Heute ist Internationaler Tag gegen Rassismus. Dieser Gedenktag findet seit dem Jahr 1967 statt. Die beiden SWR3 Moderatoren Michael Wirbitzky und Sascha Zeus haben aus diesem Anlass einen DNA-Test gemacht und präsentierten in der Radioshow die Ergebnisse (Das war zwar schon 2019, ist aber immer noch aktuell). Immer mit einem Augenzwinkern, aber natürlich trotzdem mit dem nötigen Ernst.
Zeus und Wirbitzky – Der DNA-Test
Ur-Bayer Zeus war zuvor davon überzeugt, das Ergebnis muss lauten, dass seine Abstammung in Bayern liegt. Doch die Realität sieht ganz anders aus: Der größte Anteil seiner genetischen Herkunft ist mit 47% Osteuropa, der zweitgrößte Anteil mit 39% Großbritannien. Ähnlich überraschend fallen wohl die Ergebnisse für die von uns aus, die davon überzeugt sind, sie wären genetisch ganz eindeutig einer bestimmten Region zuzuordnen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass schon vor Jahrhunderten immer wieder Wanderbewegungen stattfanden und den Genpool kräftig durchgemischt haben.
Wer das Video zum DNA-Test von Zeus und Wirbitzky anschauen will, kann das hier tun:
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So eine DNA-Analyse zeigt natürlich nicht an, welche Person aus Großbritannien oder Osteuropa nun der exakte Vorfahre war, dazu ist weiterhin eine fundierte Familienforschung notwendig. Nichtsdestotrotz hilft so ein Test vielleicht im ein oder anderen Fall, Vorurteile abzubauen. Und das nicht nur am Internationalen Tag gegen Rassismus.
Ich möchte hier nochmal ein Video anfügen, das in englischer Sprache ist. Auch dieses Video zeigt Menschen, die sich absolut sicher sind, einer bestimmten Nation anzugehören. Die Befragten geben eine DNA Probe ab und erhalten nach zwei Wochen die Ergebnisse:
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Schimmel im Archiv
Das Archiv Metz/Frankreich hat seit ca. 2020 Schimmelbefall durch einen Wasserschaden im Dach; die betroffenen Archiv-Bestände müssen zunächst gefriergetrocknet, dann mit Chemikalien bzw. energiereichen Strahlen behandelt werden.
Das bedeutet sehr viel Arbeit von Profis und ist sehr teuer (Millionenbetrag). Privatleute können hier nicht helfen – wie 2009 beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs – da man Schutzkleidung braucht, um sich den schimmelbefallenen Materialien zu nähern. Es sind 2 km Akten betroffen bzw. fast 30% des Magazin-Bestandes. Jeden Monat wird 1 Woche im Archiv an der Restaurierung des Materials gearbeitet, um die durch Mikro-Organismen beschädigten Archivalien Seite für Seite zu reinigen und die Abtötung der Schimmelpilze zu gewährleisten.
Eine Benutzung der betroffenen Akten und Urkunden im Lesesaal ist nicht möglich und würde die Gesundheit der Benutzer gefährden, da sich die Sporen im Raum verteilen. Möglicherweise werden stark beschädigte Seiten gescannt und die Originale samt Scanner müssen danach entsorgt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich frühestens Mitte 2023 abgeschlossen sein. Diejenigen Unterlagen, welche bereits behandelt wurden, können vorher eingesehen werden.
Es sind noch zwei Tage bis Weihnachten und für viele von uns beginnt in Kürze der Weihnachtsurlaub. Nach einem turbulenten Jahr ist dies die Zeit, um neue Energie zu tanken, das zurückliegende Jahr Revue passieren zu lassen, mit der Familie zusammenzukommen und den Zusammenhalt innerhalb der Familie zu stärken.
