waldwegen entlang. Anfangs ging es leicht bergab, in der zweiten Hälfte das gleiche wieder nach oben. Wie erwartet kam Harald Heimbach als erster von Pro Heraldica ins Ziel. Als die anderen auch ankamen, mussten wir dann erst ein wenig suchen, bis wir uns alle wiederfanden und mit einem alkoholfreien Bier anstoßen konnten.

Zum Abschluss gingen wir noch alle zusammen in Möhringen essen. Dort konnten wir bei dem schönen Wetter sogar draußen sitzen und den Abend entspannt ausklingen lassen. Danke an Harald Heimbach für die großzügige Einladung!

10. Mai 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/05/Firmenlauf-2018-2-e1525977016904.jpg 450 600 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-05-10 20:51:522018-11-08 10:53:38Firmenlauf 2018
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Die Feierlichkeiten zum Firmenjubiläum Stubbe

2017 feierte das Bestattungsinstitut Stubbe sein 150-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass richteten die Stubbes im Haus Schütting in Bremen ein rauschendes Fest aus. Mit dem Haus Schütting wurde ein traditionsreicher Ort für die Feierlichkeiten gewählt. Denn das Haus Schütting ist seit 1849 der Sitz der Handelskammer Bremen.

150 Jahre Stubbe im Haus Schütting

Handelskammer Bremen, Haus Schütting
Jubiläumsfeier 150 Jahre Bestattungsinstitut Stubbe

Und im Besitz der Handelskammer Bremen befindet sich das Bremer Wappenbuch der Bremer Kaufmannsgesellschaft. Neben der handschriftlichen Auflistung der Plenumsmitglieder der Handelskammer Bremen und mittlerweile auch Bremerhaven finden sich die handgezeichneten Familienwappen der wappenführenden Mitglieder wieder. Die ersten Einträge in diesem einzigartigen Verzeichnis gehen auf die Zeit um 1400 n.Chr. zurück. Dieses Wappenbuch wurde anlässlich der Jubiläumsfeier im Haus Schütting ausgestellt. 

10 Veranstaltungen zum Jubiläum

Im gesamten Jubiläumsjahr gab es insgesamt 10 Veranstaltungen in ganz Bremen zu ganz unterschiedlichen Themen und mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Der Empfang „150 Jahre » PIETÄT « Gebr. Stubbe“ im Haus Schütting war der Höhepunkt dieser Veranstaltungsreihe.
Am Samstag, den 11. November 2017 hatte das Bestattungsinstitut Stubbe das gesamte Haus für seinen Empfang zur Verfügung.
Geladen waren ca. 150 Gäste: Familie (auch aus Puerto Rico), Kollegen aus dem bundesweiten Bestatterverband, der Innensenator Herr Mäurer aus Bremen, Kirchenvertreter aus Bremen, bundesweite Lieferanten und Freunde der Familien.

Der Empfang startete in den Gesellschaftsräumen und wurde anschließend im Festsaal mit verschiedenen Reden u.a. von Christian und Thomas Stubbe sowie Harald Emigholz, Präses der Handelskammer Bremen fortgesetzt. 

Nach dem offiziellen Teil gab es in den Gesellschaftsräumen für alle Anwesenden Fingerfood und Getränke begleitet von musikalischer Untermalung am Klavier.

150 Jahre Jubiläum Stubbe

3. Mai 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/04/150-Jahre-Jubilaeum-Stubbe.jpg 750 1000 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-05-03 10:55:312018-11-07 16:48:54Die Feierlichkeiten zum Firmenjubiläum Stubbe
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Individuelles Briefpapier mit Familienwappen

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Briefpapier und Visitenkarten gehören bei Pro Heraldica zu den beliebtesten Produkten, die mit einem Familienwappen versehen werden. Viele unserer Kunden legen nach wie vor größten Wert darauf, ihr eigenes Briefpapier, Briefkarten, Visitenkarten, Umschläge zur Verfügung zu haben. Und da gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Diese möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Vierfarbdruck mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten

Die einfachste und auch kostengünstigste Variante, ein Familienwappen aufs Briefpapier zu bringen, ist der Druck. Ganz einfach meistens in den Originalfarben als Vierfarbdruck. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind ganz unterschiedlich. Auf Wunsch übernehmen unsere Grafiker im Haus die Gestaltung für unsere Kunden.

