Im Jahr 1975 fanden Forscher bei einer Ausgrabung im Zuge der Sanierung der Barfüßerkirche in Basel die Mumie einer Frau. Die Gruft der Frau lag vor dem Altar der Kirche, weshalb die Forscher schon damals auf einen hohen Status der Toten schließen konnten. Jetzt endlich, mehr als 40 Jahre nach dem Fund, gelang es Forschern, mit neuesten Technologien die Identität der Mumie herauszufinden. Ein DNA-Spezialist, der bereits nach dem Fund der „Ötzi-Mumie“ hilfreich war, konnte eine DNA-Probe aus dem großen Zeh der Frau gewinnen. Außerdem waren historische Dokumente bei der Identifikation hilfreich. Heute ist klar, dass es sich um die Mumie der mit 67 Jahren gestorbenen Pfarrersfrau Anna Katharina Bischoff handelt. Im Zuge der Forschungen deckten die Forscher auch auf, dass die Mumie einen prominenten Nachfahren zu ihren Ahnen zählt, nämlich den britischen Außenminister Boris Johnson.
Mumie durch Quecksilber konserviert
Im Jahr 1787 starb die Pfarrersfrau Anna Catharina Bischoff an Syphilis. Zu dieser Zeit war es üblich, Syphiliskranke Menschen einer Quecksilbertherapie zu unterziehen. Die Frau starb letztendlich an einer Quecksilbervergiftung. Allerdings wurden durch das Quecksilber in ihrem Körper die Bakterien, die normalerweise zur Verwesung führen, abgetötet.
Die Ahnen von Boris Johnson
Die Forschungen zeigen, dass eine Tochter von Anna Catharina Bischoff einen Diplomaten namens Christian Hubert Baron Pfeffel von Kriegelstein heiratete. Seine Nachfahren waren leicht auszuforschen. In dieser Linie fand sich dann auch Ali Kemal Bey, der letzte Innenminister des Osmanischen Reiches. Dieser war Urgroßvater von Boris Johnson. Die gefundene Mumie sei damit die Urururururururgroßmutter Johnsons, teilte das naturhistorische Museum aus Basel mit.
Boris Johnson hat sich auch bereits auf Twitter zu seiner Urahnin geäußert:
Very excited to hear about my late great grand ‚mummy‘ – a pioneer in sexual health care. Very proud https://t.co/9EKLPlzfk8
Im schweizerischen Fernsehen gab es zu diesem Thema in der Sendung „Einstein“ einen Beitrag, den es hier in voller Länge zu sehen gibt: Einstein und die Basler Mumie
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.png00Alexandra Scheiderbauerhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngAlexandra Scheiderbauer2018-01-31 10:52:552018-11-08 11:08:01Mumie aus Basel ist Urahnin von Boris Johnson
Sie sind der Meinung, dass Ahnenforschung ein trockenes Thema ist? Weit gefehlt. Denn beim Forschen in alten Unterlagen stoßen Forscher regelmäßig auf allerlei Überraschungen. Und nicht selten finden sich in den Archivalien auch Dinge, über die wir heute schmunzeln müssen. Den beigefügten Strafzettel haben wir im Internet gefunden und haben uns sehr amüsiert! Und immerhin war dieser so interessant, dass ihn sogar Mercedes Benz aufgegriffen hat für einen Youtube-Spot. Da soll mal einer sagen, Ahnenforschung ist langweilig, wenn sogar ein Weltunternehmen ein altes Dokument zum Anlass nimmt, einen Spot über „den ersten Strafzettel der Welt“ zu machen.
via Facebook
Alexander Gütermann wird von den Ordnungsbehörden mit drei Mark Strafe belegt, weil er mit seinem „Benz-Motor-Pferd“ so schnell durch Denzlingen gefahren ist, dass in einer Gaststätte die Vorhänge flatterten.
Der genaue Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Gütermann!
Sie werden hiermit mit M 3.- (drei Mark) in Strafe genommen, weil Sie am gestrigen Sonntag mit Ihrem Benz-Motor-Pferd nachmittags zwei Uhr mit einer derartigen Geschwindigkeit durch Denzlingen gefahren sind, dass in einer Wirtschaft die Vorhänge geflattert haben.
Das fand wohl auch die Marketingabteilung von Mercedes lustig, denn Sie machten daraus einen Youtube-Spot für Mercedes.
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Wenn bei Pro Heraldica der Paketbote kommt, kann das die unterschiedlichsten Gründe haben. Mal bekommen wir Fine Arts Lieferungen, Pergamente, Unterlagen oder andere geschäftliche Dinge. Manchmal sind es auch private Pakete, die unsere Mitarbeiter direkt ins Geschäft schicken lassen.
Aber besonders groß ist die Freude natürlich, wenn unsere Mitarbeiter ganz unerwartet eine Aufmerksamkeit von ihren Kunden bekommen.