Wir bei Pro Heraldica blicken mit großer Dankbarkeit auf das Jahr 2021 zurück. Wir sind alle gesund geblieben und durften im vollen Umfang unserer schönen und sinnstiftenden Arbeit nachgehen. Dies verstehen wir durchaus als Privileg in diesen besonderen Zeiten. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn unsere Kunden uns nicht immer wieder von neuem Ihr Vertrauen schenken würden. Für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehmen und äußerst interessanten Kontakte mit Ihnen möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.
50-jähriges Firmenjubiläum in 2022
Das kommende Jahr 2022 wird für uns ein ganz besonderes Jahr werden. Pro Heraldica wird 50 und das von uns gekaufte Wappenarchiv Dochtermann feiert sogar sein 85-jähriges Jubiläum. Auch wir werden unsere Firmengeschichte in einer Chronik wiedergeben und sie im Laufe des Jubiläumsjahres an unseren Geschichten teilhaben lassen. Darüber hinaus wird es für unsere Kunden auch ganz besondere Jubiläumsangebote geben. Lassen Sie sich überraschen!
Alles Gute für 2022
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen des gesamten Teams von Pro Heraldica, ein besinnliches Weihnachtsfest. Ich wünsche Ihnen Ruhe, Zeit, Gelassenheit und Entspannung. Für 2022 wünsche ich Ihnen alles Gute, beruflichen Erfolg, persönliche Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.
Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart
I H R
Dr. Harald Heimbach
und das gesamte Pro Heraldica Team
Beim Blick auf den Kalender heute fiel mir auf, dass der heutige Tag bis vor einigen Jahren noch ein Feiertag war. Bis ins Jahr 1990 war der 17. Juni der Nationalfeiertag von Deutschland. Der heutige Nationalfeiertag, der Tag der Deutschen Einheit, wurde ja erst nach der Wiedervereinigung im Jahr ab dem 3. Oktober 1990 der neue Nationalfeiertag des wiedervereinigten Deutschlands.
Was passierte am 17. Juni 1953?
Hintergrund des Nationalfeiertages am 17. Juni war ein Volksaufstand in der damaligen DDR im Jahr 1953 für freie Wahlen und Wiedervereinigung. Dieser Volksaufstand wurde damals mit Hilfe von sowjetischen Panzern niedergeschlagen. Ab 1954 war der 17. Juni dann in der Bundesrepublik Deutschland Nationalfeiertag, als Erinnerung an all die Menschen, die für ihre Rechte und ihre Freiheit gekämpft haben. Außerdem soll er daran erinnern, dass Ost- und Westdeutschland zusammengehören.
Mit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde der 17. Juni dann ein ganz normaler Arbeitstag und die BRD hat den 3. Oktober als Feiertag erhalten.
Samstagsschule, Schallplatten und Festnetz
Und irgendwie bin ich beim Nachdenken über den Feiertag, den es heute nicht mehr gibt, ein bisschen in Nostalgie verfallen. Ich habe mich daran erinnert, was es früher noch für Sachen gab, die es heute nicht mehr gibt: Zum Beispiel, dass wir früher noch Samstagsschule hatten.
Oder die Geschäfte am Samstag bereits um 14 Uhr und einige Jahre später dann um 16 Uhr schlossen. Und dass irgendwann der lange Donnerstag kam, wo man bis 20Uhr shoppen konnte… Öffnungszeiten bis 20 Uhr kamen uns früher richtig lang vor. Tja, so war das früher. Heute sind Öffnungszeiten bis 22 Uhr keine Seltenheit mehr und die Samstagsschule ist auch längst Geschichte.