Blindprägung für erhabene Wappen

Eine ganz stilvolle, aber auch sehr traditionelle und sehr elegante Art und Weise, das Familienwappen aufs Briefpapier zu bringen, ist die Blindprägung. Blindprägung heißt das Ganze auf dem einfachen Grund: Wenn man mit dem Finger über die erhabene Stelle fährt, dann spürt man das Familienwappen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, das Familienwappen aufs Briefpapier zu bringen, auch unterschiedliche Größen und die Schriften können variiert werden. Oftmals wird die klassische Schreibschrift in Kombination mit der Blindprägung gewählt. Auch Papierarten können variieren, es kann ein klassisch geschnittenes Papier sein. In Kombination mit der Blindprägung wird oft auch das handgeschöpfte Büttpapier gewählt.

Prägewerkzeug mit praktischem Nutzen

Und die Blindprägung hat auch einen ganz praktischen Aspekt: Um eine Prägung erstellen zu können, benötigen wir ein Prägewerkzeug. Früher waren das rechteckige Platten bestehend aus einer Matrize und der Patrize. Diese gab man der Druckerei und immer wenn man etwas benötigte musste man zur Druckerei gehen. Heute machen wir das etwas praktischer: Die Platten sind jetzt nicht mehr rechteckig sondern rund. Sie bestehen immer noch aus einer Matrize negativ ins Messing graviert, die Patrize positiv erhaben aus Hartgummi gearbeitet. Das Ganze wird in eine sogenannte Handprägemaschine eingesetzt. Und die hat den Vorteil, dass man jedes Papier einlegen kann, darauf drückt und das Familienwappen wie aus der Druckerei in das Papier geprägt hat. Man ist damit zum einen unabhängig von der Druckerei und zum anderen auch unabhängig von der Adresse, da es jeder Führungsberechtigte verwenden kann.
Die Matrize wird von uns mit Imbusschrauben befestigt, so dass man sie lösen, herausnehmen und der Druckerei geben kann. So kann das Werkzeug auch im Seriendruck in der Druckerei eingesetzt werden.
Erhältlich ist das Werkzeug als kleine Handprägemaschine, die für den privaten Einsatz vollkommen ausreichend ist. Bei gewerblichem Einsatz verwenden wir große Tischprägemaschinen mit einem großen Hebel. Die Prägeeinsätze sind bei beiden die gleichen.

Buchdruck oder eleganter Stahlstich

Zur Blindprägung gibt es unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten. Ich kann die Blindprägung kombinieren mit dem klassischen Buchdruck. Hier ist die Schrift einfach nur gedruckt. Oder ich kann sie kombinieren mit elegantem Stahlstich. Das heißt, Adresse und Namen werden spiegelverkehrt in Stahl gestochen und dann in einem zweiten Druckverfahren durchs Briefpapier geprägt. Diese Variante ist ebenfalls sehr elegant, da man die Schrift und die Adresse spüren kann. Allerdings ist es auch eine Kostenfrage, da der Stahlstich in aller Regel den Preis des Briefpapiers verdoppelt.

Veredelung mit Heißfolienprägung

Wenn man es aber ganz elegant möchte und dem ganzen die Krone aufsetzen möchte, dann wählt man ein Briefpapier mit einer sogenannten Heißfolienprägung. Das bedeutet, das Briefpapier wird mit einer echt goldenen oder silbernen Folie heiß geprägt. Das wird noch von einer alten Tiegelmaschine von 1947 von Hand gemacht. Derzeit kennen wir in Europa nur zwei Drucker, die dieses Verfahren noch anwenden. Unser Drucker macht dies wirklich sehr hochwertig. Solch eine Veredelung sieht man tatsächlich nicht jeden Tag. Dies ist dann aber schon der Rolls Royce unter den Briefpapieren, da können auch wir keinen mehr draufsetzen.

Wie Sie gesehen haben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wir gestalten das ganze für Sie. Fordern Sie uns und fragen Sie uns entsprechend an, was für Sie machbar ist. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

12. April 2018/von Dr. Harald Heimbach
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/04/Briefpapier-Visitenkarten-Video.jpg 363 640 Dr. Harald Heimbach https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Harald Heimbach2018-04-12 11:13:452022-11-08 12:50:19Individuelles Briefpapier mit Familienwappen
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Die Turmschädel aus Bayern

turmschädel

By Anagoria (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

In den letzten Wochen haben wir DNA-Analyse in der Ahnenforschung berichtet. In diesem Zusammenhang kam eine Genealogin von Pro Heraldica im Büro mit einem interessanten Thema auf mich zu: Der Turmschädel. Sie haben noch nie etwas davon gehört? Ich bis dato auch nicht.