Ein Wappen zu Weihnachten
Meine Kollegin Sandra Vafai hatte für einen Kunden die Stiftung seines Familienwappens betreut. Diese Wappenstiftung musste geheim gehalten werden, da der Kunde seine Familie letztes Jahr zu Weihnachten mit dem neu gestifteten Familienwappen überraschen wollte. Frau Vafai hatte extra frühzeitig mit der Wappenstiftung begonnen, da sich der Kunde zusätzlich noch einen Siegelring wünschte. Und das, obwohl der Kunde nach eigener Aussage sonst nie Schmuck trägt. Der Siegelring sollte ebenfalls rechtzeitig zum Weihnachtsfest fertig werden.
Die Weihnachtsüberraschung scheint geglückt zu sein. Denn gestern erhielt Sandra Vafai ein Paket mit lauter schwäbischen Spezialitäten von dem glücklichen Kunden.
Schwäbische Spezialitäten als Dankeschön
Beigefügt war auch ein Brief, in dem er sich für die Zusammenarbeit bei der Erstellung des Familienwappens und des Siegelringes bedankte!
Ist das nicht schön, wenn man auf eine so rührende Art und Weise eine Anerkennung für seine Arbeit bekommt? Sandra Vafai hat sich auf jeden Fall riesig gefreut.
Natürlich werden wir auch immer wieder gefragt: Für wen hat Pro Heraldica schon alles gearbeitet? Welche Referenzen haben Sie vorzuweisen? Wie muss man sich eine Firmenchronik vorstellen? Und da haben wir mitterweile auch genügend Beispiele, die wir unseren Kunden zeigen können.
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Meistens wählen unsere Kunden DIN A4 Formate oder DIN A4 ähnliche Formate. In aller Regel entscheiden sie sich für ein Hardcover, manchmal mit und manchmal ohne Schutzhülle. Teilweise produzieren wir neben den normalen Firmenchroniken zusätzlich Sondereditionen für spezielle Adressaten. Diese veredeln wir zum Beispiel mit einem Lederumschlag.
Kunden aus allen Branchen
Eine klassische Firmenchronik ist das Beispiel des Unternehmens Böllinghaus Steel aus Hilden. Zum 150jährigen Firmenjubiläum des Unternehmens Geze , einem namhaften Unternehmen aus der Nähe von Stuttgart, haben wir die Firmenchronik erstellt. Des weiteren hat uns der 1870 gegründete Automobilzulieferers Edscha aus Remscheid mit der Erstellung seiner Firmenchronik beauftragt. Ebenfalls durften wir für ein Unternehmen, das zufällig meinen Namen trägt aber leider nichts mit mir zu tun hat, arbeiten: Die Firma Heimbach aus Düren. Dies dürfte eine der umfangreichsten Firmenchroniken sein, die wir bislang erstellt haben. Sie wurde anlässlich des 200. Firmenjubiläums der Firma Heimbach erstellt.
Kürzlich haben wri die Firmenchronik der Firma Joh. Stiegelmeyer & Co. GmbH aus Herford ausgeliefert. Hier handelt es sich um ein Unternehmen, das seit 1899 existiert und Krankenhausbetten herstellt.
Aber es gibt teilweise auch ganz andere Formate abseits des klassischen A4-Formats, die von unseren Kunden gewählt werden. Ein schönes Beispiel ist die quadratische Form der Chronik der Marke Penaten. Das Unternehmen gehört seit vielen Jahren einem amerikanischen Mischkonzern.
Eine weitere Firma, die nahezu jeder in Deutschland kennt, ist Meggle. Des weiteren möchte ich noch ein kleineres Unternehmen anführen, das bereits 150jähriges Firmenjubiläum gefeiert hat: Das Unternehmen Küchle. Oder die Firma Sauels am Niederrhein, die ebenfalls ein ungewöhnliches Format gewählt haben.
Auch Zwischenschritte sind möglich
Es muss aber nicht immer ein Hardcover sein. Wenn kein entsprechendes Jubiläum ansteht und wenn man einfach auch etwas auf Messen herausgeben möchte, dann eignen sich auch broschürenartige Firmenchroniken zur Übergabe und Präsentation an die Kunden. Oft nutzen unsere Kunden diese auch als Teilschritt zu einer komplett gebundenen Firmenchronik, die dann zu einem entsprechenden Anlass in Auftrag gegeben wird.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/01/Firmenchronik-Referenzen-Beispiele.png277450Dr. Harald Heimbachhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Harald Heimbach2018-01-11 10:52:262022-11-08 12:51:02Firmenchronik – Referenzen und Beispiele
Wir glauben fest daran, dass alles was wir in das Leben anderer senden, wieder in unser eigenes Leben zurückkehrt. Wir möchten, dass sich dieser Kreislauf unaufhörlich weiterdreht und nur Gutes verbreitet. Deshalb leisten wir auch in diesem Jahr mit einer Wohltätigkeit unseren Beitrag dazu.
