Wappen berühmter Deutscher – Achim von Arnim

Viermal rot-silbern geteilt. Auf dem gekr?nten B?gelhelm mit rot-silbernen Decken zwei wie der Schild geteilte offene B?ffelh?rner. Achim von Arnim gilt neben Brentano und Eichendorff als einer der wichtigsten Vertreterder deutschen Romantik. Die Familie von Arnim geh?rt zum brandenburgischen Uradel und ist seit 1280 in Arnim in der Altmark verb?rgt. Das Wappen erscheint f?r mehrere Familienzweige und in mehreren Variationen mehrfach in der heraldischen Quellenliteratur. Der Schild des Stammwappens ist sehr klassisch durch das Heroldsst?ck der vierfachen rot-silbernen Querteilung (auch zwei silberne Balken in Rot), die sich in den B?ffelh?rnernder Helmzier wiederholt. Als typisches Adelswappen tr?gt es den gekr?nten B?gelhelm.

 

Achim von Arnim

(eigentlich Carl Joachim Friedrich Ludwig von Arnim)

* 26. Januar 1781 in Berlin
? 21. Januar 1831 in Wiepersdorf

Eltern:
Joachim Erdmann von Arnim
Amalie Caroline von Arnim, geb. von Labes

    • 1793 Gymnasium in Berlin
    • 1798 Jurastudium an der Universit?t Halle, daneben mathematische und physikalische
      Studien. Bis 1806 physikalische Beitr?ge in ?Annalen der Physik?.
    • 1800 Wechsel an die Universit?t G?ttingen, Mathematikstudium;
      literarische Neigungen treten in den Vordergrund.
    • 1801 Freundschaft mit Clemens Brentano. Entschlu?, sich ganz der Literatur zu widmen.
      Beginn einer fast dreij?hrigen Bildungsreise durch Europa.
    • 1802 erste Begegnung mit Bettina, der Schwester von Brentanos
    • 1804 Der Plan zu ?Des Knaben Wunderhorn? entsteht.
    • 1805 erster Band von ?Des Knaben Wunderhorn?
  • 1806 ungl?ckliche Liebe zu Auguste Schwinck
  • 1807 zweiter und dritter Teil von ?Des Knaben Wunderhorn?
  • 1810 Verlobung mit Bettina Brentano
  • 1811 heimliche Trauung mit Bettina in Berlin
  • 1813 Hauptmann eines Berliner Landsturmbataillons im Befreiungskrieg
  • 1814 Arnim widmet sich der Bewirtschaftung seines Grundbesitzes in Wiepersdorf,
    Kreis J?terbog, und seinen literarischen T?tigkeiten. Er f?hrt bis zum Tode ein
    zur?ckgezogenes Landleben.
  • 1816 schwere Erkrankung
  • 1817 Bettina zieht mit den Kindern wieder nach Berlin. Kur in Karlsbad.
  • 1820 Reise nach Schwaben
  • 1828 Reise nach Aachen, Belgien, Luxemburg und an den Rhein
  • 1829 Reise nach Bayern, Wien und Prag
  • 1831 Tod in Wiepersdorf durch Gehirnschlag

Literatur: Kastinger Riley, Helene M.: Achim von Arnim. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1994.
Ludwig Achim von Arnim, Gem?lde von Peter Eduard Str?hling (1805)
Wappenabbildung: Von Friedrich dem Gro?en bis Hindenburg. o.A. o.O. o.J. [Garb?ty. Berlin 1932/1934]

geschrieben von: Dr. Rolf E. Sutter

Seit 1980 wissenschaftlicher Leiter bei PRO HERALDICA. Dr. Rolf Sutter ist Mitglied der Académie Internationale d’Héraldique, Mitglied der Académie Internationale de Généalogie, Präsident des Wappen-HEROLD, Deutsche Heraldische Gesellschaft e.V., Vorsitzender des Stiftungsrates der Gerhard Tietz-Stiftung Heraldik Internationale, Mitglied des Verbandes Deutschsprachiger Berufsgenealogen

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