Ganz zu schweigen davon, dass wir in den 80ern noch weit entfernt davon waren, ständig mobil erreichbar zu sein oder uns nur noch über Kurznachrichten oder über Social Networks zu unterhalten. Es scheint heute ja schon fast antiquiert, aber damals musste man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt verabreden und dann auch einigermaßen pünktlich da sein, da kurzfristige Terminverschiebungen mangels mobiler Erreichbarkeit nicht möglich waren. Es gab damals zwar schon mobile Telefongeräte, aber diese konnten sich nur die allerwenigsten leisten. Also waren wir auf die Kommunikation über Festnetztelefone angewiesen. Und selbst dort gab es keine Flatrates, sondern es wurde in Einheiten abgerechnet, was nicht nur bei uns zu Hause regelmäßig zu Diskussionen führte, wenn die Telefonrechnung kam.
Musik kaufte man damals noch in Plattenläden in Form von Schallplatten oder später auch CDs.
Was ich allerdings nicht herausgefunden habe, ist, welcher Tag der Nationalfeiertag vor dem Jahr 1954 war, also nach 1945 bis 1953. Kann mir das irgendjemand sagen????
Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod einer der bedeutendsten Persönlichkeiten in der zeitgenössischen Heraldik vernommen. Claire Boudreau, die oberste Heraldikerin von Kanada, ist tot.
Claire begann Ihre Arbeit bei der Canadian Heraldic Authority im Jahr 1997, nachdem sie an der Sorbonne in Paris promoviert hatte. Sie diente als Heroldin von Saint-Laurent (2000-2007), Deputy Chief Herald (2005-2007) und Chief Herald (Oberste Heraldikerin) von Kanada (2007-2020). Im Jahr 2020 wurde sie zum Margaree-Chéticamp Herald Emeritus ernannt. Während ihr Einfluss auf die kanadische Heraldik immens war, leistete sie auch auf internationaler Ebene bemerkenswerte Arbeit. Claire Boudreau war die erste Frau, die zur Chef Heroldin im Commonwealth ernannt wurde. Claire hat als Autorin und Dozentin auch das Online-Public Register of Arms, Flaggen und Abzeichen von Kanada initiiert und war für viele schöne innovative heraldische Designs verantwortlich. Claire Boudreau gehörte außerdem seit vielen Jahren dem wissenschaftlichen Beirat von Pro Heraldica an.
Wir verlieren mit Claire nicht nur eine geschätzte Kollegin, sondern auch eine liebe Freundin. Wir werden sie sehr vermissen.

Die letzten Wochen des alten Jahres und hier insbesondere die “besinnliche Vorweihnachtszeit” sind für viele Menschen ja in Wirklichkeit gar nicht so besinnlich. Die meisten von uns sind in dieser Zeit tatsächlich ziemlich beschäftigt damit, bestimmte Arbeiten noch vor dem Jahresende fertigzustellen, bevor es dann in den wohlverdienten Urlaub geht. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir bei Pro Heraldica die traditionelle Weihnachtsfeier in eine Jahresauftaktfeier umgewandelt und dies auch in diesem Jahr so beibehalten.
Nachdem nun alle Mitarbeiter wieder aus ihrem Weihnachtsurlaub zurückgehkehrt sind, haben wir den Termin auf Ende letzter Woche gelegt. Am Freitag mittag trafen sich alle Kollegen im Restaurant Pier 51 in Stuttgart-Degerloch. Nach der Vorspeise hielt unser Geschäftsführer Harald Heimbach eine Ansprache, in der er zum einen das vergangene Jahr rekapitulierte und uns über Pläne und Neuigkeiten für 2020 informierte.
Bei anschließenden Mittagessen hatten alle Mitarbeiter die Gelegenheit, sich ausgiebig über ihre Aktivitäten während der Feiertage bzw. der Zeit zwischen den Jahren auszutauschen und einfach mal etwas Zeit abseits der Arbeit miteinander verbringen. Insgesamt fanden wir es durch die Reihe wieder sehr angenehm, dieses gemeinsame Essen nicht während der hektischen Vorweihnachtszeit zu haben sondern am Jahresanfang als eine Art Kick-off Veranstaltung fürs neue Jahr.