Weihnachten ist vor allem für die Kleinen eine aufregende Zeit. Deshalb haben wir uns entschlossen, bedürftigen Kindern zu diesem Fest ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Unsere Spende in diesem Jahr unterstützt ein südafrikanische Waisenhaus der Khoisan, damit dort dieses Jahr ein Weihnachtsfest mit viel Gelächter und Freude gefeiert werden kann. Über die neuen Medien erreichte uns der Aufruf unseres befreundeten südafrikanischen Königs und seiner Ehefrau, die dieses Herzensprojekt organisiert.
Harald Heimbach und König Khoebaha Cornelius beim Kongress der Heraldischen und Genealogischen Wissenschaften 2010 in Stuttgart
Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, da wir uns hier sicher sein können, dass jeder Euro auch dort ankommt, wo er gebaucht wird: Bei den Kindern. König Khoebaha Cornelius war im Jahr 2010 unser Gast bei dem von uns ausgerichteten Heraldik- und Genealogie-Kongress. Seit dieser Zeit stehen wir in regelmäßigem Kontakt mit ihm.
In einer Mail, die uns heute erreicht hat, bedankt sich Jenny Arrison-Cornelius für die großzügige Spende. Hier der Wortlaut der Mail:
Guten Morgen, meine Dankbarkeit geht an alle bei Pro Heraldica, die unserem Aufruf gefolgt sind und den morgigen Tag für ca. 300 Kinder, die sonst nur Armut und Not kennen, zu einem ganz besonderen Tag machen. Ich werde die Kinder morgen mit Geschenken beladen besuchen. Und Sie von Pro Heraldica haben dies möglich gemacht. Ich möchte ihnen demütig meinen Dank aussprechen für Ihre Spende. Gott beschütze Sie. Ich hoffe, dass ich Ihnen eines Tages persönlich danken kann. Jenny Arrison-Cornelius
Mit diesen warmen Worten aus Südafrika möchten wir uns von Ihnen für dieses Jahr verabschieden. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr voller guten Taten die Sie empfangen und weitergeben mögen!
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2017/12/Harald-Heimbach-und-Khoebaha-Cornelius-e1513688236256.jpg524602Dr. Harald Heimbachhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Harald Heimbach2017-12-19 13:24:462018-09-20 12:07:21Weihnachtsgrüße 2017
Nach wie vor die persönlichste Art und Weise ein Familienwappen und die heraldische Tradition in einer Familie zu leben ist der klassische Siegelring. Das ist quasi ein Standard den wir für alle Familien für die wir arbeiten machen, in der ein oder anderen Variante. Da gibt es heute sehr viele Möglichkeiten, auch sehr viele moderne Interpretationen des Themas.
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Ich beginne mal den Unterschied zu erläutern. Denn wir unterscheiden zwischen Siegelring und Wappenring. Was ist der Unterschied? Das kann ich Ihnen ganz gut verdeutlichen. Im Siegelring wird Ihr Familienwappen vertieft und spiegelverkehrt graviert. Im Wappenring ist das Familienwappen positiv erhaben gearbeitet. Mit diesem können Sie nicht siegeln. Das ist der Unterschied zwischen einem Siegelring und einem Wappenring.
Lagenstein – Der Klassiker
Die klassische Art und Weise nach wie vor einen Siegelring zu gestalten, ist das Familienwappen in einem Lagenstein gravieren zu lassen. Die meisten von Ihnen kennen den blauen Lagenstein. Das ist ein Lagenachat, der weitestgehend in Brasilien abgebaut wird. Er kommt in der Natur in zwei Schichten vor und wenn man ihn graviert kommt die dunkle untere Schicht entsprechend gut zur Geltung und das Familienwappen hebt sich sehr schön ab. Den blauen Lagenstein gibt es von einem ganz hellen bis zu einem relativ dunklen Blauton. Was viele nicht wissen: Den Lagenstein gibt es auch in einer roten, sehr femininen Tönung und was ganz selten vorkommt, in einem grünen Ton.