Genetische Besonderheit der künstlich herbeigeführt?

Der Hintergrund: Bei verschiedenen Ausgrabungen in Gräbern früherer bayrischer Siedlungen stießen Forscher immer wieder auf Frauenskelette mit länglichen Schädeln, sogenannte Turmschädel. Jetzt stellte sich natürlich die Frage, ob es sich bei dieser ungewöhnlich langen Schädelform um eine genetische Besonderheit handelt oder ob diese künstlich herbeigeführt worden war.

Zuerst machten sich die Forscher daran, die genetische Herkunft der Schädel zu klären. Dabei stellten sie fest, dass es sich zum einen ausnahmslos um Frauenschädel handelt. Zum anderen ergaben die Untersuchungen, dass diese genetisch am ehesten dem heutigen Bulgarien und Rumänen zuzuordnen sind. Diese Tatsache gibt Aufschluss darüber, dass in der Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter ein großer Zustrom an Zuwanderern aus Südosteuropa in das heutige Bayern stattgefunden hat.

Turmschädel mit Bandagen umwickelt

Die Untersuchungen ergaben außerdem, dass die turmförmige Schädelform keine genetischen Ursachen hat. Die Forschungsgruppe fand heraus, dass der Turmschädel durch Umwickeln des Schädels mit Bandagen entstanden war. Die Bandagen wurden bereits in der frühen Kindheit um den noch formbaren Kinderschädel gewickelt. Dies führte zu einer unumkehrbaren Schädeldeformation.

Solche Praktiken sind auch von amerikanischen oder afrikanischen Ureinwohnern bekannt. Diese dienten meist dazu, eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten gesellschaftlichen Klasse zu demonstrieren. Allerdings könnte man auch mutmaßen, dass es sich dabei einfach um ein Schönheitsideal der damaligen Zeit handelte.

In den Forschungen zeigte sich, dass der Turmschädel in Bayern nach etwa einem halben Jahrhundert wieder verschwand. Dies könnte ebenfalls ein Hinweis darauf sein, dass es sich um ein Schönheitsideal dieser Zeit handelte.

 

 

5. April 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/04/0511_turmschaedel-wuerttembergisches_Landesmuseum_Stuttgart_anagoria-300x251-1.jpg 251 300 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-04-05 10:54:192019-06-18 09:23:48Die Turmschädel aus Bayern
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RootsTech 2018 – Nachbetrachtung

Am Wochenende kehrten Dr. Rolf Sutter und ich mit vielen neuen Eindrücken von der RootsTech 2018 aus Salt Lake City zurück.

Ich bin in diesem Jahr zum ersten Mal zu dieser Veranstaltung gereist. Deshalb war es vor allem die Größe der Messe, die mich schwer beeindruckt hat. Während des Kongresses gab es insgesamt 320 Vorträge, davon liefen parallel immer 20 Vorträge, zwischen denen man wählen konnte. Insgesamt haben in diesen 4 Tagen mehr als 30.000 Menschen die RootsTech besucht. Beeindruckt hat mich aber auch der Stellenwert, den die Familienforschung in den USA hat, die technischen Möglichkeiten und die Begeisterung der Menschen für unser Thema. Das alles hat mich total fasziniert.

Events für geladene Gäste

Networking genießt bei der RootsTech einen hohen Stellenwert. Bereits am Vorabend der Eröffnung waren Dr. Sutter und ich zum Media Dinner eingeladen. Doch es gab noch weitere Events für geladene Gäste. Am Freitag morgen folgten wir einer Einladung zum VIP-Breakfast. Dort hatten wir beide die Gelegenheit, am Tisch von Steven T. Rockwood (Präsident und CEO FamilySearch International) zu sitzen und uns mit ihm und anderen Führungspersönlichkeiten der großen Familienforschungsunternehmen in kleiner Runde auszutauschen.