Wir wünschen an dieser Stelle allen Kunden und Partnern ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020.
Kaum zu glauben, aber wahr! Heute ist schon wieder der längste Tag des Jahres. Das bedeutet, dass die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. Juni 2013 den höchsten Stand erreicht.
In vielen europäischen Ländern wird das Ereignis der Sommersonnenwende für Feste jeglicher Art genutzt.
Midsommar in Schweden
In Schweden zum Beispiel ist das Midsommar-Fest das zweitgrößte Fest des Jahres nach Weihnachten. Im Norden des Landes geht die Sonne um diese Jahreszeit überhaupt nicht mehr unter, in den südlicheren Regionen sind die Nächte ebenfalls nicht richtig dunkel. Da die Schweden Midsommar seit 1953 immer an einem Samstag feiern, wird das Fest dort morgen stattfinden. Heute ist dort der sogenannte Midsommarafton (Mittsommerabend). Die Schweden stellen zum Midsommarfest geschmückte Bäume auf und veranstalten Feste. Gegessen werden traditionell die ersten Jungkartoffeln des aktuellen Jahres mit Hering, Dill, rohen roten Zwiebeln und Sauerrahm. Bei diesem Fest pflegen die Schweden ihre Tradition und tragen oft Tracht.
Fête de la musique in Frankreich
Ganz besonders gut gefällt mir eine Tradition in Frankreich. Unter dem Motto: Faites de la musique, Fête de la musique (Macht Musik – Fête de la musique) wird heute in den großen Städten in Frankreich gefeiert. Im Jahr 1982 vom französischen Kultusminister Jack Lang ins Leben gerufen, wird die Fête de Musique inzwischen in vielen europäischen Ländern gefeiert. Das Fest soll vor allem eine kostenlose öffentliche Veranstaltung sein. Alle Künstler, egal ob professionelle Musiker oder Amateure, sind aufgerufen, auf die Straße zu gehen und zu musizieren. An diesem Tag sollen alle Arten von Musik auf den Straßen gespielt werden und so den Weg zu einem breiten Publikum finden. Egal ob Klassik, Jazz, Pop, Rock oder Reaggae – wer den längsten Tag des Jahres musikalisch feiern möchten, dem empfehle ich heute einen Besuch in Frankreich.
Johannistag in Deutschland und Österreich
In Deutschland wird die Sommersonnenwende mit dem Johannistag gefeiert. Dieser ist allerdings erst am 24. Juni, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer. In vielen Orten wird in der Johannisnacht ein Johannisfeuer angezündet. Dem Brauchtum zufolge sollte einem Sprung von Verliebten über das Johannisfeuer eine baldige Heirat folgen oder nach dem Verstreuen der verbrannten Holzstücke auf den Feldern diese vor Ungeziefer schützen.
Egal, was Sie an diesem längsten Tag des Jahres geplant haben. Ab morgen werden die Tage dann wieder kürzer. Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle schon einmal ein schönes Wochenende mit vielen Sonnenstunden!
Wir sind stolz darauf, exklusiv mit der Handelskammer Bremen im Bereich Heraldik zusammenzuarbeiten. Wir betreuen die Mitglieder der Handelskammer Bremen und deren Präsidenten von der Prüfung und Bearbeitung und gegebenenfalls Richtigstellung bis hin zur Stiftung neuer Wappen.
Heraldik hat eine große Bedeutung
Ganz besonders freut mich, dass diese Zusammenarbeit auch deshalb zustande kommt, weil wir von den Verantwortlichen der Handelskammer Bremen als DER Ansprechpartner angesehen werden, wenn es um gute Qualität und seriöse Umsetzung von heraldischen und genealogischen Arbeiten geht.
Hier ein Zitat des Syndicus Dr. Stefan Offenhäuser: „Für uns ist das seit dem Jahr 1400 geführte Große Wappenbuch der bremischen Kaufmannsgesellschaft ein wichtiger Bestandteil kaufmännischer Identität und Verbundenheit. Pro Heraldica bringt die für uns wichtige Expertise, das Renommé und ein Team, das eine langfristige Zusammenarbeit ermöglicht.”