Handarbeit in höchster Qualität
Wir bei Pro Heraldica legen sehr großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung unseres Schmucks. Wenn möglich soll so ein Ring über Generationen halten. Aus diesem Grund arbeiten wir nur mit 18-karätigem Gold, also 750er Gold, wir schmieden von Hand und wir arbeiten auch massiv. Ich zeige Ihnen den Unterschied. Wenn Sie die beiden Ringe im Video sehen, gibt es optisch zunächst keinen großen Unterschied. Wenn man die Ringe aber umdreht, sieht man sofort, der eine Ring ist massiv gearbeitet, von unten komplett geschlossen und von hand geschmiedet. Der andere Ring ist unten offen und leicht gefasst und der Ring ist gestanzt. In der massiven Version sind mindestens 10-15g mehr Gold verarbeitet. Dadurch dass der Ring massiv gefasst ist, ist die Gefahr dass der Stein bricht relativ gering. In der nicht massiven Version hat man das Problem, dass sich an der offenen Unterseite Schmutz sammelt und der Tragekomfort lange nicht so groß ist. Außerdem ist die Gefahr, dass der Stein bricht relativ groß. Wenn möglich soll so ein Ring wirklich über Generationen Bestand haben, deshalb gravieren wir die Ringe nicht nur mit dem Familienwappen sondern auch mit dem Vornamen und dem Geburtsdatum des Ringträgers oder der Ringträgerin, damit nachkommende Generationen auch wissen, auf wen der Ring zurück geht.
Jeder Ring ein Unikat
Es gibt eine unendliche Zahl an Kombinationsmöglichkeiten. Grundsätzlich können wir jeden Ring in Gelbgold, Weißgold, Rotgold oder Platin arbeiten. Wir können jeden Ring mit jedem Stein kombinieren oder auch die Wappen direkt ins Metall gravieren. Insofern ist es immer ganz schwierig zu sagen, was kostet so ein Ring, da kann man im Prinzip nur Preisspannen nennen. Und dann gibt natürlich bei uns auch noch sehr viele Möglichkeiten, die relativ außergewöhnlich sind und die außer uns im Prinzip niemand arbeitet, zum Beispiel die Art und Weise einen Ring zu Gravieren und die Gravur nachträglich wieder mit Metall auszuarbeiten, so dass man wieder eine geschlossene Fläche bekommt. Das ist auch eine sehr interessante und außergewöhnliche Art und Weise einen Wappenring zu gestalten. Was auch ganz besonders ist uns auch eine neue Interpretation des Thema Siegelring ist mit Edelsteinen oder Farbsteinen zu arbeiten. Da gibt es wirklich ganz unterschiedliche tolle Steine. Wir haben mal ein paar zur Auswahl hier, zum einen im gravierten als auch im ungravierten Zustand. Ein Amethyst, ein Turmalin und ein Rhodolith , ein Acquamarin, ein Rauchtopas. Ganz unterschiedliche Steine die sich auch für Gravuren eignen. Sehr diffizil zu Gravieren, aber gefasst sehen diese Steine auch wunderschön aus.
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2017/12/Video-Siegelringe-Pro-Heraldica.png382632Dr. Harald Heimbachhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngDr. Harald Heimbach2017-12-07 10:44:162022-11-08 12:51:24Handgefertigte Siegelringe und Wappenringe
„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“, heißt es in dem Klassiker von Reinhard Mey. Zugegeben: Nicht jeder, der zu Pro Heraldica kommt, hat ein Privatflugzeug oder sogar ein Schloss. Aber es gibt sie eben doch, diejenigen unter unseren Kunden, deren exklusives Fortbewegungsmittel das eigene Familienwappen ziert.
Und die Bilder, die uns davon erreicht haben, sind einfach zu schön, als dass wir sie Ihnen vorzuenthalten möchten. Denn selbst wir freuen uns jedes Mal, wenn wir sehen, auf welch erstaunliche und interessante Weise die von uns erstellten Familienwappen ihren Eintrag finden.
Ein Familienwappen macht auf alle Fälle aus jedem Objekt etwas ganz Besonderes. Und dabei ist es fast schon egal, ob es sich nun um einen Kugelschreiber oder eben um ein Privatflugzeug handelt. Man sieht einmal wieder: Geht nicht gibts nicht. Der Fantasie sind nicht nur über den Wolken nahezu keine Grenzen gesetzt.
Unser Kunde hat sich in diesem Fall sein Wappen zwischen 2 Fenstern auf sein Privatflugzeug anbringen lassen.
Das heraldische Kolloquium: Die großen Ritterorden und ihre heraldische Tradition
Die Delegation von Pro Heraldica beim Heraldik Kolloquium in Kopenagen: Dr. Rolf Sutter (v.l.), Petra Heimbach (v.r.), Harald Heimbach, Sandra Vafai-Moritz, Jennifer Kappelmann und Clemens Kech
Alle zwei Jahre richten die Akademien der Genealogie und Heraldik ihre Kolloquien aus. Die diesjährigen fanden im kanadischen Montreal für die Genealogie und in der Hauptstadt Dänemarks, Kopenhagen, für die Heraldik statt.
Pro Heraldica war mit 6 Teilnehmern vertreten. Diesmal waren auch die Damen Kappelmann und Vafai-Moritz aus der Kundenbetreuung mit dabei. Es ist uns wichtig, daß unsere Mitarbeiter auch über unseren „Pro Heraldica Tellerrand“ hinaus sehen. Da ist ein Treffen der internationalen Fachwelt die ideale Gelegenheit.