Technische Weiterentwicklungen

Auch in Sachen IT ist die Branche in den USA gefühlt schon wesentlich weiter als wir es in Europa sind. So gab es auf der Messe eine eigene Halle nur für Unternehmen, die Technologielösungen rund um das Thema Familienforschung anbieten. In einer Konferenz-App konnten die Besucher alles finden, was man über die RootsTech wissen musste – die App führte einen zu den Workshops, zeigte wo sich wer in der Ausstellungshalle befindet und vieles mehr. Es gab in der App sogar eine Teilnehmerliste, mit deren Hilfe sich Teilnehmer verbinden und finden konnten. Außerdem gab sie Infos über die Keynote Sprecher, die Restaurants und alle Vorträge und Geschehnisse des Tages und Erinnerungen.

DNA – Analyse

Ein weiteres großes Thema war die DNA-Analyse. Große Anbieter boten den RootsTech-Besuchern Messespecials für Test-Kits an, mit denen sie ihre DNA testen können. Die Entnahme der Probe ist denkbar einfach: Da unsere DNA in allen Zellen unseres Körpers steckt, genügt etwas Speichel auf einem Wattestäbchen, um sie zu bestimmen. Überhaupt hat sich im Bereich DNA-Analyse in der Familienforschung in den letzten Jahren einiges getan.

Es gibt bereits zahlreiche Erfolgsgeschichten, in denen Verwandte durch dieses Verfahren ausfindig gemacht werden konnten. Die DNA-Analyse kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn schriftliche Zeugnisse über die Herkunft vernichtet wurden oder nach Adoptionen nicht mehr zurückzuverfolgen sind.

All diese Eindrücke wollen wir jetzt natürlich auch in unsere Arbeiten hier in Deutschland mit einfließen lassen. Die RootsTech war hierbei eine sehr inspirierende Veranstaltung, aus der sich für uns in näherer Zukunft viele neue Ideen entwickeln können. Abschließend möchte ich mich noch für die großzügige Einladung der Mormonenkirche, insbesondere bei unseren Freunden David Rencher (Chief Genealogical Officer, FamilySearch) und Michael J. Hall (Deputy Chief Genealogical Officer, FamilySearch), bedanken.

8. März 2018/von Dr. Harald Heimbach
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/03/Rootstech-2018-Steve-Rockwood-Harald-Heimbach.jpg 1920 1440 Dr. Harald Heimbach https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Dr. Harald Heimbach2018-03-08 12:14:042018-09-20 12:09:06RootsTech 2018 – Nachbetrachtung
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Eröffnungsveranstaltung, VIP Dinner und 1. Tag RootsTech 2018

Gestern haben uns die ersten Bilder von der diesjährigen RootsTech in Salt Lake City erreicht. Bereits am Dienstag Abend fand dort die Eröffnungsveranstaltung inklusive VIP-Dinner für geladene Gäste statt.

Rootstech 2018
Rootstech 2018
Eröffnungsveranstaltung mit Familysearch CEO Steve Rockwood
Eröffnungsveranstaltung mit Familysearch CEO Steve Rockwood
Eröffnungsveranstaltung Rootstech
Eröffnungsveranstaltung Rootstech

Eröffnungsveranstaltung Rootstech
Eröffnungsveranstaltung Rootstech
Expo Halle der Rootstech
Expo Halle der Rootstech
Expohalle am Vortag
Expohalle am Vortag

VIP Dinner - Harald Heimbach mit Jenny Baker aus Großbritanien und David E. Rencher von Familiysearch
VIP Dinner – Harald Heimbach mit Jenny Baker aus Großbritanien und David E. Rencher von Familiysearch
Dr. Rolf Sutter, David E. Rencher, Richard Charles Frederick Baker, Jenny Baker
Dr. Rolf Sutter, David E. Rencher, Richard Charles Frederick Baker, Jenny Baker

Harald Heimbach und Dr. Rolf Sutter durften dieser Veranstaltung ebenfalls beiwohnen. Zuvor haben die beiden noch eine Tour durch Salt Lake City gemacht und den Salt Lake Temple, das Conference Center und das Joseph Smith Building besichtigt.

Tour durch Salt Lake City - Das Joseph Smith Building
Tour durch Salt Lake City – Das Joseph Smith Building
Conference Center Salt Lake City
Conference Center Salt Lake City
Tour durch Salt Lake City
Tour durch Salt Lake City

Tour durch Salt Lake City
Tour durch Salt Lake City
Tour durch Salt Lake City
Tour durch Salt Lake City – Der Salt Lake Temple
Salt Lake Temple
Salt Lake Temple

Salt Lake Temple
Salt Lake Temple
Salt Lake Temple
Salt Lake Temple

Ein ganz besonderes Highlight für die beiden war der Besuch der Historical Familiy Library, die sehr wichtig für die Forschungen für Pro Heraldica ist.