Feierliche Wappenübergabe im April
Im April war ich bei der Handelskammer Bremen zu Besuch, um die ersten Wappenbriefe der von uns im Rahmen dieser Kooperation beauftragten Wappenstiftungen zu übergeben. Konkret haben wir Wappen für die Syndici der Handelskammer Bremen, Dr. Stefan Offenhäuser und Günther Lübbe erstellt.

Wappenbrief Übergabe in der Handelskammer-Bremen
Das Haus Schütting – Sitz der Handelskammer Bremen
Die Bremer Handelskammer hat Ihren Sitz im Haus Schütting, gegenüber vom Bremer Rathaus. Das Gebäude am Marktplatz wurde bereits 1444 gekauft und in den Jahren 1537/1538 ein Neubau errichtet. Das Haus Schütting ist bereits seit dieser Zeit der Sitz der Bremer Kaufmannschaft.
Den Präsidenten der Handelskammer Bremen kommt die besondere Ehre zuteil, dass ihr Wappen neben der Gestaltung im Wappenbuch auch als kunsthandwerkliche Glasarbeit eine dauerhafte Umsetzung im Haus Schütting, dem Sitz der bremischen Wirtschaft, erfährt.

In Glas gefasste Wappen im Haus Schütting
Bezüglich der Herkunft des Namens Schütting gibt es mehrere Deutungen:
– Im norwegischen Bergen bezeichnet Scoting ein Haus der Kaufleute, das im Winter Schutz und Wärme gewährt, im Niederdeutschen entspräche das dem Begriff schütten, inschütten = „schützen“.
– eine weitere Deutung bezieht sich auf die Einebnung des Geländes beim Bau des Rathauses
– Eine profanere Deutung steht für ein Haus, in dem das Geld für die Gilde „zusammengeschüttet“ wurde.
– Schütting könnte aber auch aus den Wort Schossen für das Aufbringen von Steuern abgeleitet werden.
(Quelle: Wikipedia – Haus Schütting)

Das große Wappenbuch der bremischen Kaufmannsgesellschaft
Im Besitz der Handelskammer Bremen befindet sich das Große Wappenbuch der bremischen Kaufmannsgesellschaft. Es enthält handgezeichnete Wappen von allen wappenführenden Mitgliedern des Plenums – der Vollversammlung – der Handelskammer Bremen. Die ersten Einträge in diesem einzigartigartigen Verzeichnis gehen auf die Zeit um 1400 n.Chr. zurück. Viele Mitglieder des Plenums haben bereits ein Wappen oder entschließen sich dazu, eines erstellen zu lassen.
Die nächste Aktualisierung des Großen Wappenbuch der bremischen Kaufmannsgesellschaft erfolgt im August. Dafür wird das Wappenbuch per versichertem Spezialtransport nach Stuttgart gebracht. Unsere Künstler werden die neu hinzugekommenen Wappen der Mitglieder der Handelskammer Bremen im Wappenbuch ergänzen. Dass uns dieses exklusive und wertvolle Buch für diese Akutalisierung überlassen wird, stellt für uns einen sehr großen Vertrauensbeweis dar. Man muss sich bewusst machen, dass dieses Werkeverzeichnis bereits seit 1400 n. Chr. exisitiert und damit eine einmalige und wertvolle Sammlung an Bremer Familienwappen darstellt.

Das Große Wappenbuch der bremischen Kaufmannsgesellschaft
Heute vor 70 Jahren, am 6. April 1943, erschien die Erstausgabe des für mich schönsten (Kinder-)buches der Welt – „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Fast jedes Kind oder jeder Erwachsene in unserer Zeit wurde bereits von dieser wunderschönen Erzählung verzaubert.