Gelebte Tradition in den Orden
Das Thema Ritterorden mutet auf den ersten Blick antiquiert an. Denken wir jedoch an die europäischen Monarchien, so sehen wir jahrhundertealte Traditionen, die auch heute noch gepflegt werden. So eröffnete HRH Prinz Joachim auch in seiner Funktion als Kanzler der dänischen Orden (Oder of the elephant, order of Daneborg) dieses Kolloquium mit einem Hinweis auf die gelebte Tradition und seit Jahrhunderten bestehende Aktualität dieser Orden.
Wird ein Mensch in den Stand eines Ritters des englischen Hosenbandordens erhoben, so findet dieses Ereignis in allen Gazetten statt. Es ist immer noch höchste Ehre!
Ein Blick auf die Geschichte der großen Ritterorden zeigt doch auch die eine oder andere Parallele zum heutigen Geschehen in der Politik auf.
Die Entstehung der Ritterorden
Historische Gewänder der Officers des Danneborg Ordens und Repliken der Tracht des Elefantenordens wurden exklusiv für die Teilnehmer des Kolloquiums ausgestellt
Der erste Ritterorden war der sagenumwobene Templerorden. Er wurde 1118 gegründet. Der ältere Johanniter-/Malteserordern (Gründung 1048, Bestätigung durch den Papst 1113) entwickelte sich erst um 1130 von einer mönchischen Gemeinschaft zum Ritterorden.
Im Ursprung handelte es sich bei Ritterorden um Gemeinschaften, die in Armut, Gehorsam und Gleichheit für die Allgemeinheit tätig sein sollten. Caritative Aufgaben, bewaffneter Pilgerschutz, militärische Einsatz gegen Feinde der Christenheit waren damit verbunden. Wir befinden uns wohlgemerkt in der Zeit der großen Reformbewegung des Christentums. Zentrum der Bewegung war das Kloster Cluny. Es stand für eine Zuwendung zur christlichen Enthaltsamkeit auf allen Ebenen.
Das System funktionierte so gut, daß die Orden sehr bald auch zu einer Wirtschaftsmacht wurden. Schenkungen, Erbschaften und auch Eroberungen verhalfen den Bruderschaften zu beträchtlichen Vermögen. Dies gepaart mit unverbrüchlicher Loyalität, stringenter Organisation und nicht zuletzt militärischer Schlagkraft wurde zu einem echten Machtfaktor in Europa.
In den folgenden Jahrhunderten verfestigten sich die Nationalstaaten und ihr politisches Gefüge. Die Interessen der Machthaber kollidierten mit denen der Orden. Ihr inzwischen unermessliches Vermögen weckte die Gier in den Staaten als auch in Rom. Die konzertierte Aktion zur Zerschlagung (Auflösung 1312) des Templerordens setzte ein Zeichen.
Andere Orden hatten sich durch die Sicherung eigener Territorien abgesichert und existierten weiter. Jedoch war ihnen in Punkto Machtausübung der Zahn gezogen.
Orden im 14. Jahrhundert
Die Strahlkraft des Rittertums blieb erhalten. Es strahlte aber innerhalb der Nationalstaaten in eine andere Richtung. Mitte des 14. Jahrhundert begründete Eduard III. den Hosenbandorden. Hier befinden wir uns in einer politisch labilen Zeit kurz vor Beginn der Rosenkriege. Das bedeutet: Es gärt schon in England. Eduard versuchte also seine Position zu sichern. Und wir erinnern uns: Absolute Loyalität war eines der grundlegenden Kennzeichen der Ordensritter. Ganz in der angelsächsischen Tradition belebte Eduard hier dann auch noch die Artus-Sage um seinem Orden noch mehr emotionale Strahlkraft zu verleihen.
Wie gut ihm dies gelang sieht man schlußendlich daran, daß diese Strahlkraft bis heute erhalten geblieben ist.
Auch war die Tradition der höfischen Ritterorden begründet und wurde übernommen.
Die Heraldik verleiht diesen Konstrukten ein ganz besonderes Leuchten.
Sie illustriert die Geschichte farbenprächtig. Der Beweis der adligen Abkunft wird anhand der Wappen der Vorfahren belegt. (Und nur am Rande: die 3. Generation wurde mit den mütterlichen Linien belegt. Was uns das wohl über die Sitten sagt???)
Die Wappen der Orden heute
Kapelle auf Schloss Frederiksborg
Die Wappen der Ordensträger wurden – und werden auch heute – mit den Insignien des jeweiligen Ordens geschmückt. Dies konnten wir in der Kapelle von Schloß Frederiksborg ausgiebig bewundern.
