Geburtstag Herbert von Karajan

By J. Siebmacher [Public domain], via Wikimedia Commons
Von 1926 bis 1928 studierte er drei Semester lang Maschinenbau an der Technischen Hochschule in Wien und gleichzeitig Musikwissenschaft an der Universität Wien und bis 1929 an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst Klavier.
Im Jahr 1929 trat Herbert von Karajan erstmals mit dem Mozarteumorchester in Salzburg auf, 1954 wurde er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.
Die Familie von Karajan
Herbert von Karajan ist ein Nachkomme einer ursprünglich griechischen Familie. Diese kam im 18. Jahrhundert über Sachsen nach Österreich. Im Reichsadels-Diplom vom 1. Juni 1792 verlieh Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen das Familienwappen an Geórgios Ioánnes Karagiánnis (Georg von Karajan). Dieser war der Urgroßvater von Herbert von Karajan. Am 11. Juli 1869 verlieh Kaiser Franz Joseph I. anläßlich der Ernennung Theodor Georg von Karajans zum Ritter des Leopold-Ordens das Ritterstands-Wappen. Dieses sah genauso aus wie das Wappen von Karajan von 1792, nur ruht auf dem Schild eine fünfzackige Ritterkrone.
Blasonierung des Wappen von Karajan
Im quadrierten Schilde mit Schildfuß 1 silbernes Feld, 2 und 3 grünes Feld, 4 goldenes Feld; mitten auf der Teilungslinie ein rotes Herz. Im schwarzen Schildesfuße ein auf grünem Hügel aufrechtstehender Kranich von natürlicher Farbe mit einem Steine in der aufgehobenen rechten Klaue. Kopf und Hals ruhen gerade auf der Teilungslinie der beiden unteren Felder. Auf dem Schilde steht ein offener, gerade vorwärtsgekehrter, blau angelaufener, rot gefütterter adeliger Turnierhelm mit goldenem Kleinod und rechts Gold und Grün, links aber Silber und Grün vermischt, herabhängenden Decken geziert und mit einem von Grün, Gold und Silber gewundenen Wulst bedeckt. Auf diesem Wulst erhebt sich ein gerade aufwärts mit dem Ringe unterwärts gestellter schwarzer, mit einem Ölzweig umwundener Anker zwischen einem offenen Fluge, dessen rechter Flügel schwarze Sachsen und silberne Schwungfedern, der linke Flügel aber grüne Sachsen und goldene Schwungfedern hat.
