Die Biographie – etwas Bleibendes schaffen
Wir beschäftigen uns bei Pro Heraldica nicht nur mit dem Schreiben von Familien- und Firmenchroniken, sondern auch mit dem Schreiben von Biographien. Das hat sich im Prinzip aus dem Schreiben der Familienchroniken entwickelt. Wir haben einfach festgestellt, dass wir teilweise Gesprächspartner haben, die so ein interessantes Leben und soviel erlebt haben, dass man dieses Leben nicht auf ein Kapitel in der Familienchronik reduzieren kann. Sondern dass man darüber ein separates Buch dazu schreiben muss.
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Biographie selbst schreiben
Es gibt da immer zwei Ansätze: Es gibt Kunden die haben die Idee, so eine Biographie selbst zu schreiben. Nicht wenige sagen, das mache ich. Und ich sage Ihnen ganz ehrlich: von 100 Leuten die mir sagen, sie schreiben eine Biographie, machen es dann tatsächlich fünf. Drei davon sind kaum lesbar weil sie nach 10 Seiten einschlafen. Bei anderen fehlt der rote Faden, der dramaturgische Bogen etc.. Die wenigsten machen es und so haben wir bei Pro Heraldica gesagt, das ist eine Dienstleistung die wir auch dem ein oder anderen Kunden in der gewohnten Pro Heralica Professionalität anbieten möchten.
Was bleibt von uns?
Die zweite Seite sind Kunden, die sagen, sie hätten das schon gerne und würden es auch gerne machen lassen, aber ihr Leben für zu uninteressant halten und denken, so etwas interessiert niemanden.
Wenn wir so etwas anbieten, dann schon meistens Menschen, die wirklich ein interessantes, bewegtes, außergewöhnliches – wie auch immer das definiert sein möchte – gelebt haben. Das ist natürlich auch eine Geschichte, die bleibt. Was bleibt von uns? Das ist die grundsätzliche Frage, die man sich auch bei so einem Projekt stellen muss. Wissen Sie, wenn Sie ein Unternehmen gründen, das kann veräußert werden oder in den Ruin gehen. Auch Häuser und Immobilien, die Sie kaufen, können Sie mit einem Federstrich beim Notar weiterveräußern. Die sind dann weg. Die Lebensgeschichte bleibt.
Im Voraus schon Daten sammeln
Hier möchte ich aus meinem persönlichen Blickwinkel berichten. Denn ich habe über 25 Jahre meiner Schaffenszeit meine ganzen Time Systems binden lassen und alle meine Terminkalender aufbewahrt. Warum mache ich das? Das sage ich Ihnen ganz einfach: Es kommt auch für mich der Zeitpunkt, das mache ich jetzt noch nicht mit Anfang 50, aber es kommt der Zeitpunkt, da werde ich meine Lebensgeschichte zu Papier bringen. Ich freue mich schon darauf, weil das ist so ein bisschen ein Reflektieren des eigenen Lebens. Das ist auch etwas, was man vielleicht mit einem gewissen Schmunzeln macht, weil man sagt, ok, das geb ich meinen Freunden, meinen Verwandten und Wegbegleitern, damit die so ein bisschen einen anderen Blickwinkel von mir kennenlernen.
Erfahrungen als unvergängliches Gut
Und das mache ich auch mit dem Schmunzeln, dass ich sage: was ich an materiellen Dingen im Laufe meines Lebens schaffen werde, ist vergänglich. Aber bei so etwas habe ich dann doch die Hoffnung, dass in 200 oder 400 Jahren vielleicht noch Leute da sind die so etwas lesen und sich darüber freuen, dass sie ein Gefühl für die Zeit bekommen, die ich miterleben durfte. Das ist ein ganz interessanter Aspekt bei diesem Projekt Biographie.
Nichts ist persönlicher als ein Tagebuch
Auf die Idee gekommen, Biographien auch als Dienstleistung anzubieten, sind wir, weil wir immer mal wieder über alte Tagebücher gestolpert sind, die sich im Besitz unserer Kunden befunden haben. Da gibt es Tagebücher aus dem 19. oder 18. Jahrhundert. Ich finde es superspannend, mitzubekommen, was haben sich meine Großeltern unter Umständen für Gedanken gemacht, wie haben sie das was um sie herum passiert ist, erlebt, reflektiert, was für Einstellungen hatten sie, was war ihnen wichtig im Leben. So diese kleinen alltäglichen Dinge mitzubekommen, weil die können wir nicht recherchieren, die müssen dokumentiert sein. Es gibt kaum was persönlicheres oder ideelleres als so ein Tagebuch. Und wenn sie dann mal ein Tagebuch in Händen halten, das 100 oder 120 Jahre alt ist, das über die Details eines Lebens unter Umständen eines Ihrer direkten Vorfahren berichtet, dann hat das schon einen ganz besonderen Wert. Das sind dann schon Schätze, die sich in den Familien, für die wir arbeiten, befinden.
Biographien damals und heute
Wir haben damit angefangen vor etlichen Jahren, die ersten Werke waren Biographien klassisch in Leder gebunden, recht umfangreich, teilweise 500-600 Seiten lang. Heute sieht das ganze schon etwas moderner aus. Auch die Covergestaltung, die Gestaltung der Seiten werden den Wünschen der entsprechenden Kunden angepasst. Auf jeden Fall haben sie alle einen sehr hohen Unterhaltungswert. Ich lese so etwas ungeheuer gerne. Weil man bildet sich ein, einen Menschen zu kennen. Aber meistens kennt man einen Menschen nur aus einem Blickwinkel. Man kennt ihn vielleicht aus dem Beruf, vom Sport, vom Privaten, vom Club oder was auch immer.
Zweifeln, scheitern und wieder aufstehen
Aber eine Rundumsicht einer Person bekommt man relativ selten. Und das ist so das was mich an Biographien fasziniert. Darüber hinaus, vor allem auch bei Unternehmerbiographien, ist so das Thema Zweifeln, Scheitern, Wiederaufstehen auch ein ganz interessantes Kapitel, weil die wenigsten Unternehmergeschichten, die ich kenne, von einer geradlinigen, linearen, positiven Entwicklung gekennzeichnet. Bei vielen geht es auch mal auf und ab, aber sie haben es immer wieder geschafft, sich entsprechend wachzurütteln, aufzustehen und entsprechend weiterzumachen. Das sind Dienstleistungen, die machen ungeheuer viel Freude. Nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden.
Pro Heraldica als Dienstleister
Auch hier machen wir ähnlich wie bei unseren Firmenchroniken wirklich alles. Vom Interview, über das Layout bis hin zum Druck und der Bindung. Manchmal sind es kleine Auflagen im Bereich von 10-50 Exemplaren. Manchmal sind es dann schon größere Auflagen im Bereich von 300-500 Exemplaren. Das größte was wir bis jetzt gemacht haben waren 1000 Stück. Auch da gehen wir ganz auf die Wünsche unserer Kunden ein. Fordern Sie uns, fragen Sie bei uns nach, wir helfen Ihnen gerne weiter.