Der Inhalt von „Der kleine Prinz“
„Der kleine Prinz“ handelt von einen in der Wüste notgelandeten Erzähler, der einen kleinen Jungen trifft. Dieser berichtet ihm von seien Abenteuern während seiner Reise auf verschiedene Planeten.
Der kleine Prinz stammt von einem Asteroiden, verlässt diesen aber nach einem Streit mit einer Rose, um nach Freunden zu suchen.
Er bereist zunächst andere Asteroiden, wo er z.B. auf einen König, einen Eitlen, einen Alkoholiker, einen Geschäftsmann, einen Laternenanzünder und einen Geografen. Bei keinem jedoch findet der kleine Prinz die Antwort auf seine Fragen.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
Am Ende seiner Reise landet der kleine Prinz also auf der Erde. Hier lernt er unter anderem einen Fuchs kennen, der ihm sein Geheimnis verrät. „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.
Am Ende der Erzählung bekommt der kleine Prinz Heimweh nach seiner Rose, die er auf seinem Asteroiden zurückgelassen hat. Er verabredet sich mit der Schlange, die er ebenfalls auf seiner Reise kennengelernt hatte, ihn zu beißen, weil er seine Hülle nicht mit auf seinen Asteroiden zurücknehmen kann. Am nächsten Morgen ist der kleine Prinz verschwunden. Der bruchgelandete Pilot hat sein Flugzeug repariert und kehrt in sein normales Leben zurück.

Antoine de Saint Exupéry
Der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29.06.1900 in Lyon geboren und starb am 31.07.1944 bei Marseille) . Antoine de Saint-Exupéry war außer Schriftsteller auch Pilot. Er starb 1944 bei einem Aufklärungsflug in Richtung Grenoble. Die genaue Ursache des Absturzes konnte bis heute nicht geklärt werden. Die Spekulationen reichen von Abschuss über technischen Defekt bis hin zum Selbstmord. Es war bekannt, dass Antoine de Saint-Exupéry stark depressiv war.
Das Buch „Der kleine Prinz“ gehört heute mit über 80 Millionen Expemplaren zu den meistverkauftesten Büchern der Welt. Im Jahre 1999 wurde „Der kleine Prinz“ in einer Meinungsumfrage der französischen Tageszeitung Le Monde zu einem der besten 100 Bücher des 20. Jahrhunderts gekürt. Der Kleine Prinz landete hierbau auf Platz 4 (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_100_B%C3%BCcher_des_Jahrhunderts_von_Le_Monde).
In diesem Sinne: Bon Anniversaire, Petit Prince!
Am 30.04. wird Prinz Willem-Alexander der neue König der Niederlande. Nachdem seine Mutter, Königin Beatrix am 28.01.2013 bekannt gegeben hat, dass sie von ihrem Amt abtritt, wird Willem-Alexander der erste König der Niederlande seit 1890. Die Ehefrau von Prinz Willem-Alexander, Prinzessin Máxima, wird Königin.
Immer wieder finde ich Artikel, in denen von der Krönung von Prinz Willem Alexander die Rede ist. Tatsächlich jedoch handelt es sich nicht um eine Krönung, sondern um eine Amtseinführung.
![By srslyguys (Flickr) (http://www.flickr.com/photos/srslyguys/3908538138/) [CC-BY-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/1.0) or CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons By srslyguys (Flickr) (http://www.flickr.com/photos/srslyguys/3908538138/) [CC-BY-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/1.0) or CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons](https://pro-heraldica.de/wp-content/uploads/2013/03/Willem-Alexander_Prince_of_Orange1.jpg)
Der Unterschied?
Eine Krönung, wie sie in anderen Ländern wie zum Beispiel Großbritanien vorgenommen wird, hat einen religiösen Charakter, während die Amtseinführung eine sakuläre Zeremonie ist.