Historical Family Library in Salt Lake City
Historical Family Library in Salt Lake City
Historical Family Library in Salt Lake City
Historical Family Library in Salt Lake City
Historical Family Library in Salt Lake City
Historical Family Library in Salt Lake City

Gestern gab es dann die ersten Vorträge. Am heutigen Donnerstag folgt der Vortrag von Dr. Rolf Sutter.

1. März 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/03/1.-Tag-Rootstech-Rootstech-Salt-Lake-City-2018-33.jpg 600 800 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-03-01 14:41:262019-06-18 09:46:03Eröffnungsveranstaltung, VIP Dinner und 1. Tag RootsTech 2018
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Rootstech 2018

Heute startet in Salt Lake City (Utah) die diesjährige Rootstech. Bis zum 3. März werden mehr als 30.000 Besucher auf der größten Kongressmesse für Genealogie Familiengeschichte in den Vereinigten Staaten von Amerika erwartet.

Die Rootstech öffnet in diesem Jahr zum achten Mal ihre Pforten. Erstmalig fand sie im Februar 2011 mit rund 3000 Teilnehmern statt. In 2013 hatte die Veranstaltung 6700 registrierte und 13.600 virtuelle Besucher. Bis zum Jahr 2014 ist die Teilnehmerzahl auf nahezu 13.000 Besucher vor Ort und über 100.000 virtuelle Besuchern angestiegen. Auch in diesem Jahr haben Menschen, die nicht vor Ort anwesend sind, die Möglichkeit, einige Vorträge im Livestream auf https://www.rootstech.org/ online zu verfolgen.

Vortrag von Dr. Rolf Sutter

Im Jahr 2015 hat unser damaliger Forschungsleiter Dr. Rolf Sutter gemeinsam mit Petra Heimbach einen Vortrag mit dem Titel „Die Kunst zeitgemäßer Heraldik“ gehalten.

Auch in 2018 wird es wieder einen Vortrag von Pro Heraldica geben. Dr. Rolf Sutter wird am morgigen Donnerstag einen Vortrag mit dem Thema „Secret of a Family Treasure“ halten.

Bereits am Sonntag sind unser Geschäftsführer Harald Heimbach und Dr. Rolf Sutter nach Salt Lake City gereist, um der Konferenz im Salt Palace beiwohnen zu können. Wir sind schon gespannt, was wir in den nächsten Tagen aus Utah berichtet bekommen.

28. Februar 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/02/Harald-Heimbach-Rolf-Sutter-Rootstech.jpg 525 700 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-02-28 14:53:192021-03-22 10:06:58Rootstech 2018
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Wenn der Beruf „Familienforschung“ zur Passion wird

Bei Pro Heraldica ist wirklich jede Familienforschung und jede Wappenstiftung einzigartig. Keine Geschichte und kein Wappen gleichen einander. Und wie in kaum einem anderen Bereich haben unsere Mitarbeiter einen sehr privaten Einblick in das Leben unserer Auftraggeber. Ein auf Vertrauen begründetes Verhältnis ist deshalb bei unseren Arbeiten unabdingbar. Außerdem besitzen unsere Ahnenforscher eine große Portion Leidenschaft, Familiengeschichten zu erforschen und sich damit auseinanderzusetzen. Daraus entsteht nicht selten eine sehr enge Verbindung zwischen uns und unseren Auftraggebern. In der letzten Woche erhielt unser Geschäftsführer Harald Heimbach einen Anruf von Hans-Joachim Frohne, der sich unbedingt persönlich bei ihm für die Zusammenarbeit bedanken wollte. In einer anschließenden E-Mail hat er die Art und Weise, wie Pro Heraldica arbeitet, wie folgt beschrieben:

Guten Tag Herr Heimbach,

ich möchte unter dem Eindruck des sehr schönen Gespräches noch Ihrem Wunsch gerecht werden: meine Bemerkungen dazu ->

Ich lasse in den Gesprächen mit meinen Gesprächspartnern, Bekannten und Freunden keine Gelegenheit aus, mich über unsere Wappen und Familienforschung zu unterhalten. Unsere abgeschlossene Arbeit macht mich stolz und glücklich zugleich – ein Gefühl der inneren Ruhe und auch das Gefühl, für die nachkommende Generation einen guten Schritt geleistet zu haben.