Die internationalen Veranstaltungen beinhalten in aller Regel einen Ausflugstag. Natürlich ist auch dieser gespickt mit Information. So können wir, wie auch jeder interessierte Teilnehmer, sehr viel Wissen in sehr kurzer Zeit aufnehmen. Daß man das dann in angenehmer Gesellschaft Gleichgesinnter tut, macht die durchaus anstrengende Veranstaltung zu einem Vergnügen.
Wir bedanken uns herzlich bei den dänischen Kollegen Ronny Andersen, Nils Bartholdy und Peter Kurrild-Klitgaard für ein hervorragend organisiertes Kolloquium mit vielen exklusiven Highlights. Wir freuen uns, all die alten und neuen Freunde nächstes Jahr beim 33. Kongress der heraldischen und genealogischen Wissenschaften im nordfranzösischen Arras wieder zu sehen!
Gestern Vormittag gab es aufeinanderfolgend zwei hochinteressante Vorträge zu großen Orden in Großbritanien.
Patric Dickinson sprach in seinem Vortrag über den Garter Ordnen in der St. George´s Kapelle, Windsor und anschließend Elizabeth Roads über den Thistle Orden.
Danach hatten die Kolloquiumbesucher die Möglichkeit, der Wachablösung in Kopenhagen beizuwohnen.
Eines der Highlights am dritten und letzten Kongresstag war sicherlich der Vortrag von Dr. Rolf Sutter im Namen von Pro Heraldica. Dr. Sutter hielt einen tollen Vortrag mit dem Titel: “Der Königliche Haus-Ritterorden vom Heiligen Georg”. Anschließend schloss Nils Bartholdy das Kolloquium und entließ die Teilnehmer in den morgigen Ausflugstag. Während der drei Kongresstage wurde die Geschichte und Praxis der Orden von vielen Seiten beleuchtet. In den zahlreichen Vorträgen wurden die heute noch existierenden offiziellen Orden aufgezeigt.
Wachablösung in Kopenhagen
Vortrag Dr. Sutter beim XX. Heraldik-Kolloquium
Nils Bartholdy kündigt Dr. Sutter an
Dr. Sutter beim Vortrag
Ausschnitt aus dem Vortrag von Dr. Sutter
Ausschnitt aus dem Vortrag von Dr. Sutter
Sandra Vafai, Jennifer Kappelmann und Harald Heimbach
Wachen am Schloss Amalienborg
Dr. Sutter signiert eine ADW für seinen finnischen Kollegen Wilhelm Brummer
Der erste Kongresstag ist zu Ende und unsere Teilnehmer haben eine Menge neuer Eindrücke mitgenommen. Insbesondere für die Mitarbeiter von Pro Heraldica, die zum ersten Mal so ein Kolloquium besuchen, ist es doch etwas Besonderes, die Atmosphäre bei solch einer Veranstaltung kennenzulernen.
Gleich zu Beginn erwartete die Anwesenden auf dem Kolloquium das erste Highlight. Neben Peter Kurrild-Klitgaard, Präsident der Dänischen Heraldischen Gesellschaft und der Skandinavischen Heraldischen Gesellschaft, Robert D. Watt, Präsident der Académie Internationale d’Héraldique hielt kein geringerer als HRH Prinz Joachim von Denmark, Kanzler des königlich Dänischen Ordens, eine Eröffnungsrede.
Dabei wurde noch den hohen Stellenwert der Heraldik in der heutigen Gesellschaft dar. Gerade in der heutigen Zeit spielen Werte wie Traditionen, Familie und Zusammengehörigkeit wieder eine zunehmend wichtige Rolle.
Nach der förmlichen Eröffnung folgten dann die ersten Beiträge rund um das Kolloquium Thema „Die großen Ritterorden und ihre heraldische Bedeutung“. In den heutigen Vorträgen ging es unter anderem um Wappentafeln verschiedener Orden, z.B. Orden der goldenen Vlies, Drachenorden oder „Danish Royal Orders of the Elephant and the Danneborg“.
Am Ende des ersten Tages unternahmen die Teilnehmer des Kolloquiums noch einen Ausflug zum Schloss Rosenborg, das sich am Rande des Königsgartens in Kopenhagen befindet.
Heute beginnt das 20. Kolloquium der Académie Internationale d’Héraldique. Alle zwei Jahre treffen sich bei diesem Kolloquium Heraldiker aus der ganzen Welt. In diesem Jahr findet das Kolloquium vom 10.-13. November 2017 im Christian VIII’s Palace, Amalienborg statt.
Gestern morgen machte sich die Delegation von Pro Heraldica auf den Weg in Richtung Kopenhagen. Harald und Petra Heimbach, Dr. Rolf Sutter, Forschungsleiter Clemens Kech, Sandra Vafai und Jennifer Kappelmann vertreten in diesem Jahr die Pro Heraldica auf dem Kolloquium. Heute morgen um 10Uhr ist die offizielle Eröffnung des Kolloquiums, die unter anderem von H.R.H. Prinz Joachim von Dänemark vorgenommen wird. Bis einschließlich Sonntag wird es jeden Tag eine Vielzahl von Vorträgen zum Thema: Die großen Ritterorden und ihre heraldischen Traditionen geben. Dr. Sutter, unser ehemaliger Forschungsleiter und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Pro Heraldica, wird am Sonntag einen Vortrag mit dem Titel “Der Königliche Haus-Ritterorden vom Heiligen Georg” halten.
