Sommersonnenwende 2013

Kaum zu glauben, aber wahr! Heute ist schon wieder der längste Tag des Jahres. Das bedeutet, dass die Sonne auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. Juni 2013 den höchsten Stand erreicht.

In vielen europäischen Ländern wird das Ereignis der Sommersonnenwende für Feste jeglicher Art genutzt.

Midsommar in Schweden

Midsommar in Schweden In Schweden zum Beispiel ist das Midsommar-Fest das zweitgrößte Fest des Jahres nach Weihnachten. Im Norden des Landes geht die Sonne um diese Jahreszeit überhaupt nicht mehr unter, in den südlicheren Regionen sind die Nächte ebenfalls nicht richtig dunkel. Da die Schweden Midsommar seit 1953 immer an einem Samstag feiern, wird das Fest dort morgen stattfinden. Heute ist dort der sogenannte Midsommarafton (Mittsommerabend). Die Schweden stellen zum Midsommarfest geschmückte Bäume auf und veranstalten Feste. Gegessen werden traditionell die ersten Jungkartoffeln des aktuellen Jahres mit Hering, Dill, rohen roten Zwiebeln und Sauerrahm. Bei diesem Fest pflegen die Schweden ihre Tradition und tragen oft Tracht.

Fête de la musique in Frankreich

Ganz besonders gut gefällt mir eine Tradition in Frankreich. Unter dem Motto: Faites de la musique, Fête de la musique (Macht Musik – Fête de la musique) wird heute in den großen Städten in Frankreich gefeiert. Im Jahr 1982 vom französischen Kultusminister Jack Lang ins Leben gerufen, wird  die Fête de Musique inzwischen in vielen europäischen Ländern gefeiert. Das Fest soll vor allem eine kostenlose öffentliche Veranstaltung sein. Alle Künstler, egal ob professionelle Musiker oder Amateure, sind aufgerufen, auf die Straße zu gehen und zu musizieren. An diesem Tag sollen alle Arten von Musik auf den Straßen gespielt werden und so den Weg zu einem breiten Publikum finden. Egal ob Klassik, Jazz, Pop, Rock oder Reaggae – wer den längsten Tag des Jahres musikalisch feiern möchten, dem empfehle ich heute einen Besuch in Frankreich.

Johannistag in Deutschland und Österreich

JohannisfeuerIn Deutschland wird die Sommersonnenwende mit dem Johannistag gefeiert. Dieser ist allerdings erst am 24. Juni, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer. In vielen Orten wird in der Johannisnacht ein Johannisfeuer angezündet. Dem Brauchtum zufolge sollte einem Sprung von Verliebten über das Johannisfeuer eine baldige Heirat folgen oder nach dem Verstreuen der verbrannten Holzstücke auf den Feldern diese vor Ungeziefer schützen.

Egal, was Sie an diesem längsten Tag des Jahres geplant haben. Ab morgen werden die Tage dann wieder kürzer. Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle schon einmal ein schönes Wochenende mit vielen Sonnenstunden!

geschrieben von: Alexandra Rittner

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