Und das ist alles mit den Mitarbeitern von Pro Heraldica über viele Jahre der Zusammenarbeit entstanden – unsere Familienforschung und im Anschluss dann die Wappengestaltung.

Es ist immer wieder aufs Neue festzustellen, dass es ein toller Griff war, hier mit den Mitarbeitern von Pro Heraldica unsere Familienforschung zu gestalten und zum Leben zu erwecken.

Zugegeben keine preiswerte Form der Familienforschung, aber dafür eine exzellente Zusammenarbeit. Man spürt hier in jeder Form, dass es den Pro Heraldica Mitarbeitern nicht um das Geld des Auftraggebers „Kunden“ geht, sondern um das Anliegen. Im Laufe der vielen Jahre der gemeinsamen Forschung in/mit unserer Familiengeschichte sind wir „fast wie zu einer Familie“ zusammengewachsen und das ist ein prägender Eindruck.

Die Aufgabe wird zur Passion des Einzelnen

Immer aufs Neue spüre ich, wie die Aufgabe zur Passion des Einzelnen wird, und das ist das Einzigartige in der Zusammenarbeit mit Pro Heraldica Stuttgart!!!.

Ich glaube fest daran, dass das gesprochene Wort immer vom vorgelagerten bzw. momentanen Gesprächsverlauf abhängig ist und eben wie der abgeschosse Pfeil, der nicht wieder zurück kommen wird.

Pro Heraldica ist nicht nur eine Firma, die bei der Familienforschung und Wappengestaltung behilflich ist, sondern vielmehr ein Partner in der Sache selbst!

Alles Gute und immer zufriedene Kunden wünscht aus Flechtorf

Hans-Joachim Frohne

22. Februar 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/02/Frohne-EHerold.jpg 300 300 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-02-22 10:23:572018-09-20 11:16:44Wenn der Beruf „Familienforschung“ zur Passion wird
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Das Geheimnis des Luthersiegels

2017 wurde im Rahmen des „Lutherjahres“ das 500jährige Reformationsjubiläum gefeiert. Am 31. Oktober haben wir deshalb sogar einen Bundeseinheitlichen Feiertag dazubekommen in Deutschland (siehe unser Bericht: 500 Jahre Reformation – Lutherjahr 2017). In diesem Zusammenhang ist Peter Wilhemis Augenmerk auf ein Schriftstück gefallen, dass sich in seinem Besitz befindet. In diesem Brief stehen Worte von Martin Luther mit der Erklärung der Bedeutung der Lutherrose und seinem Siegel.

Jetzt wollte Herr Wilhelmi natürlich wissen, ob dieses Schriftstück von Martin Luther persönlich verfasst wurde oder ob es aus der Feder eines anderen Verfasserst stammt. Unseren Forschungsleiter Clemens Kech erreichte hierzu eine Anfrage der WAZ, die Echtheit des Schriftstücks zu überprüfen und eine Stellungnahme abzugeben.

Clemens Kech prüft Luther-Brief

Unser Forschungsleiter untersuchte Fotos des Schriftstücks anhand der Schrift, dem Inhalt und des Siegels auf seine Echtheit.
Das Ergebnis: Aus seiner Sicht stammt es nicht aus der Feder von Martin Luther, sondern ist aufgrund der Schreibweise und Linienführung eher ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angefertigt worden. Das Siegel enthält zwar eine Rose, aber ansonsten fehlen Merkmale des tatsächlichen Luthersiegels.
Der Inhalt des Schriftstücks enthält Teile eines Briefs von Martin Luther an Lazarus Spengler aus dem Jahr 1530. Allerdings wurde der Brief gekürzt und vereinfacht, was bei Abschriften üblich ist.

Den kompletten Artikel über „Das Geheimnis des Luther-Siegels“ mit der Einschätzung von Clemens Kech finden Sie hier:

 WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung für Mühlheim (PDF)

15. Februar 2018/von Alexandra Scheiderbauer
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/02/WAZ-Das-Geheimnis-des-Luthersiegels.jpg 525 700 Alexandra Scheiderbauer https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png Alexandra Scheiderbauer2018-02-15 11:35:112018-11-08 10:54:05Das Geheimnis des Luthersiegels
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