Wir wünschen unserer Delegation spannende und lehrreiche Tage in Kopenhagen und freuen uns schon jetzt auf die Berichte!
https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2017/11/Kolloquium-Kopenhagen-2017-3.jpeg1280960Alexandra Scheiderbauerhttps://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2018/07/Logo_156-hoch.pngAlexandra Scheiderbauer2017-11-10 09:19:032021-03-22 10:11:08XX. Kolloquium der Académie Internationale d’Héraldique
Viele haben es erst mitbekommen, dass in diesem Jahr das 500jährige Reformationsjubiläum gefeiert wird, weil der 31. Oktober 2017 ein bundeseinheitlicher Feiertag ist.
Der Tag, der sonst lediglich in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachen-Anhalt und Thüringen ein Feiertag ist, beschert uns einen zusätzlichen Feiertag.
Doch was passierte da eigentlich vor 500 Jahren? Am 31. Oktober 1517 schlägt Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und prangert darin unter anderem den Ablasshandel an. Dieses Datum gilt als Beginn der Reformation und wird von evangelischen Christen als Reformationstag gefeiert. Am 4. Mai 1521 wird Luther von Kurfürst Friedrich dem Weisen auf die Wartburg bei Eisenach gebracht und lebt dort incognito als Junker Jörg.
Dort übersetzt Luther auch das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. Im Jahr 1522, nachdem sich die Reformation etabliert hatte, kehrte Luther nach Wittenberg zurück.
Über das Wappen von Martin Luther haben wir bereits einen ausführlichen Beitrag veröffentlicht, den Sie unter Der Reformationstag: Über Luther und die Lutherrose nachlesen können. Auch über die Reformation gibt es einen Beitrag in unserer Rubrik „Wissenswertes“ unter Reformation zu finden ist.
Anfang dieser Woche war es endlich soweit! Die Auslieferung der 22. Edition unserer im Zweijahresrhytmus erscheinenden Allgemeinen Deutschen Wappenrolle ist erfolgt. Und auch bei der 22. Ausgabe ist immer noch ein tolles Gefühl, die neueste Ausgabe der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle in Händen zu halten.
Diese Ausgabe war auch zugleich die letzte Ausgabe, bei der unser langjähriger Forschungsleiter Dr. Rolf Sutter noch mitgewirkt hat. Dieser ist Ende Juli in den Ruhestand gegangen und seine Aufgaben werden seitdem von Clemens Kech wahrgenommen.
Von früh bis spät gepackt
Die Mitarbeiterinnen unserer Versandabteilung hatten alle Hände voll zu tun, damit die Bücher direkt nach der Lieferung an uns auch schnellstmöglich bei Ihnen ankommen. Dafür wurden von früh bis spät viele Päckchen gepackt und versandfertig gemacht.
Wie wir bereits in unserer Ankündigung der ADW berichtet haben, sind auch in dieser 22. Ausgabe wieder viele Wappen namhafter Familien enthalten und es ist ein wirklich tolles Buch geworden, das allen Wappenliebhabern eine große Freude bereiten wird.
Etwas ganz Besonderes ist es natürlich, wenn das eigene Familienwappen in diesem Band zur Registrierung gekommen ist und nun das erste Mal in gebundener Form bestaunt werden kann.
Natürlich kann die Allgemeine Deutsche Wappenrolle auch weiterhin noch bestellt werden.
Der Genealogentag wurde am Sonntag, 24.09.17, um 14 Uhr mit der Abschlussveranstaltung beendet. Zuvor fanden noch einmal 12 Vorträge statt (z.B. Meier, Mayer und Mair – Was uns Familiennamen über unsere Vorfahren verraten. / Fremde E.ltern – Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefe 1933-1945. / Abgeholt und vermisst? Möglichkeiten der Klärung des Schicksals von Opfern politischer Gewaltherschaft. / Das archivarische Gedächtnis des Pfarrhauses.)