Der Ablauf
Diese Amtseinführung beginnt mit der Abdankung von Königin Beatrix im Palais auf dem Damm, bei der sie offiziell auf den Thron verzichtet. Anschließend erfolgt die Huldigung von Prinz Willem-Alexander in der Nieuwe Kerk, bei der die Volksvertreter Willem Alexander Ihre Treue schwören und er einen Eid auf die Verfassung ablegt.
Hierbei wird der neue König auch nicht gekrönt, sondern die Krone, Zepter und der Reichsappfel liegen neben einem Exemplar des Grundgeseztes auf dem Kredenztisch.
Pro Heraldica trifft Willem-Alexander
Prinz Willem-Alexander wird übrigens auch ein König sein, der perfekt deutsch spricht – sein Vater Claus von Amsberg war Deutscher aus dem mecklenburgischen Adelsgeschlecht der Amsberg. Im Rahmen des Internationalen Kongresses der genealogischen und heraldischen Wissenschaften im September 2012 in Maastricht hatten einige Kollegen von Pro Heraldica die Ehre, den Prinzen persönlich begrüßen, einige Worte mit ihm wechseln und ihm das GENERALREGISTER WAPPENFÜHRENDER FAMILIEN überreichen zu dürfen.
Ein Beitrag über das Wappen von Willem-Alexander folgt in Kürze.
Heute, am Weltpoesietag, jährt sich der Geburtstag des deutschen Schriftstellers Jean Paul zum 250. Mal.
Unter dem Namen Johann Paul Friedrich Richter (*21.03.1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth)
geboren, studierte er an der Universität Leipzig Theologoie.
Dort begann er auch, seine ersten Schritte als Schriftsteller zu machen. Nach mehreren kleineren Erfolgen schaffte er im Jahr 1795 mit dem Werk „ Hesperus oder 45 Hundposttage“ den Durchbruch.
Das Werk wurde der größter Literarischer Erfolg seit „die Leiden des jungen Werthers“ von Goethe – Goethe selbst und auch Schiller gehörten allerdings nicht zu den Liebhabern des Werkes.
Den Namen Jean Paul wählte Johann Paul Friedrich Richter in Ahnlehnung an seine Bewunderung für den französchischen Schriftsteller und Philosophen Jean-Jacques Rousseau.
Jean Paul gehörte zu außerdem zu den frühen Fürsprechern der Philosophie von Arthur Schopenhauer, der übrigens ein Wappen führte (siehe: 225. Geburtstag von Artur Schopenhauer).
Zum Welttag der Poesie ein Auszug aus dem Werk Gedanken :
Schreib alles auf; gerade wenn sich etwas zuträgt, glaubt man, es nie zu vergessen, weil die Gegenwart glänzt; aber die nächste tuts auch, und dann vergißt man. (Jean Paul -Gedanken)

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Heute vor 200 Jahren wurde Dramatiker und Lyriker Friedrich Hebbel geboren (*18.03.1813 in Wesselburen, † 13.12.1863 in Wien)
Eines seiner bekanntesten Werke ist das Theaterstück “die Nibelungen”.
Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen im Herzogtum Schleswig, reiste Friedrich Hebbel 1842 nach Kopenhagen und erhielt dort ein Reisestipendium vom dänischen König Christian VIII.
Er reiste nach Frankreich und Italien und verbrachte einige Zeit in Paris, lernte Heinrich Heine und Arnold Ruge kennen und freundete sich mit Felix Bamberg an. Später reiste er über Lyon, Avignon, Marseille nach Rom.. Am Ende seiner Reisen kam er nach Wien, wo ihn die polnischen Adligen Brüder Zerboni die Sposetti in die höhere Gesellschaft einführten.
In Wien entstand auch sein bekanntestes Werk, das Drama Maria Magdalena, wofür er als erster den neu geschaffenen Schillerpreis erhielt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hebbel)

PRO HERALDICA
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