Das archivarische Gedächtnis des Pfarrhauses
Zu dem letzgenannten Vortrag einige Bemerkungen. Das Pfarrhaus mit seinem Archiv und seinen oft Jahrhunderte zurückreichenden Kirchenbüchern und Pfarrchroniken, sowie z.B. auch Leichenpredigten und Konfirmadenlisten, war das Pfarrhaus/ -archiv ein Ort, an dem Erinnerungen für die Nachwelt gespeichert und abgerufen werden konnten – lagerten doch in den meisten ländlichen Orten das schrifrtliche Gedächtniss der Gemeinden und die Lebensdaten der ansässigen Familien allein im Pfarrhaus. Die kulturhiostorische Erforschung der Pfarrarchive begann Ende des 19. /Anfang 20. Jahrhundert. Der Referent zeigte uns an Hand von Beispielen, wann die ersten Kichenbücher in Sachsen angelegt wurden, z.B. in Zwickau (Totenbuch 1502, Aufgebotsbuch 1522), in Annaberg (Traubuch 1507). Im Zuge der Reformation wurden erste evangelische Kirchenbücher in Zürich (30.05.1530), Konstanz (1531) und 1533 in Lindau, Frankfurt/M, Nürnberg und Ansbach-Bayreuth angelegt. Bis 1588 wurden weitere 16 evangelische Kirchenbuchordnungen mit entsprechenden Aufforderungen zum anlegen von Kirchenbüchern erlassen. Der Abschluss der Verbreitung war 1686 mit Finnland und Schweden. In England begann das anlegen von Kirchenbüchern nach der Abkehr von Rom. Die ersten Kirchenbücher nach der Reformation in Sachsen wurden in Leipzig (Traubuch St. Nikolai 1541), Chemnitz (St. Johannis 1548), Dresden (Tauf- und Leichenbuch Kreuzkirche 1550) angelegt. Dies geschah auf Anweisung von Moritz von Sachsen. Im 17. Jahrhundert wurden in nahezu 400 Orten in Sachsen Kirchenbücher geführt. Die meisten wurden aber im 30jährigen Krieg zerstört.
Im 18. Jahrhundert wurden in den Pfarreien in Sachsen eigenständige Chroniken angelegt, in denen sich noch zusätzliche Informationen befinden (die in normalen Kirchenbücher bzw. deren Zweitschriften nicht enthalten sind), die heute für den Genealogen von grosser Bedeutung sind, da sie doch einiges über die Person aussagen und über deren familiäre Situation Auskunft geben können. Die Kirchenbücher befinden sich heute entweder im Pfarrhaus oder, wenn das Pfarrhaus aufgelöst wurde, in der Gemeinde, zu der das ehemalige Pfarrdorf heute gehört, oder sie befinden sich im Landesarchiv.
Übergabe des Staffelstab
Bei der Abschlussveranstaltung wurde der „Staffelstab“ an den nächsten Verein, den „Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V.“ übergeben. Er wird vom 5. bis 7. Oktober 2018 den 70. Deutschen Genealogentag in Melle ausrichten.
Nachdem der offizielle Teil beendet war, ging es unter Führung einer Stadtführerin auf Entdeckungstour durch Dresdens Innenstadt. Am Abend wurde dann noch die Frauenkirche besichtigt.
Besuch in der Sächsischen Landesbibliothek
Am Montag, 25.09.17, stand noch ein Besuch der Sächsischen Landesbibliothek und Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), die sich in einem neuen Gebäude befinden, auf dem Programm. Das SLUB enthält eine von drei heute noch existiwerenden Maya-Handschriften. Die anderen beiden befinden sich in Paris und Madrid und sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Anders in Dresden. Hier kann man die Handschrift, die 1739 durch den Bibliothekar Johann Christian Götze in Wien mit anderen zahlreichen Handschriften für die Kurfürstlichen Bibliothek zu Dresden erworben wurde, besichtigen. Danach besichtigten wir die Uni-Bibliothek. Wir konnten auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Arbeitswelt der Bibliothekare kennen lernen.
Hauptstadtarchiv Dresden
Der letzte Programmpunkt dieses Genealogentages war die Besichtigung des Hauptstaatsarchiv Dresden, welches zum Sächsischen Staatsarchiv des Freistaates Sachsen gehört. Uns wurden der alte Lesesaal, sowie ein Magazinraum gezeigt. Anschließend besichtigten wir noch das neue Magazin. Außerdem wurde uns von der einzigen Restauratorin, die dort arbeitet, Einblick in ihre Arbeit gewährt.
Nebenhof des Dresdner Zwingers
Taschenbergpalais
Der Fürstenzug in Dresden
Der Anfang des Fürstenzuges in Dresden
Detail des Fürstenzuges in Dresden
Frauenkirche Dresden Innenraum mit Kreuz aus der Brandnacht 1945
Frauenkirche Dresden Teilansicht des Altares
Frauenkirche Dresden bei Nacht
Lesesaal im SLUB
Leseplätze im SLUB
Hautstaatsarchiv Dresden – Alter Lesesaal
Hautstaatsarchiv Dresden – Alter Anmelderaum
Hautstaatsarchiv Dresden – Treppenaufgang
Hautstaatsarchiv Dresden – Alter Kartenraum
Hautstaatsarchiv Dresden – frühere Transport- bzw. Aufbewahrungsmöglichkeiten
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